agner manve prathamasya pracetasaḥ / pāñcajanyasya bahudhā yam indhate | / viśoviśaḥ praviśivāṃsam īmahe / sa no muñcatv aṃhasaḥ ||
Agnis gedenke ich, des ersten, Vorausdenkenden, / des Fünfstämmigen, den man vielfach entzündet; / den in jeden Stamm Eingegangenen bitten wir. / Er befreie uns von Bedrängnis.
yathā havyaṃ vahasi jātavedo / yathā yajñaṃ kalpayasi prajānan | / evā devebhyaḥ sumatim ihā vaha Bhatt. sumatiṃ hy ā vaha / sa no muñcatv aṃhasaḥ ||
Wie du das Opfergut fährst, Jātavedas, / wie du das Opfer einrichtest, kundig: / so bringe hierher den Göttern Gunst [Bhatt.: bringe ihre Gunst hierher]. / Er befreie uns von Bedrängnis.
yāmanyāmann upayuktaṃ vahiṣṭhaṃ / karmankarmann ābhagam | / agnim īḍe rakṣohaṇaṃ / yajñavṛdhaṃ ghṛtāhutaṃ / sa no muñcatv aṃhasaḥ ||
Den bei jedem Gang angeschirrten besten Fahrer, / den bei jedem Werk Anteil gebenden: / Agni rufe ich an, den Rakṣas-Töter, / den Opfermehrer, den mit Schmalz Begossenen. / Er befreie uns von Bedrängnis.
Durch den die Ṛṣis als Gefährten den Vala erleuchteten, / durch den sie die Zauber der Asuras abwehrten, / durch welchen Agni Indra die Paṇis besiegte: / er befreie uns von Bedrängnis.
yena devā amṛtam anvavindan / yenauṣadhīr madhumatīr akṛṇvan | / yenedaṃ svar ābharan / sa no muñcatv aṃhasaḥ ||
Durch den die Götter die Unsterblichkeit fanden, / durch den sie die Pflanzen honigreich machten, / durch den sie dies Licht herbeibrachten: / er befreie uns von Bedrängnis.
yasyedaṃ pradiśi yad virocate / yaj jātaṃ janitavyaṃ ca kevalam | / staumy agniṃ nāthito johavīmi / sa no muñcatv aṃhasaḥ ||
Dessen ist dies, was in der Himmelsrichtung leuchtet, / was geboren ist und geboren werden soll, alles. / Agni preise ich, in Not rufe ich [ihn]: / er befreie uns von Bedrängnis.