apo devā madhumatīragṛbhṇannūrjasvatī rājasvaścitānāḥ yābhirmitrāvaruṇāvabhyaṣiñcanyābhirindramanayannatyarātīḥ
Die Wasser haben die Götter ergriffen, die honigreichen, die kraftvollen, mit dem Lichtraum ausgestatteten [?] – mit denen sie Mitra und Varuṇa besprengt haben, mit denen sie Indra über die Feindschaft hinausgeführt haben.
Du bist die Woge des Bullen, die Reichsspenderin; gib mir das Reich. Svāhā! Du bist die Woge des Bullen, die Reichsspenderin; gib jenem [NN] das Reich. Du bist die mit starker Heerschar Versehene, die Reichsspenderin; gib mir das Reich. Svāhā! Du bist die mit starker Heerschar Versehene, die Reichsspenderin; gib jenem das Reich.
artheta stha rāṣṭradā rāṣṭraṃ me datta svāhā 'rtheta stha rāṣṭradā rāṣṭramamuṣmai dattaujasvatī stha rāṣṭradā rāṣṭraṃ me datta svāhaujasvatī stha rāṣṭradā rāṣṭramamuṣmai dattāpaḥ parivāhiṇī stha rāṣṭradā rāṣṭraṃ me datta svāhā 'paḥ parivāhiṇī stha rāṣṭradā rāṣṭramamuṣmai dattāpāṃ patirasi rāṣṭradā rāṣṭraṃ me dehi svāhā 'pāṃ patirasi rāṣṭradā rāṣṭramamuṣmai dehyapāṃ garbho'si rāṣṭradā rāṣṭraṃ me dehi svāhā 'pāṃ garbho si rāṣṭradā rāṣṭramamuṣmai dehi
Ihr seid die Zielstrebigen [?], die Reichsspenderinnen; gebt mir das Reich. Svāhā! Ihr seid die Zielstrebigen, die Reichsspenderinnen; gebt jenem das Reich. Ihr seid die Kraftvollen, die Reichsspenderinnen; gebt mir das Reich. Svāhā! Ihr seid die Kraftvollen, die Reichsspenderinnen; gebt jenem das Reich. Ihr Wasser seid die Herumführenden, die Reichsspenderinnen; gebt mir das Reich. Svāhā! Ihr Wasser seid die Herumführenden, die Reichsspenderinnen; gebt jenem das Reich. Du bist der Herr der Wasser, die Reichsspenderin [?]; gib mir das Reich. Svāhā! Du bist der Herr der Wasser, die Reichsspenderin; gib jenem das Reich. Du bist der Keim der Wasser, die Reichsspenderin; gib mir das Reich. Svāhā! Du bist der Keim der Wasser, die Reichsspenderin; gib jenem das Reich.
Ihr seid die Sonnenhäutigen, die Reichsspenderinnen; gebt mir das Reich. Svāhā! Ihr seid die Sonnenhäutigen, die Reichsspenderinnen; gebt jenem das Reich. Ihr seid die Sonnenglänzenden, die Reichsspenderinnen; gebt mir das Reich. Svāhā! Ihr seid die Sonnenglänzenden, die Reichsspenderinnen; gebt jenem das Reich. Ihr seid die Erfreuenden, die Reichsspenderinnen; gebt mir das Reich. Svāhā! Ihr seid die Erfreuenden, die Reichsspenderinnen; gebt jenem das Reich. Ihr seid die im Rinderpferch Wohnenden, die Reichsspenderinnen; gebt mir das Reich. Svāhā! Ihr seid die im Rinderpferch Wohnenden, die Reichsspenderinnen; gebt jenem das Reich. Ihr seid die Brüllenden, die Reichsspenderinnen; gebt mir das Reich. Svāhā! Ihr seid die Brüllenden, die Reichsspenderinnen; gebt jenem das Reich. Ihr seid die Mächtigsten, die Reichsspenderinnen; gebt mir das Reich. Svāhā! Ihr seid die Mächtigsten, die Reichsspenderinnen; gebt jenem das Reich. Ihr seid die Kraftvollen, die Reichsspenderinnen; gebt mir das Reich. Svāhā! Ihr seid die Kraftvollen, die Reichsspenderinnen; gebt jenem das Reich. Ihr seid die die Leute Tragenden, die Reichsspenderinnen; gebt mir das Reich. Svāhā! Ihr seid die die Leute Tragenden, die Reichsspenderinnen; gebt jenem das Reich. Ihr seid die Alltragenden, die Reichsspenderinnen; gebt mir das Reich. Svāhā! Ihr seid die Alltragenden, die Reichsspenderinnen; gebt jenem das Reich. Ihr Wasser seid die Selbstherrschenden, die Reichsspenderinnen; gebt jenem das Reich. Die honigreichen mögen sich mit den honigreichen vermischen, große Herrschermacht dem Kṣatriya [Herrscher] gewinnend; unbezwungen setzt euch, mit Kraft vereint, große Herrschermacht dem Kṣatriya verleihend. [Anm.: Formel der Königsweihe (Rājasūya); die weiblichen Epitheta beziehen sich auf die zur Weihe verwendeten Wasser.]
Wort für Wort
sūryatvacasa
sūrya 'Sonne' + tvacas 'Haut' → die Sonnenhäutigen (Nom.Pl.f.)
stha
ihr seid (2.Pl.Präs., √as)
rāṣṭradā
die Reichsspenderinnen (Nom.Pl.f.)
rāṣṭraṃ
das Reich (Akk.Sg.)
me
mir (Dat.Sg.)
datta
gebt! (2.Pl.Impv.)
svāhā
Svāhā!
sūryatvacasa
sūrya 'Sonne' + tvacas 'Haut' → die Sonnenhäutigen (Nom.Pl.f.)
Du bist des Soma Glanzkraft; eben deine Glanzkraft möge mir zuteil werden. Dem Agni: svāhā! Dem Soma: svāhā! Dem Savitṛ: svāhā! Der Sarasvatī: svāhā! Dem Pūṣan: svāhā! Dem Bṛhaspati: svāhā! Dem Indra: svāhā! Dem Ghoṣa [Ruf]: svāhā! Dem Śloka [Klang]: svāhā! Dem Aṃśa [Anteil]: svāhā! Dem Bhaga [Glück]: svāhā! Dem Aryaman: svāhā!
Wort für Wort
somasya
des Soma (Gen.Sg.)
tviṣirasi
tviṣiḥ 'Glanzkraft' (Nom.) + asi 'du bist' (Sandhi)
Ihr beide seid die Läuterungsmittel, die zu Viṣṇu gehörenden; im Antrieb Savitṛs läutere ich euch empor, mit dem lückenlosen Läuterer, mit den Strahlen der Sonne. Du bist unversehrt, der Rede Verwandter, der aus Glut Geborene; du bist die Somagabe. Svāhā! O du im Lichtraum Befindlicher [?].
Diese Wasser, die Mitzecher, die glanzreichen, die unbezwungenen, sich in Tätigkeit hüllenden – in den Wohnstätten hat Varuṇa seine gemeinsame Stätte gemacht, der Wasser Kind, mitten unter den mütterlichsten Wassern.
Du bist die Fruchthülle der Herrschermacht. Du bist die Eihaut der Herrschermacht. Du bist der Schoß der Herrschermacht. Du bist der Nabel der Herrschermacht. Du bist Indras vṛtratötendes Werkzeug. Du bist des Mitra, du bist des Varuṇa. Durch dich möge dieser den Vṛtra [Feind] erschlagen. Du bist Bindung [?], du bist Zerbrechung [?], du bist [?]. Schützt ihn, den nach vorn Gewandten; schützt ihn, den nach hinten Gewandten; schützt ihn, den zur Seite Gewandten; von den Himmelsrichtungen her beschützt ihn.
Offenkundig, gefunden ist Agni, der Hausherr. Gefunden ist Indra, der Ruhmreiche. Gefunden sind Mitra und Varuṇa, die Gesetzesfesten. Gefunden ist Pūṣan, der Allwissende. Gefunden sind Himmel und Erde, die Allheilbringenden. Gefunden ist Aditi, die weiten Schutz Gebende.
Vertrieben seien die beißenden Ungeziefer [Schlangen]. Besteige die östliche Richtung; die Gāyatrī möge dich schützen, das Rathantara-Sāman, der dreifache Stoma, der Frühling als Jahreszeit, das Gebet als Reichtum.
Besteige die südliche Richtung; die Triṣṭubh möge dich schützen, das Bṛhat-Sāman, der fünfzehnfache Stoma, der Sommer als Jahreszeit, die Herrschermacht als Reichtum.
Besteige die westliche Richtung; die Jagatī möge dich schützen, das Vairūpa-Sāman, der siebzehnfache Stoma, die Regenzeit als Jahreszeit, das Volk als Reichtum.
Besteige die nördliche Richtung; die Anuṣṭubh möge dich schützen, das Vairāja-Sāman, der einundzwanzigfache Stoma, der Herbst als Jahreszeit, die Frucht als Reichtum.
Besteige die aufwärtsgerichtete Richtung; die Paṅkti möge dich schützen, die beiden Sāmans Śākvara und Raivata, die beiden Stomas Triṇava und Trayastriṃśa, die beiden Jahreszeiten Winter und Vorfrühling, der Glanz als Reichtum. Hinweggeschleudert ist Namucis Haupt.
somasya tviṣirasi taveva me tviṣirbhūyāt mṛtyoḥ pāhyojo'si saho'syamṛtamasi
Du bist des Soma Glanzkraft; eben deine Glanzkraft möge mir zuteil werden. Beschütze vor dem Tod. Du bist Kraft, du bist Übermacht, du bist Unsterblichkeit.
Wort für Wort
somasya
des Soma (Gen.Sg.)
tviṣirasi
tviṣiḥ 'Glanzkraft' (Nom.) + asi 'du bist' (Sandhi)
Goldgestaltig ist der Morgenröten Glanz [?]; ihr beide, Indra und Sūrya [?], seid aufgestiegen [?]. Besteigt, Varuṇa und Mitra, den Herrschersitz; von dort schaut auf Aditi und Diti. Du bist Mitra, du bist Varuṇa.
Mit des Soma Glanz besprenge ich dich, mit des Agni Leuchten, mit der Sonne Glanz, mit Indras indrischer Kraft; als Herr der Herrschermächte mögest du gedeihen. Beschütze uns vor den Geschossen.
Diesen, o Götter, den ohne Rivalen, treibt an zur großen Herrschermacht, zur großen Erstrangigkeit, zum großen Volkskönigtum, zu Indras indrischer Kraft. Diesen, den Sohn des NN, den Sohn der NN, aus diesem Stamm – dies ist euer König. Soma ist der König von uns Brahmanen.
pra parvatasya vṛṣabhasya pṛṣṭhānnāvaścaranti svasica iyānāḥ tā ā'vavṛtrannadharāgudaktā ahiṃ budhnyamanu rīyamāṇāḥ viṣṇorvikramaṇamasi viṣṇorvikrāntamasi viṣṇoḥ krāntamasi
Vom Rücken des wolkigen Bullen wandern die Ströme, ihre eigenen Ufer suchend [?], sich bewegend; diese kehrten von unten her, aufwärts gewendet [?], der Grundschlange [Ahi Budhnya] entlangfließend. Du bist Viṣṇus Ausschreiten. Du bist Viṣṇus Überschrittenes. Du bist Viṣṇus Beschrittenes.
prajāpate na tvadetānyanyo viśvā rūpāṇi pari tā babhūva yatkāmāste juhumastanno astvayamamuṣya pitāsāvasya pitā vayaṃ syāma patayo rayīṇāṃ svāhā rudra yatte krivi paraṃ nāma tasminhutamasyameṣṭamasi svāhā
O Prajāpati, außer dir gibt es keinen anderen, der alle diese Gestalten umfasst hätte. Was wir dir mit Wunsch opfern, das werde uns zuteil. Dieser sei der Vater jenes, jener sei dessen Vater; wir möchten Herren der Reichtümer sein. Svāhā! O Rudra, was dein höchster Name Krivi ist [?] – in diesem bist du geopfert, du bist [?]. Svāhā!
Du bist Indras Keule. Dich, gemäß der Weisung der beiden Gebietenden, Mitra und Varuṇa, schirre ich an, dich zur Unerschütterlichkeit, dich zur Eigenkraft. Unversehrt, der Glänzende – durch der Maruts Antrieb haben wir gesiegt, im Geiste, mit indrischer Kraft.
Wort für Wort
indrasya
Indras (Gen.Sg.)
vajro'si
vajraḥ 'Keule' (Nom.) + asi 'du bist' (Sandhi)
mitrāvaruṇayostvā
mitrāvaruṇayoḥ 'der beiden Mitra und Varuṇa' (Gen.Dual) + tvā 'dich' (Akk.) (Sandhi)
mā ta indra te vayaṃ turāṣāḍayuktāso abrahmatā vidasāma tiṣṭhā rathamadhi yaṃ vajrahastā raśmīn deva yuvase svaśvān
Nicht möchten wir, o Indra, du Überwältiger, dich, ohne angeschirrt zu sein, durch Gebetslosigkeit vermissen [?]. Besteige den Wagen, dessen Zügel du, keulenbewehrter Gott, mit den guten Rossen anspannst.
Wort für Wort
mā
nicht (Vetitiv-Partikel; mit Opt. vidasāma: negativer Wunsch)
ta
doch, wohl [Partikel, Sandhi-Var. von tu] [?]
indra
o Indra (Vok.Sg.)
te
dir/dein (Gen./Dat.Sg. enklit. von tvam; sinngemäß hier 'dich', Bezugsobjekt zu vidasāma)
Dem Agni, dem Hausherrn: svāhā! Dem Soma, dem Baumherrn: svāhā! Der Kraft der Maruts: svāhā! Indras indrischer Kraft: svāhā! O Mutter Erde, verletze mich nicht, und ich will dich nicht verletzen.
Der Schwan, im Lichten sitzend, der Gute, im Luftraum sitzend, der Hotṛ, auf dem Altar sitzend, der Gast, im Hause sitzend, unter den Männern sitzend, im Vortrefflichen sitzend, in der Weltordnung sitzend, im Himmelsraum sitzend, aus dem Wasser geboren, aus der Kuh [?] geboren, aus der Ordnung geboren, aus dem Fels geboren – die große Weltordnung.
So groß wie es [das Opfertier] ist, so groß ist sein Leben – leg dieses Leben in mich. Du bist verbunden [?]. Du bist Glanz – leg Glanz in mich. Du bist Kraft – leg Kraft in mich. Indras beide heldenkraftwirkende Arme bringe ich euch beiden herbei.
Du bist die Angenehme, du bist die Wohlsitzende, du bist der Schoß der Herrschermacht. Setz dich auf die Angenehme, setz dich auf die Wohlsitzende, setz dich auf den Schoß der Herrschermacht.
Wort für Wort
syonā'si
syonā 'die Angenehme' (Nom.) + asi 'du bist' (Sandhi)
suṣadā'si
suṣadā 'die Wohlsitzende' (Nom.) + asi 'du bist' (Sandhi)
Du bist der Überwältiger; diese deine fünf Himmelsrichtungen mögen sich fügen. O Brahman, du bist Brahmā; du bist Savitṛ, der wahrhaft Antreibende; du bist Varuṇa, der wahrhaft Kräftige; du bist Indra, der Allkräftige; du bist Rudra, der Heilbringende, o Vielwirkender, Besseres Wirkender, Mehr Wirkender. Du bist Indras Keule; durch diese gelinge es mir.
Wort für Wort
abhibhūrasyetāste
abhibhūḥ 'der Überwältiger' (Nom.) + asi 'du bist' + etāḥ 'diese' (Nom.Pl.f.) + te 'deine' (Gen.) (Sandhi-Kette)
pañca
fünf (Zahlwort)
diśaḥ
Himmelsrichtungen (Nom.Pl.)
kalpantāṃ
mögen sich fügen (3.Pl.Impv., √kḷp)
brahmaṃstvaṃ
brahman 'o Brahman' (Vok.) + tvam 'du' (Nom.) (Sandhi)
brahmā'si
brahmā 'Brahmā' (Nom.) + asi 'du bist' (Sandhi)
savitā'si
savitā 'Savitṛ' (Nom.) + asi 'du bist' (Sandhi)
satyaprasavo
der wahrhaft Antreibende (Nom.Sg., satyaprasavaḥ)
varuṇo'si
varuṇaḥ 'Varuṇa' (Nom.) + asi 'du bist' (Sandhi)
satyaujā
der wahrhaft Kräftige (Nom.Sg.)
indro'si
indraḥ 'Indra' (Nom.) + asi 'du bist' (Sandhi)
viśaujā
der Allkräftige (Nom.Sg.)
rudro'si
rudraḥ 'Rudra' (Nom.) + asi 'du bist' (Sandhi)
suśevaḥ
der Heilbringende (Nom.Sg.)
bahukāra
o Vielwirkender (Vok.Sg.)
śreyaskara
o Besseres Wirkender (Vok.Sg.)
bhūyaskarendrasya
bhūyaskara 'o Mehr Wirkender' (Vok.) + indrasya 'Indras' (Gen.) (Sandhi)
Agni, der Weite, der Herr des Gesetzes, daran Gefallen findend – Agni, der Weite, der Herr des Gesetzes, möge zum Schmalz kommen. Svāhā! Mit svāhā versehen, ordnet euch mit den Strahlen der Sonne, zur Mittelstellung unter den Gleichgeborenen [Stammesgenossen].
Durch Savitṛ, den Antreiber, durch Sarasvatī mit der Rede, durch Tvaṣṭṛ mit den Gestalten, durch Pūṣan mit den Tieren, durch Indra bei uns, durch Bṛhaspati mit dem Gebet, durch Varuṇa mit Kraft, durch Agni mit Glut, durch Soma, den König, durch Viṣṇu, die zehnte Gottheit, angetrieben schreite ich voran.
Für die Aśvins reife dich, für Sarasvatī reife dich, für Indra, den guten Beschützer, reife dich. Vāyu, geläutert durch das Läuterungsmittel; zugewandt ist der hervorgeströmte Soma, Indras verbündeter Freund.
kuvidaṅga yavamanto yavaṃ cidyathā dāntyanupūrvaṃ viyūya ihehaiṣāṃ kṛṇuhi bhojanāni ye barhiṣo nama uktiṃ yajanti upayāmagṛhīto'syaśvibhyāṃ tvā sarasvatyai tvendrāya tvā sutrāmṇe
Ob wohl fürwahr die Gerstebesitzenden auch von der Gerste geben, wie sie es der Reihe nach tun, die Wagen ausgespannt habend – hier und dort schaffe ihnen Speisen, die dem Barhis die Verehrungsrede opfern. Du bist mit dem Upayāma ergriffen; dich für die Aśvins, dich für Sarasvatī, dich für Indra, den guten Beschützer.
Wort für Wort
kuvidaṅga
ob wohl, o Freund [?] (Partikel + Vok.)
yavamanto
die Gerstebesitzenden (Nom.Pl., yavamantaḥ)
yavaṃ
die Gerste (Akk.Sg.)
cidyathā
cit 'auch' (Partikel) + yathā 'wie' (Sandhi)
dāntyanupūrvaṃ
dānti 'geben' (3.Pl.Präs.) + anupūrvam 'der Reihe nach' (Adv.) (Sandhi)
Ihr beide, o Aśvins, habt bei Namuci, dem Asura, gemeinsam den Somawein ausgetrunken, ihr Herren der Schönheit, und habt Indra bei den Taten unterstützt.
Wort für Wort
yuvaṃ
ihr beide (Nom.Dual)
surāmamaśvinā
surāmam 'den Somawein' (Akk.) + aśvinā 'o Aśvins' (Vok.Dual) (Sandhi)
Wie Eltern den Sohn, so haben dich, o Indra, die beiden Aśvins unterstützt durch dichterische Wunderwerke. Als du den Somawein durch deine Kräfte ausgetrunken hattest, heilte dich, o Gabenreicher, Sarasvatī [?].