Was dir vormals verschlossen war [prajāpihitā: Lesung unsicher] (?), / das bringe ich mit dem festen Aśvin-Paar herbei; / Agni soll es dir wiedergeben [tām ādyamaḥ: unklar] (?), / Vaiśvānara, aus dem höchsten Raum.
Du bist der gütige Gatte, Agni, der zweite; / dieser gib Nachkommenschaft bis zum Altersende. / Löse sie von der Ergreiferin (grāhi), von der Nirṛti, was Fessel ist; / Agni, gib der Nachkommenschaft Begehrenden Nachkommenschaft.
Dich, Agni, den Stier, den ... [vāśiteya: ‚Sohn der Kuh‘ (?)], / verehrt die Sohn begehrende [Frau] mit angewinkeltem Knie. / Besteige sie, wohlgesinnt; / vereinige sie mit Prajāpatis Nachkommenschaft.
Für dich, Agni, gießt diese Sohn begehrende Frau / reines, geläutertes Ghee zu. / Besteige sie, sei männlich, Samen setzend, gewaltig; / vereinige sie mit Nachkommenschaft. [Anm.: im Text steht ‚ihn‘ (ainam); Genus unsicher.]
Vom Berg, vom Himmel, vom Schoß, / aus Glied um Glied zusammengeflossen: / der Same des jeweiligen Gottes – / [ich habe ihn eingesetzt], wie man ein Blatt in den Griff (tsaru) setzt [?].
indrasya jātasya pra papāta nābhis / tām eko devaḥ prati jagrāha kāmī | / tvayā vayaṃ brāhmaṇāḥ somapāḥ / sūpayāma uta yā na sūte ||
Von Indra, dem Geborenen, fiel der Nabel herab; / diesen ergriff ein einziger Gott, begehrend. / Durch dich [sind] wir Brahmanen, Somatrinker, / sūpayāmaḥ [?] und die, die für uns nicht gebiert (?) [unklar].