Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 3
Hymne 3.2
Gegen Kṣetriya (Erbleiden) mit Hirschhorn
hariṇasya raghuṣyado / 'dhi śīrṣaṇi bheṣajam | / sukṣetriyaṃ viṣāṇayād / visūcīnam anīnaśat ||
Auf dem Kopf des Hirschs, des schnell Laufenden, ist ein Heilmittel; / mit dem Horn hat es das Kṣetriya (Erbleiden) [?] / nach allen Seiten hin zerstreut, / zum Verschwinden gebracht.
anu tvā hariṇo vṛṣā / padbhiś caturbhir akramīt | / viṣāṇe vi ṣya guṣpitaṃ / yat kiṃ ca kṣetriyaṃ hṛdi ||
Dir folgte der Hirsch, der Bulle, / auf vier Füßen. / Im Horn löse sich das Verborgene, / was immer an Kṣetriya im Herzen [sitzt].
ado yad avarocate / catuṣpakṣam iva cchadiḥ | / tena te sarvaṃ kṣetriyam / aṅgebhyo nāśayāmasi ||
Jenes dort, was hell leuchtet, / wie eine vierflügelige Decke: / damit vertreiben wir dir alles Kṣetriya / aus den Gliedern.
ud agātāṃ bhagavatī / vicṛtau nāma tārake | / vi kṣetriyasya muñcatām / adhamaṃ pāśam uttamam ||
Aufgegangen sind die beiden glückbringenden Sterne, / Vicṛtau (die „Lösenden“) genannt; / sie sollen vom Kṣetriya lösen / die unterste und die oberste Fessel.
yad āsuteḥ kriyamāṇāyāḥ / kṣetriyaṃ tvā vyānaśe | / vedāhaṃ tasya bheṣajaṃ / kṣetriyaṃ nāśayāmi te ||
Als bei der Bereitung des Āsuti [?] / das Kṣetriya dich befiel: / ich kenne dagegen das Heilmittel; / das Kṣetriya vertreibe ich dir.
apavāse nakṣatrāṇām / apavāsa utoṣasām | / apāsmat sarvam āmayad / apa kṣetriyam akramīt ||
Beim Abgang der Sterne, / beim Abgang der Morgenröten: / fort von uns [gehe] alles Krankmachende; / fort ist das Kṣetriya gegangen.
āpa id vā u bheṣajīr / āpo amīvacātanīḥ | / āpo viśvasya bheṣajīs / tās tvā muñcantu kṣetriyāt ||
Die Wasser sind wahrlich Heilmittel, / die Wasser Krankheitsvertreiber, / die Wasser Heilmittel für alles: / sie sollen dich vom Kṣetriya befreien.
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