hiraṇyaśṛṅgo vṛṣabho / yaḥ samudrād udācarat | / tenā sahasyenā vayaṃ / ni janānt svāpayāmasi ||
Der goldgehörnte Stier, / der aus dem Meer emporstieg: / mit diesem Kraftvollen / bringen wir die Leute zum Schlafen.
Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 4
hiraṇyaśṛṅgo vṛṣabho / yaḥ samudrād udācarat | / tenā sahasyenā vayaṃ / ni janānt svāpayāmasi ||
Der goldgehörnte Stier, / der aus dem Meer emporstieg: / mit diesem Kraftvollen / bringen wir die Leute zum Schlafen.
na bhūmiṃ vāto 'ti vāti / nāti tapati sūryaḥ | / janāṃś ca sarvān svāpaya / śunaś cendrasakhā caran ||
Nicht weht der Wind über die Erde hinaus, / nicht brennt die Sonne darüber; / bringe alle Leute zum Schlafen / und den Hund, der als Freund Indras umhergeht.
vahyeśayāḥ proṣṭheśayā / nārīr yās talpaśīvarīḥ | / striyo yāḥ puṇyagandhās / tāḥ sarvāḥ svāpayāmasi ||
Die auf der Bank Liegenden, die am Vorbau Liegenden, / die Frauen, die auf dem Lager liegen, / die Frauen, die wohlriechend sind: / alle diese bringen wir zum Schlafen.
ejadejad ajagrabhaṃ / cakṣuḥ prāṇam ajagrabham | / aṅgāny agrabhaṃ sarvā / rātrīṇām atiśarvare ||
Das Sich-Regende, Sich-Regende habe ich gepackt, / das Auge, den Atem habe ich gepackt, / alle Glieder habe ich gepackt / in der Nacht, an den Finsternissen der Nächte [?].
ya āste yaś ca carati / yaś ca tiṣṭhan vipaśyati | / teṣāṃ saṃ dadhmo akṣāṇi / yathedaṃ harmyaṃ tathā ||
Wer sitzt und wer umhergeht, / und wer stehend hinschaut: / deren Augen schließen wir zu, / wie dieses Haus [geschlossen ist], so [sie].
svaptu mātā svaptu pitā / svaptu śvā svaptu viśpatiḥ | / svapantu sarve jñātayaḥ / sarvaṃ ni ṣvāpayā janam ||
Schlafen soll die Mutter, schlafen der Vater, / schlafen der Hund, schlafen der Hausherr; / schlafen sollen alle Verwandten, / bringe das ganze Volk zum Schlafen.
svapna svapnābhikaraṇena / sarvaṃ ni ṣvāpayā janam | Bhatt. ṣpāpaya / otsūryam anyān svāpaya- / -āvyuṣaṃ caratād aham / indra ivāriṣṭo akṣitaḥ ||
Schlaf, mit dem Schlaf-Bewirker / bringe das ganze Volk zum Schlafen; / bis zum Sonnenaufgang lass die anderen schlafen, / ich aber möge bis zum Tagesanbruch umhergehen, / wie Indra unversehrt, unerschöpft.