Quellen der Menschheit

Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 4

Hymne 4.35 An die Maruts: Befreiung

marutāṃ manve adhi me bruvantu / premaṃ vājaṃ vājasātā avantu | / āśūn iva suyamān ahva ūtaye Bhatt. suyamāṃ hva / te no muñcantv aṃhasaḥ ||

Der Maruts gedenke ich; sie sollen für mich eintreten; / die Sieggewinner sollen diesen Wettlauf fördern. / Wie schnelle, gut lenkbare [Rosse] rufe ich sie zum Beistand: / sie sollen uns von Bedrängnis befreien.

utsam akṣitaṃ vyacanti ye sadā / ye vā siñcanti rasam oṣadhīṣu | Bhatt. siñcantu / puro dadhe marutaḥ pṛśnimātṝṃs / te no muñcantv aṃhasaḥ ||

Die die unversiegbare Quelle stets auftun [?] / und die den Saft in die Pflanzen gießen: / die Maruts, die Söhne der Pṛśni, stelle ich voran: / sie sollen uns von Bedrängnis befreien.

payo dhenūnāṃ rasam oṣadhīnāṃ / javam arvatāṃ kavayo ya invatha | / śagmā bhavantu marutaḥ syonās / te no muñcantv aṃhasaḥ ||

Die Milch der Kühe, den Saft der Pflanzen, / die Schnelligkeit der Rosse, ihr Dichter, die ihr antreibt: / freundlich und günstig sollen die Maruts sein, / sie sollen uns von Bedrängnis befreien.

apaḥ samudrād divam ud vahanti / divas pṛthivīm abhi ye sṛjanti | / ye +'dbhir īśānā marutaś caranti / te no muñcantv aṃhasaḥ ||

Die Wasser vom Meer zum Himmel emporführen, / die vom Himmel zur Erde ausgießen, / die Maruts, die über die Wasser herrschend umhergehen: / sie sollen uns von Bedrängnis befreien.

ye kīlālais tarpayanti ye ghṛtena / ye vā vayo medasā saṃsṛjanti | / ya īśānā maruto varṣayanti / te no muñcantv aṃhasaḥ ||

Die mit Kīlāla sättigen, die mit Ghee, / die die Lebenskraft mit Fett vermischen, / die Herrschenden, die Maruts, die regnen lassen: / sie sollen uns von Bedrängnis befreien.

yadīd idaṃ maruto mārutena / yadi devā daivyenedṛg āra | / yūyam īśidhve vasavas tasya niṣkṛtes / te no muñcantv aṃhasaḥ ||

Wenn dies hier, Maruts, durch Marutisches, / wenn, ihr Götter, durch Göttliches ein solches [Übel] gekommen ist: / ihr herrscht, ihr Vasus, über dessen Sühne: / sie sollen uns von Bedrängnis befreien.

tigmam anīkaṃ viditaṃ sahasvan / mārutaṃ śardhaḥ pṛtanāsūgram | / staumi maruto nāthito johavīmi / te no muñcantv aṃhasaḥ ||

Das scharfe, bekannte Heer, du Kraftvoller, / die Marutschar, in den Kämpfen furchtbar: / die Maruts preise ich, in Not rufe ich [sie]: / sie sollen uns von Bedrängnis befreien.