Quellen der Menschheit

Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 5

Hymne 5.20 Gegen Tarda-Schädlinge und Ghuṇa

paro 'pehi paraś cara / paras tarda parastaram | / agner vātasya dhrājyā / apa bādhe ahaṃ tvām ||

Geh weg von hier, geh anderswohin, Tarda; fort, noch weiter fort! / Mit dem Ansturm des Feuers und des Windes / dränge ich dich weg.

udakasyedam ayanaṃ / vātasyedaṃ nibhañjanam | / agner dhūmasyāyaṃ panthā / neha tardāyanaṃ tava ||

Dies ist der Weg des Wassers, dies das Niederbrechen des Windes, / dies der Pfad des Feuers und des Rauchs; / hier ist kein Tarda-Gang für dich.

pari tvā kṛṣṇavartanir / agnir dhūmenārciṣā | / sa tvaṃ tarda paraś cara- / -anyat tarddhi tṛṇaṃ yavāt ||

Umgeben hat dich der Schwarzspurige, Agni, mit Rauch und Flamme. / Du, Tarda, geh anderswohin: / durchbohre anderes Gras als die Gerste.

ye tardā asureṣitā / devebhir iṣitāś ca ye | / sarvāṃs tān brahmaṇā vayaṃ / śalabhāñ jambhayāmasi ||

Die Tardas, die von den Asuras gesandt sind / und die von den Göttern gesandt sind: / sie alle, die Heuschrecken, / zermalmen wir durch das Brahman.

śalabhasya śalabhyās / tardasyo patatriṇaḥ | read perhaps tardasyotpatatriṇaḥ following Bhatt. / agner vātasya dhrājyā- / -api nahyāma āsyam ||

Der Heuschrecke, der Heuschreckenweibchen, des Tarda, der Geflügelten: / mit dem Ansturm des Feuers und des Windes / binden wir auch das Maul zu.

idaṃ yad gavi bheṣajaṃ / viśvād rūpāt samābhṛtam | / ākhor ghuṇasya tardasya / teṣāṃ snāvnāpi nahyata ||

Dieses Heilmittel, das in der Kuh ist, / aus jeder Gestalt zusammengebracht: / gegen Maus, Ghuṇa (Holzwurm) und Tarda / – bindet ihnen mit der Sehne auch [das Maul] zu.

dṛṣṭā tvam asi gandhena- / -oṣadhir ghuṇajambhanī | / ākhor ghuṇasya jātāni / tāni jambhaya tejasā ||

Am Geruch bist du erkannt, Pflanze, Ghuṇa-Zermalmerin. / Die Bruten von Maus und Ghuṇa, / diese zermalme mit Glut.

tūlaṃ tardas tṛṇasyāttu / mūlam ākhur dhiyeṣitaḥ | / atho vṛkṣasya phalgu yad / ghuṇā adantu mā yavam ||

Das Büschel des Grases soll der Tarda fressen, die Wurzel die Maus, vom Sinn getrieben, / und was am Baum morsch ist – / die Ghuṇas sollen es fressen, nicht meine Gerste.