Quellen der Menschheit

Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 4

Hymne 4.34 An Vāyu und Savitar: Befreiung

vāyoḥ savitur vidathāni manmahe / yāv ātmanvad vidatho yau ca rakṣathaḥ | / yau viśvasya paribhū babhūvathus / tau no muñcatam aṃhasaḥ ||

Der Ordnungen [?] Vāyus und Savitars gedenken wir, / die ihr beseelt waltet und die ihr schützt, / die ihr über alles herrschend wurdet: / die beiden sollen uns von Bedrängnis befreien.

yayoḥ saṃkhyātā varimāṇi pārthivā / yābhyāṃ rajo gupitam antarikṣam | / yayoḥ prayāṃ nānu kaś canānaśe / tau no muñcatam aṃhasaḥ ||

Deren Weiten die irdischen (Räume) ausgemessen sind, / von denen der Luftraum behütet wird, / deren Lauf niemand erreicht hat: / die beiden sollen uns von Bedrängnis befreien.

tava vrate ni viśante janāsas / tvayy udite prerate citrabhāno | / yuvaṃ vāyo savitā ca bhuvanāni rakṣathas Bhatt. vāyuḥ / tau no muñcatam aṃhasaḥ ||

In deinem Gebot lassen sich die Menschen nieder, / wenn du aufgegangen bist, regen sie sich, Buntlichtiger. / Ihr, Vāyu und Savitar, schützt die Wesen: / die beiden sollen uns von Bedrängnis befreien.

pra sumatiṃ savitar vāya ūtaye / mahasvantaṃ matsaraṃ mādayethām | / arvāg vāmasya pravatā ni yacchathas / tau no muñcatam aṃhasaḥ ||

Gunst, Savitar und Vāyu, [gebt] zum Beistand; / den prächtigen Rauschtrank mögt ihr beide laben [?]. / Hierher haltet ihr des Lieblichen abschüssigen Weg [?]: / die beiden sollen uns von Bedrängnis befreien.

rayiṃ me poṣaṃ savitota vāyus / tanū dakṣam ā suvatāṃ suśevam | / ayakṣmatāṃ maho asmāsu dhattaṃ / tau no muñcatam aṃhasaḥ ||

Reichtum und Gedeihen sollen mir Savitar und Vāyu, / in den Leib Geschicklichkeit, Wohlbehagen verleihen; / gebt uns Gesunden Großes: / die beiden sollen uns von Bedrängnis befreien.

apeto vāyo savitā ca duṣkṛtam Bhatt. vāyuḥ / apa yakṣmaṃ śimidāṃ sedhataṃ paraḥ | / saṃ hy ūrjā sṛjathaḥ saṃ balena Bhatt. ūrjāḥ / tau no muñcatam aṃhasaḥ ||

Fort von hier, Vāyu und Savitar, [gehe] die Missetat; / fort weist Yakṣma, die Śimidā, hinweg. / Ihr verbindet uns mit Kraft und Stärke: / die beiden sollen uns von Bedrängnis befreien.

upa śreṣṭhā na āśiṣo / devayor dhāmann asthiran | / staumi devaṃ savitāraṃ ca vāyuṃ / tau no muñcatam aṃhasaḥ ||

Zu uns sind die besten Wünsche der beiden Götter / im [Opfer-]Sitz aufgestiegen. / Ich preise Gott Savitar und Vāyu: / die beiden sollen uns von Bedrängnis befreien.