yā te prajāpihitā parābhūd / yonir vā mugdhā nihitā piśācaiḥ | / āsnānaṃ vā yad abhitaṣṭhātha ghoraṃ / sarvaṃ tat te brahmaṇā sūdayāmi ||
Was dir bei der Nachkommenschaft verschlossen war und fehlschlug, / oder der Schoß, betört, von Piśācas hingelegt, / oder was Furchtbares bei der Waschung [euch umlagert hat] [?]: / all das vertreibe ich dir durch das Brahman.
Wenn ihre Kinder von Varuṇa gepackt sind, / oder die Durnāmans ihre fruchtbare Zeit auflecken, / wenn sie ihr aus Hass, aus Nebenfrauen-Rivalität etwas getan haben: / diese Unheile soll Agni hier wegschlagen.
Wenn dieser sohnlosen Frau ein Unglückszeichen ist / oder ihr Embryo von Yātudhānas fortgetragen wurde, / oder ein schlimmer Traum, den sie im Schlaf sah: / Indra und Agni sollen das wieder zum Guten machen.
Wenn du wegen Götterschuld keinen Sohn findest, / oder ein Fluch von Menschen dich bezwungen hat, / oder wenn dir bei den Vätern [der Gezeugte?] im Wege steht [?]: / dies bessern wir aus; du sollst einen Sohn gebären.
Vaiśvānara, von Geburt Jātavedas, / Prajāpati soll Samen in sie gießen; / Hass soll er wegdrängen, Nirṛti weit weg; / diese soll er zu einer Frau mit Sohn, einer Gebärenden machen.
Hier soll Agni ihr Nachkommenschaft geben, / einmütig mit den Ādityas und Vasus. / Alle Götter sollen zu meinem Ruf kommen; / ihr soll ein Sohn geboren werden, heldenkräftig.
Mit dem [Opfer], mit dem die Göttin Aditi den Embryo empfing, / mit dem Prajāpati die Geschöpfe schuf: / damit opfere ich für sie, / dass sie einen männlichen Sohn gebiert.
vanve te putraṃ pari devatābhyo / anu manyantāṃ marutaḥ pṛśnimātaraḥ | / garbhas tvā daśamāsyaḥ pra viśatu / kumāraṃ jātaṃ pipṛtām upasthe ||
Ich erwirke für dich einen Sohn von den Göttern; / die Maruts, Söhne der Pṛśni, sollen zustimmen. / Ein zehnmonatiger Embryo soll in dich eintreten; / den geborenen Knaben sollen sie im Schoß nähren.