Quellen der Menschheit

Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 3

Hymne 3.5 Verwirrung der feindlichen Gedanken durch Agni

agnir no dūtaḥ praty etu śatrūn / pratidahann abhiśastim arātim | / sa cittāni mohayatu pareṣāṃ / nihastāṃś ca kṛṇavaj jātavedāḥ ||

Agni soll als unser Bote gegen die Feinde vorgehen, / verbrennend Verwünschung und Missgunst. / Er soll die Gedanken der Gegner verwirren / und Jātavedas soll sie händelos machen.

ayam agnir amūmuhad / yāni cittāni vo hṛdi | / vi vo dhamāty okasaḥ / pra vo dhamāti sarvataḥ ||

Dieser Agni hat verwirrt, / welche Gedanken in eurem Herzen sind. / Er bläst euch aus eurer Behausung fort, / er bläst euch überallhin auseinander.

indra cittāni mohaya- / -arvāg ākūtyā adhi | / agner vātasya dhrājyā / tān viṣūco vi nāśaya ||

Indra, verwirre die Gedanken, / [und ebenso] hier herab die Absichten [?]; / mit dem Ansturm Agnis und des Windes / zerstreue sie nach allen Seiten.

vy eṣām ākūtaya ita- / -atho cittāni muhyata | / atho yad adyaiṣāṃ hṛdi / tad eṣāṃ pari nir jahi ||

Zerstieben sollen ihre Absichten von hier; / dann sollen sich [ihre] Gedanken verwirren. / Und was heute in ihrem Herzen ist, / das treibe ihnen ringsum aus.

amīṣāṃ cittāni pratimohayantī / gṛhāṇāṅgāny apve parehi | / abhi prehi nir daha hṛtsu śokair / grāhyāmitrāṃs tamasā vidhya śatrūn ||

Ihre Gedanken verwirrend, ergreife ihre Glieder, Apvā (Angst-Dämonin), / und geh fort. / Greife an, verbrenne sie in den Herzen mit Kummer; / ergreife die Feinde, durchbohre die Gegner mit Finsternis.

asau yā senā marutaḥ pareṣām / asmān abhy aity ojasā spardhamānā | / tāṃ guhata tamasāpavratena / yathaiṣām anyo anyaṃ na jānāt ||

Jenes Heer der Feinde, ihr Maruts, / das uns mit Kraft wetteifernd angeht: / verbergt es mit der Finsternis, die [ihm] Verirrung bringt [?], / so dass keiner von ihnen den anderen erkennt.