Du bist der Rücken der Wasser, der Schoß Agnis, der ringsum den Ozean anschwellen macht; wachsend, groß, breite dich aus im Lotusteich des Himmels, nach Maß und Weite.
Wort für Wort
apāṃ
der Wasser (Gen.Pl.)
pṛṣṭhamasi
pṛṣṭham 'der Rücken' (Nom.) + asi 'du bist' (Sandhi)
brahma jajñānaṃ prathamaṃ purastādvi sīmataḥ suruco vena āvaḥ sa budhnyā upamā asya viṣṭhāḥ sataśca yonimasataśca vi vaḥ
Das Segenswort, zuerst im Osten geboren, hat der schönleuchtende Vena von den Grenzen her enthüllt; er offenbarte dessen Grund-Stützen und höchste Standorte, den Schoß des Seienden und des Nichtseienden.
Wort für Wort
brahma
das Segenswort (Nom.Sg.Nt.)
jajñānaṃ
geboren (Nom.Sg.Nt.Part.Perf.Med., √jan)
prathamaṃ
zuerst (Adv./Akk.Sg.Nt.)
purastādvi
purastāt 'im Osten' (Adv.) + vi (Präverb zu āvaḥ) (Sandhi)
Hiraṇyagarbha, der Goldkeim, entstand am Anfang; er war, geboren, der alleinige Herr des Gewordenen; er hat die Erde und diesen Himmel gestützt – welchem Gott sollen wir mit Opfergabe dienen?
Der Tropfen ist entlang Erde und Himmel gesprungen, entlang diesem Schoß und dem früheren; dem gemeinsamen Schoß entlang wandernden Tropfen opfere ich, den sieben Priesterämtern gemäß.
Bereite deine Erscheinung wie ein weites Fangnetz; geh wie ein gewaltiger König mit dem Elefanten; dem schnellen Netz entlang eilend bist du der Schütze; triff die Unholde mit den heißesten Geschossen.
Deine Wirbelflammen fliegen mit Schnelligkeit, alles berührend, kühn, hell lodernd; die heißen Flammen, o Agni, mit der Zunge, die fliegenden Funken, entsende ungefesselt nach allen Seiten, wie Meteore.
prati spaśo vi sṛja tūrṇitamo bhavā pāyurviśo asyā adabdhaḥ yo no dūre aghaśaṃso yo antyagne mā kiṣṭe vyathirā dadharṣīt
Entsende deine Späher entgegen; sei der Schnellste; sei der unbetrogene Hüter dieses Stammes; wer uns fern ist, Böses aussprechend, wer uns nah ist – o Agni, keiner soll dich beirren/dir Schaden tun. [?]
udagne tiṣṭha pratyā tanuṣva nyamitrāṃ2 oṣatāttigmahete yo no arātiṃ samidhāna cakre nīcā taṃ dhakṣyatasaṃ na śuṣkam
Steh auf, o Agni, spanne dich entgegen; verbrenn die Feinde, o Scharfgeschosser; wer uns Feindschaft bereitet hat, o Entzündeter, den verbrenne nieder, wie ausgetrocknetes Gras.
Wort für Wort
udagne
ud 'auf' (Präverb) + agne 'o Agni' (Vok.) (Sandhi)
ūrdhvo bhava prati vidhyādhyasmadāviṣkṛṇuṣva daivyānyagne ava sthirā tanuhi yātujūnāṃ jāmimajāmiṃ pra mṛṇīhi śatrūn agneṣṭvā tejasā sādayāmi
Erhebe dich, durchbohre die Feinde fern von uns; offenbare die göttlichen Kräfte, o Agni; spann die festen Bögen der Zauberer ab; zerschmettere die Feinde, Verwandte wie Nichtverwandte; mit der Glut Agnis setze ich dich fest.
Du bist der Führer des Opfers und des Luftraums, wo du dich mit den heilbringenden Gespannen verbindest; im Himmel hast du dein Haupt gesetzt, das himmelgewinnende; du hast dir die Zunge, o Agni, zum Opferträger gemacht.
Wort für Wort
bhuvo
du bist (2.Sg.Aor.Inj., √bhū, bhuvaḥ, Sandhi)
yajñasya
des Opfers (Gen.Sg.)
rajasaśca
rajasaḥ 'des Luftraums' (Gen.) + ca 'und' (Sandhi)
netā
der Führer (Nom.Sg.)
yatrā
wo (Adv.)
niyudbhiḥ
mit den Gespannen (Instr.Pl.)
sacase
du verbindest dich (2.Sg.Präs.Med., √sac)
śivābhiḥ
heilbringenden (Instr.Pl.f.)
divi
im Himmel (Lok.Sg.)
mūrdhānaṃ
Haupt (Akk.Sg.)
dadhiṣe
du hast gesetzt (2.Sg.Perf.Med., √dhā)
svarṣāṃ
das himmelgewinnende (Akk.Sg.)
jihvāmagne
jihvām 'die Zunge' (Akk.) + agne 'o Agni' (Vok.) (Sandhi)
dhruvā'si dharuṇā''stṛtā viśvakarmaṇā mā tvā samudra udvadhīnmā suparṇo'vyathamānā pṛthivīṃ dṛṃha
Fest bist du, die Trägerin, unbedeckt [?], von Viśvakarman bereitet; nicht soll dich der Ozean fortreißen, nicht der schönbeflügelte Vogel; unerschütterlich festige die Erde.
Wort für Wort
dhruvā'si
dhruvā 'fest' (Nom.Sg.f.) + asi 'du bist' (Sandhi)
Prajāpati möge dich auf dem Rücken der Wasser, diesem Rücken des Ozeans, niedersetzen; ausgedehnt, weit ausgebreitet, breite dich aus; du bist die Erde.
Du bist der Bhūr-Raum, du bist Boden, du bist Aditi, die Allernährerin, die Trägerin aller Welt; halte die Erde, festige die Erde, schädige nicht die Erde.
Wort für Wort
bhūrasi
bhūḥ 'der Bhūr-Raum' (Nom.) + asi 'du bist' (Sandhi)
bhūmirasyaditirasi
bhūmiḥ 'Boden' (Nom.) + asi 'du bist' + aditiḥ 'Aditi' (Nom.) + asi 'du bist' (Sandhi-Kette)
Für allen Einatem, Ausatem, Zwischenatem, Aufatem, zum Stand, zum Wandel; Agni möge dich beschützen mit großem Heil, mit dem heilsamsten Schutzdach; mit dieser Gottheit, so wie einst die Aṅgiras, setze dich fest.
Wort für Wort
viśvasmai
für allen (Dat.Sg.)
prāṇāyāpānāya
prāṇāya 'für den Einatem' (Dat.) + apānāya 'für den Ausatem' (Dat.) (Sandhi)
vyānāyodānāya
vyānāya 'für den Zwischenatem' (Dat.) + udānāya 'für den Aufatem' (Dat.) (Sandhi)
Die deine Glanzfarben, o Agni, in der Sonne, den Himmel ausspannen mit ihren Strahlen – mit diesen allen mache uns heute glänzend, dem Volk zum Vorbild.
Wort für Wort
yāste
yāḥ 'die' (Nom.Pl.f.) + te 'deine' (Gen.Sg.) (Sandhi)
yā vo devāḥ sūrye ruco goṣvaśveṣu yā rucaḥ indrāgnī tābhiḥ sarvābhī rucaṃ no dhatta bṛhaspate
Die euren Glanz, ihr Götter, in der Sonne, und der Glanz, der in Rindern und Rossen ist – Indra-und-Agni, mit diesem allen gebt uns Glanz, o Bṛhaspati.
Virāj hat das Licht getragen, Svarāj hat das Licht getragen; Prajāpati möge dich, die Lichtvolle, auf dem Rücken der Erde niedersetzen; für allen Einatem, Ausatem, Zwischenatem halte alles Licht; Agni sei dein Oberherr; mit dieser Gottheit, so wie einst die Aṅgiras, setze dich fest.
Madhu und Mādhava sind die beiden Frühlingsjahreszeiten; du bist der innere Zusammenhalt Agnis; einrichten sollen sich Himmel und Erde, einrichten sollen sich Wasser und Pflanzen, einrichten sollen sich, mit gesondertem Namen, die Feuer, dem Ältesten gemäß, gleichverpflichtet; die Feuer, gleichgesinnt, zwischen diesen beiden, Himmel und Erde – die beiden Frühlingsjahreszeiten, sich einrichtend, mögen wie zu Indra die Götter eintreten; mit dieser Gottheit, so wie einst die Aṅgiras, setzt euch beide fest.
Du bist die Unbezwungene, die Überwältigende; überwältige die Mißgunst-Dämonen, überwältige die Angreifenden; du bist die mit tausendfacher Heldenkraft – als solche belebe mich.
Wort für Wort
aṣāḍhā'si
aṣāḍhā 'die Unbezwungene' (Nom.Sg.f.) + asi 'du bist' (Sandhi)
Setze dich, o Wasser-Vertiefung [?]; nicht soll dich die Sonne versengen, nicht der Agni Vaiśvānara; schau nach den Geschöpfen mit ungeschnittenem Blatt; dir soll der himmlische Regen folgen.
Zu drei himmlischen Ozeanen ist er gekrochen, der Herr der Wasser, der Stier der Ziegel; sich mit dem Erdreich kleidend, im Ort des Wohlgetanen – dorthin geh, wohin die Früheren gegangen sind.
dhruvā'si dharuṇeto jajñe prathamamebhyo yonibhyo adhi jātavedāḥ sa gāyatryā triṣṭubhā'nuṣṭubhā ca devebhyo havyaṃ vahatu prajānan
Fest bist du, die Trägerin; von hier ist zuerst, aus diesen Schößen, der Jātavedas geboren worden; er möge, mit Gāyatrī, Triṣṭubh und Anuṣṭubh, kundig den Göttern die Opfergabe bringen.
Wort für Wort
dhruvā'si
dhruvā 'fest' (Nom.Sg.f.) + asi 'du bist' (Sandhi)
Zur Labung, zum Reichtum halte dich bereit, zur Kraft, o Glanzreicher, zur Stärkung, zur Nachkommenschaft; du bist Samrāj, du bist Svarāj; die beiden Sarasvatī-Quellen mögen dich fördern.
Wort für Wort
iṣe
zur Labung (Dat.Sg.)
rāye
zum Reichtum (Dat.Sg.)
ramasva
halte dich bereit! (2.Sg.Impv.Med., √ram)
sahase
zur Kraft (Dat.Sg.)
dyumna
o Glanzreicher (Vok.Sg.)
ūrje
zur Stärkung (Dat.Sg.)
apatyāya
zur Nachkommenschaft (Dat.Sg.)
samrāḍasi
samrāṭ 'Samrāj' (Nom.) + asi 'du bist' (Sandhi)
svarāḍasi
svarāṭ 'Svarāj' (Nom.) + asi 'du bist' (Sandhi)
sārasvatau
die beiden Sarasvatī- (Nom.Dual)
tvotsau
tvā 'dich' (Akk.) + utsau 'die beiden Quellen' (Nom.Dual) (Sandhi)
Recht fließen sie, wie milchgebende Kühe die Ströme, im Herzen mit dem Sinn gereinigt; den Strom der Schmelzbutter erblicke ich; ein goldener Rohrstab steht inmitten des Agni.
Wort für Wort
samyak
recht (Adv.)
sravanti
fließen sie (3.Pl.Präs.)
sarito
wie Ströme (Nom.Pl., saritaḥ, Sandhi)
na
wie
dhenā
wie milchgebende Kühe (Nom.Pl.f., dhenāḥ)
antarhṛdā
antar 'im Innern' + hṛdā 'mit dem Herzen' (Instr.Sg.) (Sandhi)
Für den Lobgesang nehme ich dich, für den Glanz nehme ich dich, für den Schein nehme ich dich, für das Licht nehme ich dich; dies wurde die Kraft der ganzen Welt und des Agni Vaiśvānara.
Wort für Wort
ṛce
für den Lobgesang (Dat.Sg.)
tvā
dich (Akk.Sg.)
ruce
für den Glanz (Dat.Sg.)
tvā
dich (Akk.Sg.)
bhāse
für den Schein (Dat.Sg.)
tvā
dich (Akk.Sg.)
jyotiṣe
für das Licht (Dat.Sg.)
tvā
dich (Akk.Sg.)
abhūdidaṃ
abhūt 'wurde' (3.Sg.Aor., √bhū) + idam 'dies' (Nom.) (Sandhi)
Den Āditya-Keim salbe mit Milch, das Abbild des Tausendfachen, das Allgestaltige; umgib ihn, verletze ihn nicht mit Glut; mach ihn hundertjährig, indem du geschichtet wirst.
Den Antrieb des Windes, den Nabel Varuṇas, das geborene Roß in der Mitte des Meeres, das Kind der Flüsse, das gelbliche, mit Felsengrund – o Agni, schädige es nicht im höchsten Firmament.
Den unaufhörlichen, roten Tropfen, den Regsamen, Agni, preise ich, den zuerst Wahrgenommenen, mit Verehrungen; er, sich mit den Gelenken zeitgemäß einrichtend – schädige nicht die Kuh, die Aditi, die Herrscherin.
Die Beschützerin des Tvaṣṭṛ, den Nabel Varuṇas, das geborene Schaf jenseits des Luftraums, die große, tausendfache Zauberkraft des Asura – o Agni, schädige sie nicht im höchsten Firmament.
yo agniragneradhyajāyata śokātpṛthivyā uta vā divaspari yena prajā viśvakarmā jajāna tamagne heḍaḥ pari te vṛṇaktu
Der Agni, der aus Agni, aus der Glut geboren wurde, von der Erde oder auch vom Himmel her, durch den Viśvakarman die Geschöpfe erzeugte – den, o Agni, soll dein Zorn meiden.
Aufgestiegen ist das strahlende Angesicht der Götter, das Auge des Mitra, des Varuṇa, des Agni; die Sonne hat Himmel, Erde und Luftraum erfüllt, sie, die Seele des Beweglichen und Unbeweglichen.
imaṃ mā hiṃsīrdvipādaṃ paśuṃ sahasrākṣo medhāya cīyamānaḥ mayuṃ paśuṃ medhamagne juṣasva tena cinvānastanvo ni ṣīda mayuṃ te śugṛcchatu yaṃ dviṣmastaṃ te śugṛcchatu
Dieses zweifüßige Tier schädige nicht, du Tausendäugiger, zum Opfer geschichtet werdend; das Pfau-Tier, das Opfertier, o Agni, nimm gern an; damit setze dich, dich schichtend, in deinem Leib nieder; den Pfau soll dein Leid treffen; wen wir hassen, den soll dein Leid treffen.
imaṃ mā hiṃsīrekaśaphaṃ paśuṃ kanikradaṃ vājinaṃ vājineṣu gauramāraṇyamanu te diśāmi tena cinvānastanvo ni ṣīda gauraṃ te śugṛcchatu yaṃ dviṣmastaṃ te śugṛcchatu
Dieses einhufige Tier schädige nicht, das laut wiehernde, das Rennpferd unter den Rennpferden; den wilden Waldochsen weise ich dir zu; damit setze dich, dich schichtend, in deinem Leib nieder; den Waldochsen soll dein Leid treffen; wen wir hassen, den soll dein Leid treffen.
imaṃ sāhasraṃ śatadhāramutsaṃ vyacyamānaṃ sarirasya madhye ghṛtaṃ duhānāmaditiṃ janāyāgne mā hiṃsīḥ parame vyoman gavayamāraṇyamanu te diśāmi tena cinvānastanvo ni ṣīda gavayaṃ te śugṛcchatu yaṃ dviṣmastaṃ te śugṛcchatu
Diese tausendfache, hundertströmige Quelle, die sich inmitten des Meeres ausbreitet, Schmelzbutter melkend, die Aditi für das Volk – o Agni, schädige sie nicht im höchsten Firmament; den Waldbüffel weise ich dir zu; damit setze dich, dich schichtend, in deinem Leib nieder; den Waldbüffel soll dein Leid treffen; wen wir hassen, den soll dein Leid treffen.
imamūrṇāyuṃ varuṇasya nābhiṃ tvacaṃ paśūnāṃ dvipadāṃ catuṣpadām tvaṣṭuḥ prajānāṃ prathamaṃ janitramagne mā hiṃsīḥ parame vyoman uṣṭramāraṇyamanu te diśāmi tena cinvānastavo ni ṣīda uṣṭraṃ te śugṛcchatu yaṃ dviṣmastaṃ te śugṛcchatu
Dieses wollhaarige Tier, den Nabel Varuṇas, die Haut der zwei- und vierfüßigen Tiere, den ersten Erzeuger der Geschöpfe des Tvaṣṭṛ – o Agni, schädige es nicht im höchsten Firmament; das Wildkamel weise ich dir zu; damit setze dich, dich schichtend, in deiner Kraft nieder; das Kamel soll dein Leid treffen; wen wir hassen, den soll dein Leid treffen.
ajo hyagnerajaniṣṭa śokātso apaśyajjanitāramagre tena devā devatāmagramāyaṃstena rohamāyannupa medhyāsaḥ śarabhamāraṇyamanu te diśāmi tena cinvānastanvo ni ṣīda śarabhaṃ te śugṛcchatu yaṃ dviṣmastaṃ te śugṛcchatu
Der Ziegenbock ist ja aus Agnis Glut geboren; er sah zuerst seinen Erzeuger; dadurch erlangten die Götter zuerst die Göttlichkeit; dadurch gelangten die Opferwürdigen zum Aufsteigen; den Śarabha, ein Fabeltier, weise ich dir zu; damit setze dich, dich schichtend, in deinem Leib nieder; den Śarabha soll dein Leid treffen; wen wir hassen, den soll dein Leid treffen.
Wort für Wort
ajo
Ziegenbock (Nom.Sg.)
hyagnerajaniṣṭa
hi 'ja, denn (Partikel)' + agneḥ 'aus Agni (Abl.)' + ajaniṣṭa 'wurde geboren (Aor.Med.3Sg.)'
Ich setze dich im Schoß der Wasser fest; ich setze dich in der Quelle der Wasser fest; ich setze dich in der Asche der Wasser fest; ich setze dich im Licht der Wasser fest; ich setze dich im Gang der Wasser fest; ich setze dich auf dem Sitz der Woge fest; ich setze dich auf dem Sitz des Ozeans fest; ich setze dich auf dem Sitz des Meeres fest; ich setze dich in der Wohnstatt der Wasser fest; ich setze dich in der Gemeinschaft der Wasser fest; ich setze dich auf dem Sitz der Wasser fest; ich setze dich an der Wohnstätte der Wasser fest; ich setze dich im Schoß der Wasser fest; ich setze dich im Erdreich der Wasser fest; ich setze dich im Trank der Wasser fest; ich setze dich mit dem Gāyatrī-Metrum fest; ich setze dich mit dem Triṣṭubh-Metrum fest; ich setze dich mit dem Jagatī-Metrum fest; ich setze dich mit dem Anuṣṭubh-Metrum fest; ich setze dich mit dem Pāṅkti-Metrum fest.
Wort für Wort
apāṃ
der Wasser (Gen.Pl.)
tvemantsādayāmyapāṃ
tvā 'dich' + [?] '(im Schoß, Lesart unsicher)' + sādayāmi 'ich setze fest' + apām 'der Wasser (Gen.Pl., neue Klausel)'
tvodmantsādayāmyapāṃ
tvā 'dich' + [?] '(in der Quelle, Lesart unsicher)' + sādayāmi 'ich setze fest' + apām 'der Wasser (Gen.Pl., neue Klausel)'
Dies ist das Vordere, der Bhūr-Raum; dessen ist der Einatem, der Bhauvāyana; der Frühling ist der Prāṇāyana; die Gāyatrī ist die Frühlingshafte; der Gāyatrī gehört das Gāyatra-Sāman, dem Gāyatra das Upāṃśu-Preßgefäß, dem Upāṃśu das Trivṛt-Sāman, dem Trivṛt das Rathantara; Vasiṣṭha ist der Seher; mit dir, die von Prajāpati ergriffen ist, ergreife ich den Einatem, für die Geschöpfe.
ayaṃ dakṣiṇā viśvakarmā tasya mano vaiśvakarmaṇaṃ grīṣmo mānasastriṣṭubgraiṣmī triṣṭubhaḥ svāraṃ svārādantaryāmo'ntaryāmātpañcadaśaḥ pañcadaśād bṛhad bharadvāja ṛṣiḥ prajāpatigṛhītayā tvayā mano gṛhṇāmi prajābhyaḥ
Dies ist das Südliche, der Viśvakarman; dessen ist der Geist, der Vaiśvakarmaṇa; der Sommer ist der Mānasa, der Geist-zugehörige; die Triṣṭubh ist die Sommerhafte; der Triṣṭubh gehört das Svāra-Sāman, dem Svāra das Antaryāma-Preßgefäß, dem Antaryāma das Pañcadaśa-Stoma, dem Pañcadaśa das Bṛhat-Sāman; Bharadvāja ist der Seher; mit dir, die von Prajāpati ergriffen ist, ergreife ich den Geist, für die Geschöpfe.
[57] Dies ist das Westliche, des Allausgedehnten; dessen ist das Auge, das Allausdehnende; der Regen ist das Augenhafte; die Jagatī ist die Regenhafte; der Jagatī gehört das Ṛkṣama-Sāman, dem Ṛkṣama das Śukra-Preßgefäß, dem Śukra das Saptadaśa-Stoma, dem Saptadaśa das Vairūpa-Sāman; Jamadagni ist der Seher; mit dir, die von Prajāpati ergriffen ist, ergreife ich das Auge, für die Geschöpfe. [Im Text folgt unmittelbar, als '56' bezeichnet, eine weitere, gleichgebaute Formel:] Dies ist das Nördliche, des Wohlseins; dessen ist das Gehör, das Sauva, das Ohr-gehörige; der Herbst ist das Ohrhafte, der Śrautrī; die Anuṣṭubh ist die Herbsthafte; der Anuṣṭubh gehört das Aiḍa-Sāman, dem Aiḍa das Manthin-Preßgefäß, dem Manthin das Ekaviṃśa-Stoma, dem Ekaviṃśa das Vairāja-Sāman; Viśvāmitra ist der Seher; mit dir, die von Prajāpati ergriffen ist, ergreife ich das Gehör, für die Geschöpfe.
Dies ist das Obere, der Gedanke; dessen ist die Rede, das Mātya-hafte; der Winter ist das Sprachhafte; die Paṅkti ist die Winterhafte; der Paṅkti gehört das Nidhanavat-Sāman, dem Nidhanavat das Āgrayaṇa-Preßgefäß, dem Āgrayaṇa das Triṇava-und-Trayastriṃśa-Stoma, dem Triṇava-und-Trayastriṃśa das Śākvara-Raivata-Sāman; Viśvakarman ist der Seher; mit dir, die von Prajāpati ergriffen ist, ergreife ich die Rede, für die Geschöpfe – den Raum, diese Rede, und Indra.
Wort für Wort
iyamupari
iyam 'dies (Nom.fem.)' + upari 'oben, das Obere (Adv.)'