ya imāṃ devo mekhalām ābabandha / yaḥ saṃnanāha ya u mā yuyoja | / yasya devasya praśiṣā carāmi / sa pāram icchāt sa u mā vi muñcāt ||
Der Gott, der mir diesen Gürtel umgebunden hat, / der [mich] gegürtet, der mich angeschirrt hat, / auf dessen Geheiß ich wandle: / der soll das Ende wünschen, und er soll mich lösen.
Weil ich der Brahmacārin des Todes bin, / für Yama Wesen [und] einen Mann erbittend: / den binde ich hier durch Brahman, Askese und Mühe / mit diesem Gürtel fest.
Dieser Vajra soll durch das Gelübde sättigen [?], / sein Reich, sein Leben niederschlagen; / er soll die Schultern spalten, die Nackensehnen zerbrechen.
yad girāmi saṃ girāmi / samudra iva saṃgiraḥ | / prāṇān amuṣya saṃgiran / saṃ girāmy ahaṃ giram ||
Was ich verschlucke, das verschlucke ich zusammen, / wie das Meer alles zusammenverschlingt. / Seine Lebenshauche verschlingend, / verschlinge ich als Verschlingender.
śraddhāyā duhitā tapaso 'dhi jātā / svasa rṣīṇāṃ bhūtakṛtāṃ babhūva | / sā no mekhale matim ā dhehi medhām / atho no dhehi tapa indriyaṃ ca ||
Śraddhās Tochter, aus der Askese geboren, / wurde die Schwester der Ṛṣis, der Wesenschaffenden: / du, Gürtel, gib uns Einsicht, Verstand, / und gib uns Askese und Sinneskraft.