Den morgens siegenden, gewaltigen Bhaga möchten wir rufen, / wir, den Sohn der Aditi, der der Ordner ist, / von dem der Arme, der Starke / und der König, ihn beachtend, sagt: „Bhaga, ich will teilhaben!“
bhaga praṇetar bhaga satyarādho / bhagemāṃ dhiyam ud avā dadan naḥ | / bhaga pra ṇo janaya gobhir aśvair / bhaga pra nṛbhir nṛvantaḥ syāma ||
Bhaga, Führer, Bhaga, wahrhaft Gebender, / Bhaga, fördere diese Dichtung, indem du uns gibst. / Bhaga, zeuge uns hervor mit Rindern und Rossen; / Bhaga, mit Männern mögen wir männerreich sein.
Auch jetzt mögen wir Bhaga-begabt sein, / auch beim Vorrücken (des Tages), auch in der Mitte der Tage; / auch beim Aufgang der Sonne, du Gabenreicher, / mögen wir in der Gunst der Götter stehen.
bhaga eva bhagavām̐ astu devās / tena vayaṃ bhagavantaḥ syāma | / taṃ tvā bhaga sarva ij johavīti / sa no bhaga puraetā bhaveha ||
Bhaga allein sei bhagareich, ihr Götter; / durch ihn mögen wir bhagabegabt sein. / Dich, Bhaga, ruft jeder immer wieder; / er, Bhaga, sei hier unser Vorangeher.
sam adhvarāyoṣaso namanta / dadhikrāveva śucaye padāya | / arvācīnaṃ vasuvidaṃ bhagaṃ no / ratham ivāśvā vājina ā vahantu ||
Zum Opfer neigen sich die Morgenröten, / wie Dadhikrāvan zum reinen Standort. / Den zu uns hergewandten, Güter findenden Bhaga / sollen kräftige Rosse wie einen Wagen herbeibringen.