Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 3
Hymne 3.26
Segen für das Haus bei der Heimkehr
gṛhān aimi manasā modamāna / ūrjaṃ bibhrad vasumaniḥ sumedhāḥ | / aghoreṇa cakṣuṣā mitriyeṇa / gṛhāṇāṃ paśyan paya ut tarāmi ||
Zu den Häusern gehe ich heim, im Sinn frohlockend, Kraft tragend, guten Verstandes (?) [vasumaṇi: ‚Gut-Sinn‘, Lesung unsicher] / mit unschreckendem, freundlichem Blick, / die Milch der Häuser erblickend, steige ich empor.
ime gṛhā mayobhuva / ūrjasvantaḥ payasvantaḥ | / pūrṇā vāmasya tiṣṭhantas / te no jānantu jānataḥ ||
Diese Häuser hier sind wohltuend, / kraftvoll, milchreich, / voll von Köstlichem (vāma) stehen sie da; / sie sollen uns, die wir sie kennen, erkennen.
sūnṛtāvantaḥ subhagā / irāvanto hasāmudāḥ | / akṣudhyā atṛṣyāso / gṛhā māsmad bibhītana ||
Reich an Wahrheit/Freundlichkeit, glücklich, / reich an Labung, mit lachender Freude, / ohne Hunger, ohne Durst – / ihr Häuser, fürchtet euch nicht vor uns!
yeṣām adhyeti pravasan / yeṣu saumanaso bahuḥ | / gṛhān upa hvayāmahe / te no jānantv āyataḥ ||
Deren man auf der Reise gedenkt, / in denen viel Wohlwollen ist – / diese Häuser rufen wir an; / sie sollen uns, die wir herankommen, erkennen.
upahūtā iva gāva / upahūtā ajāvayaḥ | / atho annasya kīlāla / upahūto gṛheṣu naḥ ||
Angerufen seien gleichsam die Kühe, / angerufen Ziegen und Schafe, / und auch der Süßtrunk der Speise (kīlāla) / sei uns in den Häusern angerufen.
upahūtā bhūridhanāḥ / sakhāyaḥ svādusaṃmudaḥ | / ariṣṭāḥ sarvapūruṣā / gṛhā naḥ santu sarvadā ||
Angerufen seien die reich an Gütern, / die Freunde, süß erfreuend; / unversehrt, mit allen Männern [vollzählig] / sollen uns die Häuser allezeit sein.
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