Wer dir, Manyu, gehuldigt hat, o Keule, o Pfeil: / Kraft und Stärke gedeiht ihm, ununterbrochen alles. / Wir wollen den Dāsa und den Ārya überwältigen, / mit dir als Gefährten, / wir mit der durch Kraft erzeugten, kräftigeren Kraft.
Manyu war Indra, Manyu war der Gott, / Manyu der Hotṛ, Varuṇa, Jātavedas; / Manyu preisen die Stämme, die menschlichen; / schütze uns, Manyu, einträchtig mit Glut.
Rücke an, Manyu, du Stärkerer als der Starke; / mit Glut als Gefährtin zerschlage die Feinde. / Feindtöter, Vṛtratöter und Dasyutöter, / bringe du uns alle Güter.
Denn du, Manyu, bist überwältigend an Kraft, / selbstgeworden, Glanz, Bezwinger der Widersacher, / allen Völkern zugewandt, siegreich, bezwingender: / lege in uns in den Kämpfen Kraft.
Ohne Anteil bin ich fortgegangen [?] / durch deinen Plan, du Kräftiger, Vorausdenkender. / Dich, Manyu, habe ich, unverständig, gekränkt; / komm zu uns, kraftgebend, mit deinem eigenen Leib.
ayaṃ te asmy upa na ehy arvāṅ / pratīcīnaḥ sahure viśvadāvan | / manyo vajrinn upa na ā vavṛtsva / hanāva dasyūṃr uta bodhy āpe ||
Ich bin dein; komm zu uns her, / uns zugewandt, du Bezwinger, Allgeber. / Manyu, Keulenträger, wende dich uns zu; / wir wollen die Dasyus erschlagen, und merke dich, Verwandter [?].
Geh gegen sie vor, sei zu unserer Rechten; / dann wollen wir viele Vṛtras erschlagen. / Ich opfere dir, dem Träger, das Beste des Honigs; / beide Erstlinge mögest du im Stillen trinken.