Quellen der Menschheit

Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 3

Hymne 3.6 Verwirrung des feindlichen Heeres

agnir no vidvān praty etu śatrūn / pratidahann abhiśastim arātim | / sa senāṃ mohayatu pareṣāṃ / nihastāṃś ca kṛṇavaj jātavedāḥ ||

Agni, der Wissende, soll gegen die Feinde vorgehen, / verbrennend Verwünschung und Missgunst. / Er soll das Heer der Gegner verwirren / und Jātavedas soll sie händelos machen.

yūyam ugrā maruta īdṛśe stha- / -abhi preta mṛḍata sahadhvam | / amīmṛḍan vasavo nāthitebhyo / +'gnir hy eṣāṃ vidvān praty etu śatrūn ||

Ihr, gewaltige Maruts, seid von solcher Art: / geht [ihnen] entgegen, seid gnädig [uns], überwältigt [sie]. / Die Vasus haben den Bittenden Gnade erwiesen; / denn Agni, der Wissende, soll gegen die Feinde dieser [unserer Leute] vorgehen.

amitrasenāṃ maghavann / asmāñ chatrūyatām abhi | / yuvaṃ tān indra vṛtrahann / agniś ca dahataṃ prati ||

Das Heer der Feinde, Freigebiger, / das gegen uns, die von Feindseligen Bedrohten, [anrückt]: / ihr beiden, Indra, Vṛtra-Töter, / und Agni, verbrennt sie entgegen.

prasūta indraḥ pravatā haribhyāṃ / pra te vajraḥ pra mṛṇann etu śatrūn | / jahi pratīco anūcaḥ parāco / viśvaṃ hi riṣṭaṃ kṛṇuhi satyam eṣām ||

Angetrieben, Indra, auf steiler Bahn mit den beiden Falben: / dein Vajra soll gegen die Feinde vorgehen, sie zermalmend. / Erschlage die Entgegenkommenden, die Nachfolgenden, die Abgewandten; / mache ihr Ganzes wahrhaft versehrt.

senāmohanaṃ kṛṇv / indrāmitrebhyas tvam | / agner vātasya dhrājyā / tān viṣūco vi nāśaya ||

Verwirrung des Heeres bewirkend, / Indra, bei den Feinden, du: / mit dem Ansturm Agnis und des Windes / zerstreue sie nach allen Seiten.

indraḥ senāṃ mohayatu / maruto ghnantv ojasā | / cakṣūṃṣy agnir ā dattāṃ / punar etu parājitām ||

Indra soll das Heer verwirren; / die Maruts sollen es mit Kraft erschlagen. / Agni soll [ihnen] die Augen nehmen; / das besiegte [Heer] soll zurückkehren.