ye devās tena hāsante sūryeṇa mimate javam nadīṣu parvateṣu ye saṃ taiḥ paśubhir vide
Die Götter, die sich mit jener Sonne freuen, die ihre Geschwindigkeit messen, bei Flüssen, bei Bergen – mit deren Vieh soll ich mich vereint wissen. [Anm.: Vers insgesamt unsicher gedeutet.]
yaṃ grāmam āviśata idam ugraṃ saho mama piśācās tasmān naśyanti na pāpam upa jānate
In welches Dorf diese meine gewaltige Macht eingeht, aus dem fliehen die Piśācas; sie erfahren dort nichts Böses. [Anm.: Bezugssubjekt („sie") nicht ganz eindeutig.]
ye mā krodhayanti lapitā hastinaṃ maśakā iva tān ahaṃ manye durhitān jane alpaśayūn iva
Die mich reizen, geschwätzig, wie Mücken den Elefanten – die halte ich für Unglückliche unter den Leuten, wie Kurzlebige. [Anm.: „alpaśayūn" unsicher, wörtl. etwa „die von kurzer Dauer sind".]
Wort für Wort
ye
die (Nom.Pl.)
mā
mich (Akk.Sg.)
krodhayanti
reizen (3.Pl.Präs.Kaus.)
lapitā
geschwätzig (Nom.Pl.)
hastinaṃ
Elefanten (Akk.Sg.)
maśakā
Mücken (Nom.Pl.)
iva
wie
tān
die (Akk.Pl.)
ahaṃ
ich (Nom.Sg.)
manye
halte ich (1.Sg.Präs.Med.)
durhitān
duḥ 'übel/schlecht' + hitān 'gestellte' → für Unglückliche (Akk.Pl.)
abhi taṃ nirṛtir dhattām aśvam iva aśvābhidhānyā malvo yo mahyaṃ krudhyati sa u pāśān na mucyate
Ihn soll Nirṛti (die Auflösung, Unheilsgöttin) fesseln wie ein Ross mit dem Rosshalfter, den Schwächling, der mir zürnt – er entkommt den Fesseln nicht.
Wort für Wort
abhi
ganz (Verbalpräfix)
taṃ
ihn (Akk.Sg.)
nirṛtir
Nirṛti (Nom.Sg.)
dhattām
soll fesseln (3.Sg.Impv.Med.)
aśvam
Ross (Akk.Sg.)
iva
wie
aśvābhidhānyā
aśva 'Ross' + abhidhānyā 'mit dem Halfter/Zaum' → mit dem Rosshalfter (Instr.Sg.)