devasya tvā savituḥ prasave 'śvinor bāhubhyāṃ / pūṣṇo hastābhyāṃ prasūto brāhmaṇebhyo nir vapāmi | / sa me mā kṣeṣṭa sadam aśyamānaḥ / pitṝṇāṃ loke ||
Auf des Gottes Savitṛ Antrieb, mit den Armen der Aśvins, / mit den Händen Pūṣans angetrieben, streue ich dich für die Brahmanen aus. / Er möge mir nicht schwinden, immerdar gegessen werdend, / in der Welt der Väter.
anumataṃ pṛthivyemaṃ pacāmy / anu me dyaur manyatām anv antarikṣam | / anu manyatām aditir / devaputrā ime svarge loke astu ||
Mit Billigung der Erde koche ich diesen [Brei]; / mit mir soll der Himmel einverstanden sein, mit [ihm] der Luftraum; / einverstanden sei Aditi, / die Mutter der Götter: „Dies sei in der Himmelswelt!“
Mit dem Brahman-Spruch setze ich den Topf aufs Feuer, / auf der Erde setze ich dich, Erde, fest; / Agni, kochend, soll diesen Reisbrei schützen, / Rakṣas und Piśācas soll Jātavedas vertreiben.
Unerschütterlich, unversiegbar, allzeit gebend, / gleich einer Quelle, immerdar unerschöpflich: / Vater, Großvater und wer der dritte ist – / sie sollen von diesem Anteil hier leben.
Schwellend, unversiegbar, allzeit gebend, / gleich dem Soma, wieder anschwellend: / Sohn, Enkel und wer Urenkel ist – / ihnen sei dieser Anteil hingelegt.
mā me jārīn nihito bhāga eṣa / mānuṣanmānuṣad gupto astu | emend. Griffiths: mānuṣānmānuṣād ‘from each and every man’ / vaivasvate ni dadhe śevadhim etaṃ / tasmā ut sṛjatu mahyam eva ||
Nicht soll mir dieser hingelegte Anteil verderben; / er sei vor jedem einzelnen Menschen geschützt. / Dem Vaivasvata [Yama] lege ich diesen Schatz nieder; / der lasse ihn für mich allein frei.
Wieder werde aufgefüllt, was man davon isst; / dieser Reisbrei bleibe stehen, unversiegt, allezeit; / vom König Vaivasvata behütet, / soll er sein; von meinem Kommen [zu ihm] sollen die Meinen leben.
Hundertströmig, tausendströmig, eine unversiegbare Quelle, / nicht ausfließend auf dem Rücken des Wassers, / Kraft melkend, unentweichend: / möchte ich dort sitzen, wo die Welt der Gutes Getanhabenden ist.