Quellen der Menschheit

Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 3

Hymne 3.21 Für die Überlegenheit des Königs

imam indra vardhaya kṣatriyaṃ ma / imaṃ viśām ekavṛṣaṃ kṛṇu tvam | / nir amitrān akṣṇuhy asya sarvāṃs / tān randhayāsmā ahamuttareṣu ||

Diesen, Indra, lass wachsen, meinen Kṣatriya; / diesen mache zum einzigen Stier der Stämme. / Schneide alle Feinde von ihm ab [?]; / unterwirf sie ihm im Wettstreit um Überlegenheit.

ayam astu dhanapatir dhanānām / ayaṃ viśāṃ viśpatir astu rājā | / asminn indra mahi varcāṃsi dhehy Bhatt. Inda (misprint) / avarcasaṃ kṛṇuhi śatrum asya ||

Dieser soll Herr der Reichtümer sein; / dieser soll Herr der Stämme, König sein. / Lege in ihn, Indra, großen Glanz, / mache seinen Feind glanzlos.

emaṃ bhaja grāme aśveṣu goṣu / niṣṭaṃ bhaja yo 'mitro asya | / varṣmat kṣatrāṇām ayam astu rājā- / -indra śatrūṃ randhaya sarvam asmai ||

Gib ihm Anteil im Dorf, an Rossen, an Rindern; / teile dem Ausgestoßenen [?] zu, der sein Feind ist. / An Höhe soll dieser König der Kṣatra-Herrschaften sein; / Indra, unterwirf ihm alle Feinde.

asmai dyāvāpṛthivī bhūri vāmaṃ / saṃ duhātāṃ gharmadughe iva dhenum | / ayaṃ rājā priya indrasya bhūyāt / priyo gavām oṣadhīnām utāpām ||

Ihm sollen Himmel und Erde viel Schönes / melken, wie zwei Milchspender die Kuh. / Dieser König soll Indra lieb sein, / lieb den Kühen, den Kräutern und den Wassern.

yunajmi ta uttarāvantam indraṃ / yena jayanti na parājayante | / yas tvā karad ekavṛṣaṃ janānām / uta rājann uttamaṃ mānavānām ||

Ich schirre dir Indra an, den höher Stehenden, / mit dem sie siegen und nicht besiegt werden; / der dich zum einzigen Stier der Menschen machen soll / und, König, zum höchsten der Menschen.

uttaras tvam adhare santv anye / ye ke ca rājan pratiśatravas te | / ekavṛṣa indrasakhā jigīvāṃ / chatrūyatām abhi tiṣṭhā mahāṃsi ||

Du sei der Höhere; niedriger sollen die anderen sein, / welche dir, König, Gegenfeinde sind. / Einziger Stier, Indras Freund, Sieger: / die Feindseligen bezwinge und überrage [ihre] Größen.