Zum Fluss sollen die Apsaras gehen, zur Furt der Wasser, zum ruhelosen Ort [Anm.: „avaśvasam" unsicher]; Gulgulu, Pīlā, Naladī, die nach Rindsdung Riechende, die Berauschende [Anm.: Pflanzennamen, Einzelbedeutungen unsicher] – dorthin geht fort, ihr Apsaras, ihr seid entdeckt worden.
Wort für Wort
nadīṃ
zum Fluss (Akk.Sg.)
yantv
sollen gehen (3.Pl.Impv.)
apsaraso
die Apsaras (Nom.Pl.)
'pāṃ
der Wasser (Gen.Pl.)
tāram
zur Furt (Akk.Sg.)
avaśvasam
zum ruhelosen Ort [?] (Akk.Sg.)
gulgulūḥ
Gulgulu (Nom.Sg.)
pīlā
Pīlā (Nom.Sg.)
nalady
Naladī (Nom.Sg.)
aukṣagandhiḥ
die nach Rindsdung Riechende (Nom.Sg.)
pramandanī
die Berauschende (Nom.Sg.)
tat
dorthin (Adv.)
paretāpsarasaḥ
pareta 'geht fort' + apsarasaḥ 'ihr Apsaras' → geht fort, ihr Apsaras (2.Pl.Impv.+Vok.Pl.)
Wo eure Schaukeln sind, die grünen, die weißen, und wo die Trommelschläge und Lauten (karkarī) erklingen – dorthin geht fort, ihr Apsaras, ihr seid entdeckt worden.
Wort für Wort
yatra
wo
vaḥ
eure (Gen.Pl.)
preṅkhā
Schaukeln (Nom.Pl.)
haritā
die grünen (Nom.Pl.)
arjunā
die weißen (Nom.Pl.)
uta
und
yatrāghātāḥ
yatra 'wo' + āghātāḥ 'die Trommelschläge' → wo die Trommelschläge (Adv.+Nom.Pl.)
karkaryaḥ
Lauten/Karkarī (Nom.Pl.)
saṃvadanti
erklingen (3.Pl.Präs.)
tat
dorthin (Adv.)
paretāpsarasaḥ
pareta 'geht fort' + apsarasaḥ 'ihr Apsaras' → geht fort, ihr Apsaras (2.Pl.Impv.+Vok.Pl.)
Diese ist gekommen, die kraftvollste der Pflanzen und Kräuter, die Ajaśṛṅgī, die Arāṭakī; die Scharfgehörnte soll sie vertreiben. [Anm.: „vyṛṣatu" (auch in den folgenden Versen) unsicher, evtl. „verwunden" statt „vertreiben".]
Wort für Wort
eyam
diese ist (Nom.Sg.)
agann
gekommen (3.Sg.Aor.)
oṣadhīnāṃ
der Pflanzen (Gen.Pl.)
vīrudhām
der Kräuter (Gen.Pl.)
vīryāvatī
die kraftvollste (Nom.Sg.)
ajaśṛṅgy
aja 'Ziege' + śṛṅgī 'Horn habend' → die Ajaśṛṅgī (Ziegenhorn-Pflanze) (Nom.Sg.)
arāṭakī
die Arāṭakī (Nom.Sg.)
tīkṣṇaśṛṅgī
tīkṣṇa 'scharf' + śṛṅgī 'gehörnt' → die Scharfgehörnte (Nom.Sg.)
śvevaikaḥ kapir ivaikaḥ kumāraḥ sarvakeśakaḥ priyo dṛśa iva bhūtvā gandharvaḥ sacate striyas tam ito nāśayāmasi brahmaṇā vīryāvatā
Wie ein Hund, einer wie ein Affe, ein Knabe mit vollem Haar, indem er lieblich anzusehen erscheint – so begleitet der Gandharva die Frauen; ihn vertreiben wir von hier durch das kraftvolle heilige Wort.
Wort für Wort
śvevaikaḥ
śvā 'Hund' + iva 'wie' + ekaḥ 'einer' → wie ein Hund, einer (Nom.Sg.)
kapir
Affe (Nom.Sg.)
ivaikaḥ
iva 'wie' + ekaḥ 'einer' → wie, einer (Nom.Sg.)
kumāraḥ
Knabe (Nom.Sg.)
sarvakeśakaḥ
sarva 'ganz/voll' + keśakaḥ 'behaart' → mit vollem Haar (Nom.Sg.)