Mahābhārata · Strīparva
Kapitel 19: putradarśanam
Gāndhārī zeigt Kṛṣṇa ihre gefallenen Söhne
Gāndhārī führt Kṛṣṇa über das Schlachtfeld und beklagt ihre Söhne Vikarṇa, Durmukha, Citrasena, Viviṃśati und Duḥsaha, deren Leichen von Raubtieren und Geiern umlagert sind.
gāndhāry uvāca; eṣa mādhava putro me vikarṇaḥ prājñasaṃmataḥ; bhūmau vinihataḥ śete bhīmena śatadhā kṛtaḥ
Gāndhārī sprach: „Da liegt, o Mādhava, mein Sohn Vikarṇa, von den Klugen geschätzt, am Boden erschlagen, von Bhīma in hundert Stücke zerhauen.“
Wort für Wort gāndhārī uvāca Gāndhārī sprach (Nom.Sg.f.; Perf.) eṣa mādhava dieser da, o Mādhava (Nom.Sg.m./Vok.) putro me vikarṇaḥ mein Sohn Vikarṇa (Nom.Sg.; Gen./Dat.Sg.) prājñasaṃmataḥ von Weisen geschätzt (Nom.Sg.m., Kompositum, PPP) bhūmau vinihataḥ śete am Boden erschlagen liegt er (Lok.Sg.; PPP; 3.Sg.Präs.Med.) bhīmena śatadhā kṛtaḥ von Bhīma in hundert Teile gemacht (Instr.Sg.; Adv.; PPP) gajamadhyagataḥ śete vikarṇo madhusūdana; nīlameghaparikṣiptaḥ śaradīva divākaraḥ
Inmitten von Elefanten liegt Vikarṇa, o Madhusūdana, von dunkelblauen Wolken umhüllt wie die Sonne im Herbst.
Wort für Wort gajamadhyagataḥ śete in die Mitte der Elefanten gelangt liegt er (Nom.Sg.m., Kompositum; 3.Sg.Präs.) vikarṇo madhusūdana Vikarṇa, o Madhusūdana (Nom./Vok.Sg.) nīlameghaparikṣiptaḥ von dunkelblauen Wolken umgeben (Nom.Sg.m., Kompositum, PPP) śaradīva divākaraḥ wie die Sonne im Herbst (Lok.Sg.; Nom.Sg.) asya cāpagraheṇaiṣa pāṇiḥ kṛtakiṇo mahān; kathaṃ cic chidyate gṛdhrair attukāmais talatravān
Diese große Hand von ihm, von der Bogenführung schwielig und mit Handschutz versehen, wird von den fleischhungrigen Geiern nur mit Mühe zerrissen.
Wort für Wort asya cāpagraheṇa durch sein Halten des Bogens (Gen.Sg.; Instr.Sg.) eṣa pāṇiḥ diese Hand (Nom.Sg.m.) kṛtakiṇo mahān mit Schwielen versehen, groß (Nom.Sg.m.) kathaṃ cic chidyate nur mit Mühe wird zerrissen (Adv.; 3.Sg.Pass.) gṛdhrair attukāmaiḥ von Geiern, die fressen wollen (Instr.Pl.; Kompositum) talatravān den Handschuh tragend (Nom.Sg.m.) talatra = Handschutz des Bogenschützen; kṛtakiṇa: schwielig (Bogensehnen-Narben).
asya bhāryāmiṣaprepsūn gṛdhrān etāṃs tapasvinī; vārayaty aniśaṃ bālā na ca śaknoti mādhava
Seine Gattin, die Arme, noch jung, wehrt diese fleischgierigen Geier unablässig ab, o Mādhava, und vermag es doch nicht.
Wort für Wort asya bhāryā seine Gattin (Gen.Sg.; Nom.Sg.f.) āmiṣaprepsūn gṛdhrān etān diese nach Fleisch trachtenden Geier (Akk.Pl.m.) tapasvinī die Bejammernswerte (Nom.Sg.f.) vārayaty aniśam wehrt ab, unaufhörlich (3.Sg.Präs.Kaus.; Adv.) bālā die Junge (Nom.Sg.f.) na ca śaknoti mādhava und vermag es nicht, o Mādhava (3.Sg.Präs.; Vok.) yuvā vṛndārakaḥ śūro vikarṇaḥ puruṣarṣabha; sukhocitaḥ sukhārhaś ca śete pāṃsuṣu mādhava
Jung, ein Jüngling, tapfer, o Stier unter den Männern, an Wohlleben gewöhnt und des Wohllebens würdig, liegt Vikarṇa, o Mādhava, im Staub.
Wort für Wort yuvā vṛndārakaḥ śūraḥ jung, prächtig, tapfer (Nom.Sg.m.) vikarṇaḥ puruṣarṣabha Vikarṇa, o Stier unter den Männern (Nom.; Vok.Sg.) sukhocitaḥ sukhārhaś ca an Glück gewöhnt und des Glücks würdig (Nom.Sg.m., Komposita) śete pāṃsuṣu mādhava liegt im Staub, o Mādhava (3.Sg.Präs.; Lok.Pl.; Vok.) vṛndāraka hier als „prächtig, vortrefflich“ (Wortbedeutung auch „Jüngling/Gott“) gefasst.
karṇinālīkanārācair bhinnamarmāṇam āhave; adyāpi na jahāty enaṃ lakṣmīr bharatasattamam
Den im Kampf an den Lebensteilen Getroffenen, von karṇin-, nālīka- und nārāca-Pfeilen, verlässt auch jetzt noch die Glücksgöttin nicht, den Besten der Bharatas.
Wort für Wort karṇinālīkanārācaiḥ durch Karṇin-, Nālīka- und Nārāca-Pfeile (Instr.Pl.) bhinnamarmāṇam āhave dessen Lebensteile durchbohrt sind, im Kampf (Akk.Sg.m.; Lok.Sg.) adyāpi na jahāty enam auch heute verlässt sie ihn nicht (Adv.; 3.Sg.Präs.; Akk.) lakṣmīr bharatasattamam die Lakṣmī, den Besten der Bharatas (Nom.Sg.f.; Akk.Sg.m.) eṣa saṃgrāmaśūreṇa pratijñāṃ pālayiṣyatā; durmukho 'bhimukhaḥ śete hato 'rigaṇahā raṇe
Dieser Durmukha liegt, dem Feind zugewandt, im Kampf erschlagen, der Vernichter von Feindesscharen, [getötet] von dem im Kampf tapferen [Bhīma], der sein Gelübde erfüllen wollte.
Wort für Wort eṣa saṃgrāmaśūreṇa dieser, von dem im Kampf Tapferen (Nom.; Instr.Sg.) pratijñāṃ pālayiṣyatā der das Gelübde halten wollte (Akk.Sg.f.; Part.Fut.Instr.) durmukho 'bhimukhaḥ Durmukha, zugewandt (Nom.Sg.m.) śete hato liegt, erschlagen (3.Sg.Präs.; PPP) 'rigaṇahā raṇe Töter von Feindesscharen, im Kampf (Nom.Sg.m.; Lok.Sg.) Der Handelnde (Instr.) ist nicht genannt; nach dem Zusammenhang Bhīma [?] (Gelübde, Duḥśāsana und andere zu töten).
tasyaitad vadanaṃ kṛṣṇa śvāpadair ardhabhakṣitam; vibhāty abhyadhikaṃ tāta saptamyām iva candramāḥ
Dieses sein Gesicht, o Kṛṣṇa, von Raubtieren halb aufgefressen, strahlt noch mehr, mein Lieber, wie der Mond am siebten Tag.
Wort für Wort tasyaitad vadanaṃ kṛṣṇa dieses sein Gesicht, o Kṛṣṇa (Gen.Sg.; Nom.Sg.n.; Vok.) śvāpadair ardhabhakṣitam von Raubtieren halb gefressen (Instr.Pl.; Nom.Sg.n., PPP) vibhāty abhyadhikaṃ tāta glänzt noch mehr, mein Lieber (3.Sg.Präs.; Adv.; Vok.) saptamyām iva candramāḥ wie der Mond am siebten [Tag] (Lok.Sg.f.; Nom.Sg.m.) śūrasya hi raṇe kṛṣṇa yasyānanam athedṛśam
Bei einem Helden im Kampf, o Kṛṣṇa, dessen Gesicht so beschaffen ist –
Wort für Wort śūrasya hi raṇe kṛṣṇa denn bei einem Helden im Kampf, o Kṛṣṇa (Gen.Sg.; Lok.Sg.; Vok.) yasyānanam athedṛśam dessen Gesicht nun so [beschaffen] ist (Gen.Sg.; Nom.Sg.n.; Adv.; Adj.) Satz beginnt hier und wird in Einheit 11 fortgeführt; Einheit 10 ist Einschub.
vibhāti nihatasyāpi śvāpadair ardhabhakṣitam
[so] glänzt es sogar beim Erschlagenen, von Raubtieren halb gefressen.
Wort für Wort vibhāti glänzt (3.Sg.Präs.) nihatasyāpi sogar bei dem Erschlagenen (Gen.Sg.m.; Part.) śvāpadair ardhabhakṣitam von Raubtieren halb gefressen (Instr.Pl.; Nom.Sg.n., PPP) Zusatzpassage der kritischen Ausgabe (nur in einem Teil der Handschriften überliefert). Zusatzpassage (*0053), nur in einem Teil der Handschriften.
sa kathaṃ nihato 'mitraiḥ pāṃsūn grasati me sutaḥ
wie ist er nur von Feinden erschlagen worden, und mein Sohn verschluckt [nun] Staub?
Wort für Wort sa kathaṃ nihato wie [ist] er erschlagen (Nom.Sg.m.; Interr.; PPP) 'mitraiḥ von Feinden (Instr.Pl.) pāṃsūn grasati verschlingt Staub (Akk.Pl.; 3.Sg.Präs.) me sutaḥ mein Sohn (Gen./Dat.Sg.; Nom.Sg.m.) yasyāhavamukhe saumya sthātā naivopapadyate; sa kathaṃ durmukho 'mitrair hato vibudhalokajit
Für den, mein Guter, an der Spitze des Kampfes kein Standhaltender zu finden ist: wie ist dieser Durmukha, der Bezwinger der Götterwelt, von Feinden erschlagen worden?
Wort für Wort yasyāhavamukhe saumya dessen an der Spitze des Kampfes, o Sanfter (Gen.Sg.; Lok.Sg.; Vok.) sthātā naivopapadyate ein Standhaltender findet sich keineswegs (Nom.Sg.m., Nomen agentis; 3.Sg.Präs.Med.) sa kathaṃ durmukho wie [ist] dieser Durmukha (Nom.Sg.m.; Interr.) 'mitrair hato von Feinden erschlagen (Instr.Pl.; PPP) vibudhalokajit der die Welt der Götter besiegt hat (Nom.Sg.m., Kompositum) citrasenaṃ hataṃ bhūmau śayānaṃ madhusūdana; dhārtarāṣṭram imaṃ paśya pratimānaṃ danuṣmatām
Citrasena, erschlagen am Boden liegend, o Madhusūdana, diesen Sohn des Dhṛtarāṣṭra, sieh [ihn], das Vorbild der Bogenschützen.
Wort für Wort citrasenaṃ hataṃ bhūmau Citrasena, erschlagen, am Boden (Akk.Sg.; PPP; Lok.Sg.) śayānaṃ madhusūdana liegend, o Madhusūdana (Part.Präs.Akk.; Vok.) dhārtarāṣṭram imaṃ paśya diesen Dhṛtarāṣṭra-Sohn sieh (Akk.Sg.m.; Imp.) pratimānaṃ danuṣmatām das Vorbild der Bogenträger (Akk.Sg.n.; Gen.Pl.) taṃ citramālyābharaṇaṃ yuvatyaḥ śokakarśitāḥ; kravyādasaṃghaiḥ sahitā rudantyaḥ paryupāsate
Ihn, mit bunten Kränzen und Schmuck, umsitzen junge Frauen, vom Kummer abgezehrt, weinend, zusammen mit Scharen von Aasfressern.
Wort für Wort taṃ citramālyābharaṇam ihn, mit bunten Kränzen und Schmuck (Akk.Sg.m., Kompositum) yuvatyaḥ śokakarśitāḥ junge Frauen, vom Kummer ausgezehrt (Nom.Pl.f.; PPP) kravyādasaṃghaiḥ sahitāḥ zusammen mit Scharen von Fleischfressern (Instr.Pl.; Nom.Pl.f.) rudantyaḥ paryupāsate weinend, sitzen um [ihn] (Part.Nom.Pl.f.; 3.Pl.Präs.Med.) strīṇāṃ ruditanirghoṣaḥ śvāpadānāṃ ca garjitam; citrarūpam idaṃ kṛṣṇa vicitraṃ pratibhāti me
Das Weinen und Klagegeschrei der Frauen und das Brüllen der Raubtiere, o Kṛṣṇa, dieses bunte, wunderliche [Nebeneinander] erscheint mir seltsam.
Wort für Wort strīṇāṃ ruditanirghoṣaḥ der Klagelaut des Weinens der Frauen (Gen.Pl.; Nom.Sg.m.) śvāpadānāṃ ca garjitam und das Brüllen der Raubtiere (Gen.Pl.; Nom.Sg.n.) citrarūpam idaṃ kṛṣṇa dies von buntem Aussehen, o Kṛṣṇa (Nom.Sg.n.; Vok.) vicitraṃ pratibhāti me seltsam erscheint es mir (Adj.; 3.Sg.Präs.; Dat./Gen.) yuvā vṛndārako nityaṃ pravarastrīniṣevitaḥ; viviṃśatir asau śete dhvastaḥ pāṃsuṣu mādhava
Jung, prächtig, stets von den vornehmsten Frauen umsorgt, liegt dieser Viviṃśati, zerschmettert, im Staub, o Mādhava.
Wort für Wort yuvā vṛndārako nityam jung, prächtig, stets (Nom.Sg.m.; Adv.) pravarastrīniṣevitaḥ von vorzüglichen Frauen umsorgt (Nom.Sg.m., PPP) viviṃśatir asau dieser Viviṃśati (Nom.Sg.m.) śete dhvastaḥ pāṃsuṣu mādhava liegt zerschmettert im Staub, o Mādhava (3.Sg.Präs.; PPP; Lok.Pl.; Vok.) śarasaṃkṛttavarmāṇaṃ vīraṃ viśasane hatam; parivāryāsate gṛdhrāḥ pariviṃśā viviṃśatim
Den Helden, dessen Panzer von Pfeilen zerhauen ist, im Gemetzel erschlagen, umringen Geier und sitzen um Viviṃśati.
Wort für Wort śarasaṃkṛttavarmāṇaṃ vīram den Helden mit von Pfeilen zerhauenem Panzer (Akk.Sg.m., Kompositum) viśasane hatam im Gemetzel erschlagen (Lok.Sg.n.; PPP) parivāryāsate gṛdhrāḥ umringend sitzen Geier (Abs.; 3.Pl.Präs.Med.; Nom.Pl.) pariviṃśā viviṃśatim pariviṃśā [?], den Viviṃśati (unklar; Akk.Sg.m.) pariviṃśā ist unklar (vielleicht verderbt oder Klangspiel mit viṃśati); in der Übersetzung nicht wiedergegeben.
praviśya samare vīraḥ pāṇḍavānām anīkinīm; āviśya śayane śete punaḥ satpuruṣocitam
Der Held, der in das Heer der Pāṇḍavas eingedrungen war, liegt, nachdem er in der Schlacht [dort] eingedrungen ist, wieder auf einem Lager, wie es einem guten Mann gebührt.
Wort für Wort praviśya samare vīraḥ eingedrungen in der Schlacht, der Held (Abs.; Lok.Sg.; Nom.Sg.) pāṇḍavānām anīkinīm das Heer der Pāṇḍavas (Gen.Pl.; Akk.Sg.f.) āviśya śayane śete hineingegangen, auf dem Lager liegt er (Abs.; Lok.Sg.n.; 3.Sg.Präs.) punaḥ satpuruṣocitam wiederum, dem guten Mann gemäß (Adv.; Adj.) Zweiter Halbvers sinngemäß unsicher [?]; „śayane“ (Lager) meint hier das Sterbelager auf dem Schlachtfeld.
smitopapannaṃ sunasaṃ subhru tārādhipopamam; atīva śubhraṃ vadanaṃ paśya kṛṣṇa viviṃśateḥ
Sieh, o Kṛṣṇa, das Gesicht des Viviṃśati, lächelnd, mit schöner Nase und schönen Brauen, dem Herrn der Sterne gleich, überaus strahlend.
Wort für Wort smitopapannaṃ sunasaṃ subhru mit Lächeln versehen, schönnasig, schönbrauig (Akk.Sg.n.) tārādhipopamam dem Herrn der Sterne [Mond] gleich (Akk.Sg.n.) atīva śubhraṃ vadanaṃ überaus strahlend, das Gesicht (Adv.; Adj.; Akk.Sg.n.) paśya kṛṣṇa viviṃśateḥ sieh, o Kṛṣṇa, des Viviṃśati (Imp.; Vok.; Gen.Sg.) yaṃ sma taṃ paryupāsante vasuṃ vāsavayoṣitaḥ; krīḍantam iva gandharvaṃ devakanyāḥ sahasraśaḥ
Ihn, der einem Vasu glich, umsorgten einst die Frauen Indras, wie einen spielenden Gandharva, [und] tausendfach göttliche Mädchen.
Wort für Wort yaṃ sma taṃ paryupāsante den sie damals umsorgten (Akk.; Part.; 3.Pl.Präs.Med.) vasuṃ vāsavayoṣitaḥ [gleich] einem Vasu die Frauen Indras (Akk.Sg.m.; Nom.Pl.f.) krīḍantam iva gandharvam wie einen spielenden Gandharva (Part.Akk.; Akk.Sg.m.) devakanyāḥ sahasraśaḥ göttliche Mädchen zu Tausenden (Nom.Pl.f.; Adv.) Konstruktion des ersten Halbverses [?]: sma mit Präsens für Vergangenes; vasum kann Akk. Apposition zu yam/taṃ sein.
hantāraṃ vīrasenānāṃ śūraṃ samitiśobhanam; nibarhaṇam amitrāṇāṃ duḥsahaṃ viṣaheta kaḥ
Wer könnte den Duḥsaha ertragen, den Vernichter von Heldenheeren, den Tapferen, Zierde der Versammlungen, den Töter der Feinde, den Unerträglichen?
Wort für Wort hantāraṃ vīrasenānām den Töter von Heldenheeren (Akk.Sg.m.; Gen.Pl.f.) śūraṃ samitiśobhanam den Tapferen, Zierde der Schlacht/Versammlung (Akk.Sg.m.) nibarhaṇam amitrāṇām den Vertilger der Feinde (Akk.Sg.m.; Gen.Pl.) duḥsahaṃ viṣaheta kaḥ den Duḥsaha, wer könnte ihn ertragen (Akk.Sg.m.; Opt.Med.; Nom.Sg.) Wortspiel mit duḥsaha (Name und „unerträglich“).
duḥsahasyaitad ābhāti śarīraṃ saṃvṛtaṃ śaraiḥ; girir ātmaruhaiḥ phullaiḥ karṇikārair ivāvṛtaḥ
Dieser Körper des Duḥsaha, von Pfeilen bedeckt, erscheint wie ein Berg, der von blühenden, auf ihm gewachsenen Karṇikāra-Bäumen bedeckt ist.
Wort für Wort duḥsahasyaitad ābhāti dieses des Duḥsaha erscheint (Gen.Sg.; 3.Sg.Präs.) śarīraṃ saṃvṛtaṃ śaraiḥ der Körper, bedeckt von Pfeilen (Nom.Sg.n.; PPP; Instr.Pl.) girir ātmaruhaiḥ phullaiḥ ein Berg, mit selbstgewachsenen blühenden [Bäumen] (Nom.Sg.m.; Instr.Pl.) karṇikārair ivāvṛtaḥ wie mit Karṇikāra-Bäumen bedeckt (Instr.Pl.; PPP) śātakaumbhyā srajā bhāti kavacena ca bhāsvatā; agnineva giriḥ śveto gatāsur api duḥsahaḥ
Mit goldener Girlande und strahlendem Panzer glänzt Duḥsaha, auch entseelt unerträglich, wie ein weißer Berg von Feuer.
Wort für Wort śātakaumbhyā srajā bhāti mit goldener Girlande glänzt er (Instr.Sg.f.; 3.Sg.Präs.) kavacena ca bhāsvatā und mit strahlendem Panzer (Instr.Sg.n.) agnineva giriḥ śvetaḥ wie ein weißer Berg durch Feuer (Instr.Sg.; Nom.Sg.m.) gatāsur api duḥsahaḥ auch entseelt, Duḥsaha (Nom.Sg.m., Kompositum)
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