Quellen der Menschheit

Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 4

Hymne 4.26 Apālā und Indra (Soma, Heilung der Haut)

kanyā vār avāyatī / somam api srutāvidat | Bhatt. śrutāvidat / astaṃ bharanty abravīd / indrāya sunomi tvā / śakrāya sunomi tvā ||

Ein Mädchen, das zum Wasser herabging, / fand [?] den Soma; / als sie ihn heimwärts trug, sprach sie: / „Für Indra presse ich dich, / für Śakra presse ich dich.“

asau ya eṣi vīrako / gṛhaṃgṛhaṃ vicākaśat | / imaṃ jambhasutaṃ piba / dhānāvantaṃ karambhiṇam / apūpavantam ukthinam ||

„Du da, der du als kleiner Held gehst, / in jedes Haus hineinschauend: / trink diesen mit den Zähnen gepressten, / mit Röstkorn versehenen, mit Karambha-Brei, / mit Kuchen, mit Lobgesang [versehenen Soma].“

kuvic chakat kuvit karat / kuvin no vasyasas karat | / kuvit patidviṣo yatīr Bhatt. patidvito / indreṇa saṃ gamāmahai ||

„Wird er wohl können, wird er wohl handeln, / wird er uns wohl besser stellen? / Werden wir, die wir als Gattenverhasste [?] umhergehen, / wohl mit Indra zusammenkommen?“

ā cana tvā cikitsāmo / 'dhi cana tvā nemasi | / śanair iva śanakair iva- / -indrāyendo pari srava ||

Ja, wir wollen dir Beachtung schenken, / ja, wir wollen uns dir zuneigen [?]; / sachte, ganz sachte / fließe für Indra, o Tropfen, ringsum.

imāni trīṇi viṣṭapā / tānīndra vi rohaya | / śiras tatasyorvarām / ād idaṃ ma upodare ||

Diese drei Flächen (Höhen), / lass sie, Indra, wachsen: / den Kopf des Vaters, das Ackerland / und dies hier an meinem Unterleib.

asau ca yā na urvarā- / -ād imāṃ tanvaṃ mama | / atho tatasya yac chiraḥ / sarvā tā romaśā kṛdhi ||

Und jenes, was unser Ackerland ist, / und diesen meinen Leib / und was der Kopf des Vaters ist: / mache all das behaart.

khe rathasya khe 'nasaḥ / khe yugasya śatakrato | / apālām indra triṣ pūtvy / akṛṇoḥ sūryatvacam ||

In der Öffnung des Wagens, in der Öffnung des Karrens, / in der Öffnung des Jochs, o Hundertkräftiger, / hast du Apālā dreimal gereinigt / und sonnenhäutig gemacht.