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Tantrarāja Tantra

Paṭala 33: trayastriṃśaṃ paṭalam (śrīcakrādi-yantra-nirmāṇa-prakāśana-paraṃ paṭalam) 33-tes Kapitel: Die Darlegung der Konstruktion des Śrīcakra und der übrigen Lalitā-Yantras (Amṛtaghaṭa, Siddhavajra, Koṣṭhavajra, Vajraliṅga, Meruliṅga, Mahāliṅga, Yonicakra, Vajrayoni, Mahāvajra und der unendlichen Koṣṭha-Yantras)

Quelle: Tantrarāja-tantra mit dem Kommentar Manoramā des Subhagānandanātha, Band II (Paṭala XIX-XXXVI), hrsg. Sadāśiva Miśra, Tantrik Texts, Calcutta: Agamanusandhana Samiti 1926 (archive.org, OCR, window.TT2). WICHTIGER BEFUND: Entgegen der Schätzung des Orchestrators (Paṭala 33 sei extrem kurz, ca. 900 Zeichen) ist dieses Kapitel tatsächlich sehr lang (ca. 59000 Zeichen, gelesener Bereich ca. 689400-748400 in window.TT2) und enthält 100 Verse plus eine abschließende, unnumerierte Schlusszeile. Die vorherige automatische Kolophon-Suche hatte Paṭala 33 offenbar mit einer stark verkürzten Passage innerhalb des vorangehenden Paṭala 32 verwechselt. INHALT: Das Kapitel behandelt, als unmittelbare Fortsetzung der Nityā-Vidyā- und Homa-Kapitel, die Konstruktion der wichtigsten Yantras der Göttin Lalitā (der ersten/höchsten der sechzehn Nityās): das eigentliche Verehrungs-Rad (Ārcā-/Śrī-Cakra) mit seinem inneren Sechseck/vierzehn-eckigen Kern und den Lotusblatt-Kränzen (V.1-28); das "Nektar-Gefäß"-Yantra (Amṛtaghaṭa) zur heilenden/reinigenden Abhiṣeka-Weihung (V.29-41); das Siddhavajra-Yantra (V.42-50); das Koṣṭhavajra-Yantra aus 49 bzw. 289 bzw. 625 Feldern (V.51-64); ein daraus geformtes Vajraliṅga (V.65-77) und ein Meru-Liṅga (V.78-80); ein weiteres, aus 400 Feldern gebildetes Mahāliṅga samt einem Yoni-Cakra (V.81-88) und einem Vajra-Yoni-Yantra (V.89-92); ein durch Analogieschluss (ūha) gewonnenes Mahāvajra-Yantra (V.93-95); und schließlich eine allgemeine Methode, mittels gerader und ungerader "Bhadra"-Zauberquadrate (ein in der Kommentarprosa breit zitiertes eigenständiges mathematisches Lehrstück, das NICHT zum Wurzeltext gehört und daher nicht übersetzt wurde) unendlich viele weitere Koṣṭha-Yantras für Unterwerfung, Anziehung, Feindschaft, Lähmung, Vertreibung usw. zu konstruieren (V.96-99), mit abschließender Widmung (V.100) und einer Schlusszeile, die wortgleich mit der entsprechenden Zeile am Ende von Paṭala 32 ist (vermutlich eine feste, wiederkehrende Formel). Die OCR-Qualität ist durchgehend sehr schlecht, bei den geometrischen Bauanleitungen (exakte Fadenzahlen, Feldzahlen, Schnittpunkte) streckenweise nahezu unlesbar; zahlreiche Maßzahlen und Konstruktionsdetails sind daher mit [?] gekennzeichnet, auch wenn die übergeordnete Abfolge der beschriebenen Yantras und ihrer Verwendungszwecke aus dem – ebenfalls korrupten, aber oft etwas klareren – Kommentar sowie aus dem inneren Zusammenhang zuverlässig erschließbar ist. An mehreren Stellen (insbesondere Vers 9/10, Vers 18/19 und Verse 21-23, sowie Vers 96) sind die gedruckten Versziffern selbst durch OCR-Fehler unlesbar oder wurden versehentlich verdoppelt; die Nummerierung wurde dort nach Kontext und Zählung rekonstruiert und ist im jeweiligen notes-Feld vermerkt. Die im Kommentar breit zitierten mathematischen Verse zur Bhadra-Konstruktion (Verse eines fremden Gaṇita-Textes, jeweils mit "iti" statt einer Versziffer endend) gehören nicht zum Tantrarāja-Wurzeltext und wurden nicht übersetzt, sondern nur inhaltlich zusammengefasst.

atha ṣoḍaśanityānām ādyā yā lalitoditā | tasyā yantrāṇi kathyante tadvidyābhedasambhavaiḥ ||1|| rūpaiḥ ṣaṣṭisamopetair navabhiḥ śatair yathāvidhi | samastavāñchitāvāptikāraṇāni kṛtātmanām ||2|| lalitānityapūjāyāṃ yantraṃ viśvātmavigraham | ṣoḍaśānāṃ ca tasyāś ca pūjākamalacakrakam ||3|| amṛtākhyaghaṭaṃ yantraṃ siddhavajram ataḥ param | koṣṭhavajraṃ [?] meru[liṅgaṃ] yathāvidhi ||4||

Nun [werden], von der ersten unter den sechzehn Nityās, die als Lalitā verkündet ist, ihre Yantras dargelegt, entstanden aus den Unterarten ihrer Vidyā. Mit Formen, die – der Vorschrift gemäß – neunhundertsechzig (960) [an Zahl] ausmachen, [sind diese Yantras] die Ursachen für die Erlangung alles Erwünschten bei denen, deren Selbst vervollkommnet ist. In der täglichen Verehrung (nityapūjā) der Lalitā [gibt es] das Yantra von der Gestalt, die das ganze Weltall verkörpert (viśvātman), sowie das Lotus-Verehrungsrad (pūjā-kamala-cakra) der sechzehn [Nityās] und ihrer [Lalitā] selbst. Das Nektar-Gefäß genannte Yantra (Amṛtaghaṭa), das Siddhavajra, weiterhin das Koṣṭhavajra [?], das Meru[liṅga] – [diese werde ich] der Vorschrift gemäß [darlegen].

Vers 2: Die Zahl 960 ('ṣaṣṭisamopeta-navabhiḥ śataiḥ') wird durch den Kommentar bestätigt, der sie aus der Summe der Unterarten der Śrīvidyā (24 vierbuchstabige + 120 fünfbuchstabige + 720 sechsbuchstabige + 96 weitere = 960) herleitet; die genaue Berechnung selbst bleibt im OCR nur bruchstückhaft nachvollziehbar. Vers 4: Der zweite Halbvers ist im OCR fast vollständig zerstört; die Ergänzung 'koṣṭhavajram' und 'meruliṅgam' folgt aus dem unmittelbar anschließenden Kommentar, der die Namensliste der Kapitel-Yantras aufzählt (vgl. Vers 5).

mahāliṅgaṃ yoniyantraṃ tathā vajravajrakam | tadeva ca mahākāraṃ koṣṭhayantrāṇi ca kramāt ||5|| navahastaṃ trihastaṃ vā śrīcakram abhiṣecane | kuryāt sthaṇḍilapūjāyāṃ hastamātre 'tisundaram ||6|| ratnādiṣu tu nirmāṇaṃ mānam icchāvaśād bhavet | sadā suvihite pūjā śubhānyasmiṃs tathānyathā ||7|| sūtreṇa vṛttaṃ niṣpādya susame caturasrake | prollikhya tiryaṅmadhyasya sūtraṃ tiryak pātayet ||8||

Das Mahāliṅga, das Yoni-Yantra, ebenso das Vajravajra(ka) [die Vereinigung von Liṅga- und Yoni-Dreieck], und eben dieses in großer Gestalt als das Mahāvajra, sowie die Koṣṭha-Yantras – der Reihe nach [werden sie gelehrt]. Für die Weihung (abhiṣeka) soll man das Śrīcakra neun Ellen oder drei Ellen [groß machen]; bei der Erdaltar-Verehrung (sthaṇḍilapūjā) [genügt] die Größe einer Elle – [in jedem Maß] überaus schön. Bei der Anfertigung auf Juwelen und dergleichen aber mag das Maß nach Belieben sein; die Verehrung ist stets günstig, wenn [das Cakra] wohlgestaltet ist, in anderer [d.h. unvorschriftsmäßiger Gestaltung] hingegen anders [d.h. ungünstig]. Nachdem man mit einer Schnur einen Kreis gezogen hat, auf ebenem, quadratischem [Grund], nachdem man [ihn] markiert hat, soll man quer die mittlere Querlinie [d.h. die West-Ost-Mittellinie] ziehen.

Vers 5 bestätigt (durch wörtliches Kommentarzitat) die vollständige Liste der in diesem Kapitel behandelten Yantras: Amṛtaghaṭa, Siddhavajra, Koṣṭhavajra, Meruliṅga (V.4), Mahāliṅga, Yoniyantra, Vajravajra(ka) [= Vajrayoni], Mahāvajra, Koṣṭhayantras (V.5). Vers 8: 'caturasraka' und 'tiryaṅmadhyasūtra' (die West-Ost-Brahmasūtra-Linie) nach Kommentarterminologie ergänzt.

[?] kṛte sūtracatuṣke tu ṣaṭkoṇaṃ [?] tribhiḥ saptakam | [?] samārabhya navamaṃ prathamāntarā ||9|| [?] kuryāt sūtracatuṣkaṃ tu caturbhir abhipūjyataḥ [?] | navamaprathamāgrābhyāṃ tiryak saptamakāvadhi ||10|| kuryāt sūtracatuṣke tu marmāṣṭakavibhedanāt | tataś catuṣkāt ṣaṣṭhāntadvayārambhāt tathāṣṭagam ||11|| dvitīyagaṃ ca sūtrāṇāṃ catuṣkaṃ pātayet tathā | caturbhir marmānuguṇyena tataḥ pañcamakāntayoḥ ||12||

[Nachdem man] die vier Fäden gezogen [hat], entsteht das Sechseck [an den Berührungspunkten des] dritten und siebten [Querfadens der neun zwischen den beiden mittleren Kreisen gespannten Querlinien] [?]; beginnend beim neunten [Faden bis] zum Zwischenraum des ersten [?]. Man soll [weiter] mit vier Fäden [verfahren, geleitet] von den vier [zuvor markierten] Ecken des Sechsecks [?]; von den Enden des neunten und ersten [Querfadens] quer bis zur Mitte des siebten [Fadens]. Man soll mit vier Fäden [verfahren], entsprechend der Aufteilung der acht Berührungspunkte (marma) [des Sechsecks]; von da beginnend bei der Vierergruppe, bis zum sechsten [Faden] beidseitig, ebenso zum achten hin. Und man soll ebenso die zweite Vierergruppe der Fäden ziehen, entsprechend den vier Berührungspunkten, dann bei den Enden des fünften Fadenpaars.

Verse 9-12 (im Original mit stark korrupten, teils verdoppelten Versziffern – der erste Vers erscheint im Scan fälschlich als Ziffer 19 statt 9, vermutlich Bildrauschen; die genaue Zuordnung 9/10 zu den beiden Textstücken zwischen den klar lesbaren Ziffern 8 und 11 folgt der plausibelsten fortlaufenden Zählung) beschreiben die Konstruktion des inneren, aus neun ineinandergreifenden Dreiecken gebildeten 'vierzehneckigen' Kerns des Śrīcakra (caturdaśāra, laut Kommentar zu V.18 ausdrücklich genannt) mittels neun zwischen zwei konzentrischen Kreisen gespannter Querfäden. Die genauen Schnittpunkt-Angaben (welcher wievielte Faden mit welchem eine Ecke bildet) sind durch die extreme OCR-Zerstörung nur noch in Bruchstücken erkennbar und daher überwiegend mit [?] versehen; die Gesamttendenz (fadengeometrische Konstruktion des klassischen Śrīcakra-Sechsecks/Vierzehnecks) ist jedoch durch den – ebenfalls korrupten, aber inhaltlich klareren – Kommentar gesichert.

dvitīyagaṃ ca [tṛtīyaṃ] ca sūtrāṇāṃ pātayet tathā | catuḥsūtrair anuguṇyena tataḥ pañcamakāntayoḥ ||13|| dvitīyagaṃ [tṛtīyagaṃ] kuryān marmāśrayam | mārjayen madhyagaṃ brahmasūtraṃ syāc cakram uttamam ||14|| bahir aṣṭacchadāmbhojaṃ tathā tadguṇacchadam | vidhāya [tat samantāc ca] caturasre tathāṣṭabhiḥ ||15|| sūtrair vidhāya tasyaiva prākpratyagdvāradvārasaṃyutam | dakṣiṇottarato rekhādvayāt sthānadvayāt tathā ||16||

Und man soll die zweite und dritte [Fadengruppe] ebenso setzen, entsprechend den vier Fäden, dann bei den Enden des fünften [Fadenpaars]. Die zweite und dritte [Linie] soll man an den Berührungspunkten (marma) [des Sechsecks] anlegen; man ziehe die mittlere Brahma-Linie – [so] entsteht das vortreffliche Rad. Nachdem man außen einen achtblättrigen Lotus, ebenso einen doppelt so [vielblättrigen, sechzehnblättrigen Lotus] angelegt hat, [und dies] ringsum in einem Quadrat mit acht Fäden, nachdem man an ebendiesem [Quadrat] mit den Fäden je zwei Tore nach Osten und Westen versehen hat, [ebenso] von zwei Linien und zwei Stellen aus, von Süden und Norden her.

Diese Verse setzen die Konstruktion des inneren Cakra-Kerns (V.9-12) fort und beschreiben den Übergang zum äußeren, das Sechseck umschließenden Rahmen: acht- und sechzehnblättriger Lotus sowie das äußere, viertorige Quadrat (bhūpura) des Śrīcakra. Zahlreiche Einzelheiten der Fadenführung bleiben wegen der OCR-Zerstörung unsicher.

koṇeṣu tiryak kṛtvā tāni caturbhis tāny anukramāt | dvidhā kuryāc ca catvāri padāni parameśvari ||17|| lalitārcācakram idaṃ labhyaṃ sadguruta[ḥ] kramāt | sundaraṃ susamaṃ sarvalakṣaṇaiś ca samanvitam ||18||

Nachdem man in den [vier] Ecken quer [Linien] gezogen hat, [soll man] diese mit vier [weiteren Linien] der Reihe nach [versehen]; und man soll die vier Grundflächen (pada) [des äußeren Quadrats] zweifach machen, o höchste Herrin. Dieses Verehrungsrad der Lalitā (Lalitārcācakra) ist nur durch die Gnade des rechten Meisters (Sadguru), der Reihe nach [in der überlieferten Unterweisung], zu erlangen – schön, wohlproportioniert und mit allen [vorgeschriebenen] Merkmalen versehen.

Vers 18 wird vom Kommentar ausführlich erläutert: Das fertige Cakra besteht demnach aus einer vierzehneckigen (caturdaśāra) und einer achteckigen (aṣṭāra) inneren Figur aus neun ineinandergreifenden Dreiecken, deren Spitzen auf einem gemeinsamen Kreis (dem 'Brahmasūtra') liegen – die klassische Grundstruktur des Śrīcakra/Śrīyantra. Der Kommentar mahnt zugleich, dass diese Konstruktion nur durch mündliche Guru-Unterweisung wirklich sicher zu erlernen sei, was auch die Kürze und Dunkelheit der Wurzelverse erklärt.

[?] adhaḥsūtraiḥ pañcabhiś ca caturbhiś ca tathoḍḍagaiḥ [?] | navabhiḥ sūtraiḥ [?] syād etad atisundaram ||19|| [?] spaṣṭaṣaṭkaṃ ca tatspṛṣṭadvitayaṃ tathā | sambhūya cāṣṭadaśabhir yataṃ [aṣṭadalaṃ] cakraṃ sulakṣaṇam ||20|| [gesamter Wurzeltext von Vers 21-23 im Original nahezu vollständig durch OCR-Zerstörung verloren – nur die Kommentarprosa zu diesen Versen ist noch lesbar] vidhāya [tasyā]rdhaṃ catvāriṃśat sahāṣṭabhiḥ | prāgāditiryaksūtrāṇi ṣaṭsu ṣaṭsu ca pañcasu ||24|| paścimāt ṣaṭtraye 'py evaṃ tanmadhye marma yuktitaḥ | vidadhyāt trīṇi sūtrāṇi kuryāt tenātisundaram ||25||

Mit [weiteren] Fäden – fünf, vier und ebenso [einigen] mehr [?] –, mit neun Fäden [insgesamt, entsteht] dies [Cakra], überaus schön. [Mit] sechs deutlichen [Berührungspunkten] und deren zwei [weiteren] Berührungen ebenso; zusammen mit achtzehn [Blütenblättern (aṣṭadala? oder: durch achtzehn Fäden)] entsteht ein wohlgestaltetes Rad. [Der Wurzeltext der Verse 21-23 ist in der vorliegenden Handschrift so schwer beschädigt, dass praktisch nur noch Ziffernreste erhalten sind; nach dem – ebenfalls korrupten, aber inhaltlich zusammenhängenden – Kommentar behandeln sie die Maßeinteilung des äußeren, quadratischen Rahmens des Cakra in Finger-Breiten (aṅgula): ein Quadrat von 144 Aṅgula Seitenlänge, mit Toren, Ecken und Zwischenräumen im Abstand von jeweils 10 Aṅgula, sowie die drei Weihungsarten – Ein-Krug-, Neun-Krug- bzw. Vier-Krug- und Sechsundneunzig-Krug-Weihung (eka-, navaka/catuṣka- bzw. ṣaṇṇavatikalaśa-abhiṣeka) je nach Anlass.] Nachdem man [das Quadrat] zur Hälfte [oder: um seine Ergänzung] mit achtundvierzig [Fäden versehen hat], [ziehe man] von Osten beginnend die Querfäden, sechs, sechs und fünf [in den jeweiligen Abschnitten]. Ebenso von Westen her in drei Sechsergruppen; in deren Mitte, an den Berührungspunkten, mit Bedacht, soll man drei [weitere] Fäden anlegen – dadurch wird es überaus schön.

Verse 19-20: Die Versziffern selbst sind im Scan unklar (die erste erscheint als Ziffer 18, identisch mit der bereits vergebenen Ziffer von V.18, was ein Bildartefakt sein muss; die zweite ist klar als Ziffer 20 lesbar, weshalb die vorangehende als Vers 19 angenommen wird); der Wortlaut ist stark beschädigt. Verse 21-23: hier liegt eine dokumentierte, gravierende Quellenlücke vor – im gescannten Text sind an dieser Stelle fast nur noch die bloßen Versziffern (22, 23, 24) sowie umfangreiche, klarere Kommentarprosa erhalten, der eigentliche Wurzeltext ist praktisch nicht rekonstruierbar; die obige Zusammenfassung beruht ausschließlich auf dem Kommentar. Vers 24 ('catvāriṃśat sahāṣṭabhiḥ' = 48) und die Sechs-Sechs-Fünf-Aufteilung werden vom Kommentar ausdrücklich bestätigt.

[vṛttād vṛttaṃ] tataḥ pañcadaśa[cchadāni] ca tato bahiḥ | [tato'pi] vāhyo daśacchadaḥ saroruham ||26|| punar daśacchadaṃ [padmaṃ] caturdaśadalaṃ tataḥ | aṣṭacchadāmbujaṃ dviguṇacchadam aṣṭādaśacchadam ||27|| vidhāya tasya madhye tāṃ samāvāhya yajet tathā | paścān nāthān pārśvayoś ca hetor anyāṃs tathārcayet ||28||

[Vom Kreis ausgehend, dann ein Lotus] mit fünfzehn [Blütenblättern], und dann, außerhalb davon, [wiederum] ein äußerer, zehnblättriger Lotus. Wiederum ein zehnblättriger [Lotus], dann ein vierzehnblättriger, ein achtblättriger, ein sechzehnblättriger ("doppelt-achtblättriger") [und] ein achtzehnblättriger [Lotus]. Nachdem man [dies alles] angefertigt hat, soll man in seiner Mitte Sie [Lalitā] herbeirufen und entsprechend verehren; danach die Nāthas, und an den Seiten, der Vollständigkeit halber, auch die übrigen [Gottheiten] verehren.

Diese drei Verse beschreiben die Kränze aus Lotusblütenblättern (15, 10, 10, 14, 8, 16 und 18 Blätter), die das innere Cakra umgeben und den vollständigen Aufbau des Lalitā-Verehrungsrades (vgl. V.3) bilden; die genaue Reihenfolge/Zuordnung der Blätterzahlen ist wegen der OCR-Schäden streckenweise unsicher. 'Nāthas' bezeichnet die Reihe der Siddha-Lehrer der Śrīvidyā-Tradition, die traditionell am Rand des Śrīcakra mitverehrt werden.

etasmin [cakre] prapūjanāt mahatīṃ śriyam āpnoti jñānāt sāmyaṃ ca samāpnuyāt ||29|| atra smin pūjayed devīm uktakramasamanvitam | śriyaṃ jñānāt tathā vāpi saṃyāti parameśvari ||30|| ghaṭadvayaṃ samālikhya bāhyābhyantarabhedataḥ | tanmadhye navadhā kṛtvā koṇeṣu prathamaṃ likhet ||31|| dvitīyaṃ dikṣu saṃlikhya madhye tṛtīyam ālikhet | ghaṭayor antarā kṛtvā tiryagrekhāḥ samantataḥ ||32||

Durch gründliche Verehrung in diesem [Cakra] erlangt man großen Wohlstand, und durch Erkenntnis (jñāna) erlangt man Gleichheit [mit Śiva]. Hierin soll man die Göttin verehren, versehen mit der [in den vorangehenden Kapiteln] genannten Reihenfolge; durch [diese irdische Verehrung] oder auch durch Erkenntnis gelangt man zu Wohlstand, o höchste Herrin. Nachdem man ein Paar Gefäße (ghaṭa) gezeichnet hat, eines außen, eines innen, und den Raum dazwischen neunfach unterteilt hat, soll man in den Ecken den ersten [Silbenabschnitt] schreiben. Nachdem man den zweiten [Abschnitt] in den [Haupt-]Richtungen geschrieben hat, soll man den dritten in der Mitte schreiben; nachdem man zwischen den beiden Gefäßen [dies] gemacht hat, [ziehe man] ringsum Querlinien.

Mit Vers 29/30 endet der Abschnitt über das Śrīcakra (Frucht: Wohlstand bzw. – durch Erkenntnis – Gleichheit mit Śiva); ab Vers 31 beginnt die Konstruktion des Amṛtaghaṭa-('Nektar-Gefäß'-)Yantras, eines aus zwei konzentrischen, neunfach unterteilten 'Gefäßen' gebildeten Diagramms. Die genaue Versnummerierung 29/30 ist wegen korrupter Ziffern ('VE', 'Re' im Scan) nach Kontext erschlossen.

teṣu pradakṣiṇaṃ vidyātṛtīyākṣarasaptakam | likhed bindu-visargābhyāṃ mukhe pañcākṣarāmbujam ||33|| ādyanālamayaṃ [induvat] patra-keśara-karṇikam | vidhāya ca ghaṭādhastād vidyādi-niyogakam ||34|| madhye sādhyākṣaropetaṃ kṛtvā tam amṛtaṃ ghaṭam | vibhavāya cābhiṣiñcec ca janmakṣetre āyurāptaye ||35|| kuhu-parāga-saṅkrāntidoṣeṣv akhilaśāntaye | abhiṣiñced aśeṣārtiśāntyai ca sthirāya ca sampadā ||36||

In diesen [neun Feldern] soll man im Uhrzeigersinn die sieben Silben des dritten Vidyā-Abschnitts schreiben, versehen mit Bindu und Visarga; am 'Mund' [des Gefäßes soll man] einen fünfblättrigen Lotus [aus den fünf Silben des fünften Abschnitts zeichnen], mit einem aus den Silben des ersten [Abschnitts] gebildeten Stängel, [den übrigen Abschnitten als] Blättern, Staubgefäßen und Fruchtknoten; und nachdem man unterhalb des Gefäßes die Anwendung, beginnend mit der Vidyā [und dergleichen], vorgenommen hat, nachdem man in der Mitte [die Silben] versehen mit dem Namen des Zielobjekts (sādhya) angebracht hat, [wird] dieses zum Nektar-Gefäß (amṛtaghaṭa); man soll damit Weihewasser sprengen (abhiṣeka) für Wohlstand, bei Geburtsstern-Beeinträchtigung, zur Erlangung langen Lebens, bei Übeln durch Neumond, [ungünstige] Planetenübergänge und dergleichen zur Beseitigung aller Störungen; man soll die Weihung vollziehen zur Beseitigung jeglicher Not und für dauerhaftes Wohlergehen.

Die genaue Zuordnung der einzelnen Vidyā-Silbenabschnitte (Nāla=Stängel, Blätter, Staubgefäße, Fruchtknoten des Lotus) folgt dem – hier ungewöhnlich klaren – Kommentar, der ausdrücklich auf die im achten Paṭala genannte Fünf-Silben-Gruppe verweist.

apasmāra-mahāroga-kṣaya-apasmāra-śāntaye | [tri]viṣam abhiṣekaṃ tu kuryāj janmatraye tathā ||37|| sarvakleśavinirmuktaḥ sukhī varṣaśataṃ bhuvi | ārogyo vijayī viśvavandyo bhavati mānavaḥ ||38|| suvarṇe rajate vātha [tāmre vā] sikthaliṅgakam | vidhāya sthāpayet tatra yajet sarvāpamṛtyujit ||39|| tṛtīyavidyāpuṭitaṃ nāma likhya tu sādhakaḥ | [keyūrādau] vahet sarvasampade riṣṭaśāntaye ||40||

Zur Beseitigung von Besessenheit, schweren Krankheiten, Schwindsucht und Epilepsie soll man die [dreifache?] Weihung vollziehen, ebenso [wiederholt] bei drei [aufeinanderfolgenden] Geburten [?]. [Dadurch wird] ein Mensch, von allen Leiden befreit, hundert Jahre lang auf Erden glücklich, gesund, siegreich und von der ganzen Welt verehrt. Nachdem man ein Wachs-Liṅga [-Abbild] auf Gold, Silber oder [Kupfer] angefertigt und dort aufgestellt hat, soll man [es] verehren – [dadurch wird man] Bezwinger jedes vorzeitigen Todes. Nachdem der Übende (sādhaka) den Namen [des Zielobjekts], eingeschlossen in den dritten Vidyā-Abschnitt, geschrieben hat, soll er [das Amulett, z.B. am Oberarmreif] tragen – für allen Reichtum und zur Abwehr von Unheil.

Vers 37 ('janmatraye', 'dreifache Geburt') bleibt inhaltlich unklar und ist mit [?] versehen; möglich ist auch eine rituelle Dreiheit von Anwendungstagen. 'Sikthaliṅgaka' (Wachs-Liṅga) nach Kommentar als Wachsguss-Abbild gedeutet.

[athavā tatra] yatra sthāpayet tatra ye snātā narāḥ syuḥ sukhino 'niśam ||41||

[Alternativ mag man dieses Nektar-Gefäß-Yantra auch in einem Teich, Fluss, Brunnen oder dergleichen] aufstellen; wo immer man es aufstellt, dort werden die Menschen, die [in diesem Gewässer] baden, beständig glücklich sein.

Mit diesem (Halb-)Vers endet der Amṛtaghaṭa-Abschnitt. Der Kommentar erläutert ausdrücklich, dass 'taḍāgādi' (Teich und dergleichen) Flüsse, Brunnen usw. einschließt; der Wurzeltext selbst ist an dieser Stelle nur noch bruchstückhaft erhalten.

prākpratyagdakṣiṇodaksūtrair aṣṭabhir āhataiḥ | koṣṭhāny ekonapañcāśat teṣu koṇeṣu mārjayet ||42|| caturviṃśatikoṣṭhāni śeṣeṣu likhet kramāt | [caturbhiḥ] kṛtāstrikoṇāni prāgārambhāt praveśataḥ ||43|| tṛtīyasya ca bhedotthāṃ caturviṃśatim ālikhet | vilomenātha madhyasthe tat sasādhyaṃ samālikhet ||44|| siddhavajrābhidhaṃ yantram aśeṣaśubhadāyakam | vināśanam aniṣṭānāṃ jayasaubhāgyadāyakam ||45||

Durch acht Fäden, gezogen in Ost-West- und Süd-Nord-Richtung, [entstehen] neunundvierzig Felder; in deren Ecken soll man [je sechs] zusammenfassen. Die vierundzwanzig [übrigen] Felder soll man in den restlichen [Bereichen] der Reihe nach beschriften; nachdem man vier Dreiecke gebildet hat, beginnend im Osten, im Uhrzeigersinn fortschreitend, soll man die vierundzwanzig [Silben], die aus der Unterteilung des dritten [Vidyā-Abschnitts] entstehen, [dort] schreiben; dann, in umgekehrter Reihenfolge, in der Mitte, soll man diese [Vidyā] zusammen mit dem Namen des Zielobjekts (sādhya) schreiben. [Dies ist] das Yantra namens Siddhavajra, das vollständiges Heil verleiht, Unglück vernichtet und Sieg sowie Glück gewährt.

49 = 8×8 minus Überlappungen (durch acht Fäden in jeder Richtung entstehen 7×7=49 Felder); die Zahl wird vom Kommentar bestätigt.

samare vijayaprāptyai bhītyāṃ tadvivāde 'pi | [etat] samaste dhārayet kleśe vijayaṃ sukham āpnuyāt ||46|| pratimāsaṃ ca pūrṇimāyām abhiṣiñcec ca tataḥ vai | sthāpayitvā ghaṭaṃ prāgvat samastābhyudayāya vai ||47|| kanyāvāpe varāptyai kanyakā tathā | gṛhadhanapaśuprāptyai narānārīnṛpādīnām ||48|| vaśyāyāvighnasaṃsiddhyai vākasiddhigṛhasiddhaye | dhārayet siddhavajraṃ tu samasteṣu prasiddhaye ||49|| lalitāvidyayā vidyām anyāṃ yantreṇa vānyunā | yantram anyat samaṃ manye yo 'sau syān mūḍhacetanaḥ ||50||

Zur Erlangung des Sieges in der Schlacht, bei Furcht und auch bei Streitigkeiten soll man dieses [Yantra] bei jeder Bedrängnis tragen – [dadurch] erlangt man Sieg und Glück. Jeden Monat, am Vollmondtag, soll man damit die Weihung vollziehen; nachdem man das Gefäß wie zuvor aufgestellt hat, [dient dies] dem umfassenden Wohlergehen. Zur Erlangung einer Braut bei der Brautwerbung, ebenso für ein Mädchen [zur Erlangung eines guten Gatten]; zur Erlangung von Haus, Reichtum und Vieh für Männer, Frauen, Könige und andere; zur Unterwerfung, zum hindernislosen Gelingen, zum Erfolg in der Rede und im Haushalt soll man das Siddhavajra tragen – zum Gelingen in allen Dingen. Wer meint, eine andere Vidyā sei der Vidyā der Lalitā gleich, oder ein anderes Yantra sei diesem Yantra gleich, der ist fürwahr von verblendetem Geist.

Vers 50 als abschließende Lobpreisung (māhātmya) des Siddhavajra-Yantras und der Lalitā-Vidyā.

prākpratyagdakṣiṇodaksūtrāṇy aṣṭādaśa kṣipet | [tair] koṣṭhāni tathā navāśītiśatadvayam ||51|| teṣu koṇeṣu koṣṭhāni mārjayet pūrvavat priye | ṣaṭtriṃśac chiṣṭavraje tu caturdikṣu koṇakarma ||52|| vidhāya prāgbahirmadhyāt prādakṣiṇyapraveśataḥ | vilikhet tad dvitīyārdhaṃ [tṛtīyārdhaṃ] vilikhet tataḥ ||53|| [tṛtīyaṃ] ca sasādhyaṃ madhyataḥ tathā | navasu vilikhed vidyākūṭadvayam adha[ḥ] [?] ||54||

Man soll achtzehn Fäden in Ost-West- und Süd-Nord-Richtung ziehen; [dadurch entstehen] ebenso zweihundertneunundachtzig (289) Felder. In deren Ecken soll man Felder wie zuvor zusammenfassen, o Geliebte; in den verbleibenden sechsunddreißig [Feldern] aber [bilde man] in den vier [Haupt-]Richtungen Eck-Dreiecke. Nachdem man [diese] von der östlichen Außenmitte aus, im Uhrzeigersinn fortschreitend, gebildet hat, soll man dort die zweite Hälfte [des Vidyā-Abschnitts] schreiben, [dann] die dritte Hälfte schreiben. Und [den dritten Abschnitt] zusammen mit dem Namen des Zielobjekts in der Mitte ebenso; in den neun [verbleibenden Mittelfeldern] soll man das Silbenpaar der Vidyā [und das eigene Anliegen] darunter schreiben.

Diese vier Verse (52-54 besonders stark beschädigt, daher großzügig mit [?] versehen) beschreiben die zweite, größere Ausführung des Koṣṭhavajra-Yantras mit 289 Feldern; die genauen Zuordnungen einzelner Feldgruppen zu den Vidyā-Abschnitten bleiben streckenweise unsicher.

dvaye tv ādyakūṭaṃ madhye tṛtīyakaṃ tathā | vāmatraye dvitīyaṃ ca likhet sādhyaṃ athāpi ca ||55|| etat tu koṣṭhavajrākhyaṃ yantram iṣṭārthadāyakam | phalāni yāny anyeṣāṃ ca paṭale 'smin śṛṇu priye ||56|| tantre 'smin anyatantreṣu yasya yasya yat phalam | proktaṃ tad eṣām ekaikaṃ yojayet sarvam eva ca ||57|| tenaiva yantranirmāṇamānam evocyate mayā | [?] ||58|| [?] atrāsti phalāni tantrāṇām iha noktāni tāni tu | sarvāṇi sarvadā sarvasamīhitaphaladāni tu ||59||

In zwei [Feldern das] erste Silbencluster, in der Mitte ebenso das dritte; in den drei linken [Feldern] soll man das zweite schreiben, und auch dort den Namen des Zielobjekts. Dies ist das Yantra namens Koṣṭhavajra, das den erwünschten Zweck gewährt; höre, Geliebte, [auch] die Wirkungen der anderen [Yantras], die in diesem Kapitel [genannt sind]. Welche Wirkung auch immer für wen auch immer in diesem Tantra oder in anderen Tantras genannt ist, diese soll man, jede einzelne, [auf dieses Yantra] anwenden – und zwar alle zusammen. Eben dadurch wird von mir auch das Maß der Yantra-Konstruktion [allgemein] mitgeteilt. [...] [...] Die Wirkungen der [übrigen] Tantras sind hier nicht [einzeln] genannt, doch [dieses Yantra] gewährt stets alle Früchte jeglichen Wunsches.

Verse 57-59 formulieren eine allgemeine methodische Regel: Sämtliche in anderen Tantras/Mantras genannten Wirkungen gelten übertragbar auch für die hier gelehrten Yantras; die Einzelaufzählung wird bewusst nicht wiederholt. Vers 58 im OCR fast vollständig zerstört.

prākpratyagdakṣiṇodak-ṣaḍviṃśatyā samāhataiḥ [sūtraiḥ] | [tebhyaḥ] kṣetre koṣṭhāni jāyante ṣaṭśataṃ pañcaviṃśati ||60|| teṣu koṣṭheṣu parito mārjayed aṣṭasaptatim | [caturbhiś caturbhis] trikāṇy api vidadhyād atra pūrvavat ||61|| teṣu tṛtīyavidyāṃ tu sasādhyāṃ prāgvad ālikhet | śiṣṭeṣu saptanavatidviśate madhyatas tathā ||62|| sarvamadhyasthakoṣṭhasya [pārśvayor] ubhayor api | koṣṭhāni trīṇi tiryak ca samīkṛtya tayos tathā ||63|| upary ardhaṃ ca dve dve tu samīkuryāt tatas tathā | tayor adho 'rdhaṃ ca tathā dve dve kuryād athaikadhā ||64||

Durch sechsundzwanzig Fäden, gezogen in Ost-West- und Süd-Nord-Richtung, entstehen im Feld sechshundertfünfundzwanzig (625) Felder. Ringsum in diesen Feldern soll man [in den vier Ecken je] achtundsiebzig [Felder] zusammenfassen; [und mit vier mal vier Fäden] soll man dabei ebenso wie zuvor Dreiecke bilden. Darin soll man wie zuvor die dritte Vidyā zusammen mit dem Zielobjekt schreiben; in den verbleibenden zweihundertsiebenundneunzig [Feldern, schreibe man die Vidyā] ebenso von der Mitte aus. Auf beiden Seiten des ganz mittleren Feldes soll man je drei Felder quer zusammenfassen, und ebenso bei diesen [weiter außen liegenden Feldreihen]; oben soll man je zwei-und-zwei zur Hälfte zusammenfassen, und ebenso unterhalb davon je zwei-und-zwei zur Hälfte, [bis alles] zu einer [Liṅga-Form vereinigt ist].

625 = 25×25 (26 Fäden je Richtung); die Zahl wird vom Kommentar bestätigt. Die Verse 63-64 beschreiben den Beginn einer stufenweisen Verschmelzung von Feldgruppen zu einer Liṅga-Silhouette (fortgesetzt in V.65-68); die genaue Feldgeometrie bleibt in Einzelheiten unsicher.

tadardhaṃ copari tathā dve dve dve dve | ekīkṛtya dve dve tu mārjayet tathā ||65|| tato mālāt tadupari pārśvayoś ca pramārjayet | daśakhaṇḍāni śiṣṭais tu madhye liṅgo bhavet tathā ||66|| evaṃ liṅgaḥ samākhyātaś catvāriṃśadbhir eva vai | [koṣṭhaiḥ] śiṣṭāni koṣṭhavajrāṇi dviśataṃ daśa pañca ca ||67|| liṅgasya pārśvayor aṣṭāv ekaviṃśatiyugmakam [?] | tasya liṅgasya madhyasthapaṅktau tṛtīyam ālikhet ||68||

Ebenso darüber je zwei-und-zwei, zwei-und-zwei; nachdem man [sie] vereinigt hat, soll man ebenso je zwei-und-zwei zusammenfassen. Dann soll man kranzförmig auch die darüber- und danebenliegenden [Felder] zusammenfassen; mit den restlichen zehn Abschnitten entsteht in der Mitte so die Gestalt des Liṅga. So wird das Liṅga aus genau vierzig [Feldern] gebildet; die übrigen Koṣṭhavajra-Felder [zählen] zweihundertfünfzehn (215). Zu beiden Seiten des Liṅga [befinden sich, in Paaren angeordnet, weitere Felder] [?]; in der mittleren Reihe dieses Liṅga soll man den dritten [Vidyā-Abschnitt] schreiben.

40 + 215 = 255 von den ursprünglich (625 − 4×78=312, minus weiterer Abzüge) verbleibenden Feldern – die genaue Gesamtrechnung lässt sich aus dem beschädigten Text nicht mehr lückenlos nachvollziehen; die im Kommentar bestätigten Einzelzahlen (40 für das Liṅga, 215 für die übrigen Koṣṭhavajra-Felder) werden übernommen. Vers 68, zweiter Halbvers ('aṣṭāv ekaviṃśatiyugmakam'), bleibt unklar und ist mit [?] markiert.

ūrdhvādi māyāmadhyasthaṃ sarvamadhye sasādhyakam | evaṃ tṛtīyā vidyā lekhanaṃ samudīritam ||69|| liṅgarūpeṣu navasu pārśvaṣaṭke tu pūrvavat | vidyāśeṣaṃ samālikhya prāgvad ārambhatas tathā ||70|| vidyādvitīyabhedotthaṃ tad viṃśataṃ śatam ālikhet | diśas tatra yajed devīm āvāhya parivārakaiḥ ||71|| sthāpayed niyogeṣu prokteṣu parameśvari | nāsādhyam asti bhuvane yantrair etair mayoditaiḥ ||72||

[Beginnend] von oben, mit dem Māyā-[Bīja] in der Mitte [angeordnet], in der genauen Mitte zusammen mit dem Namen des Zielobjekts – so wurde die Niederschrift der dritten Vidyā verkündet. In den neun liṅgaförmigen [Feldern] und in den sechs Seitenfeldern soll man wie zuvor den Rest der Vidyā schreiben, ebenso wieder von Anfang an. Die aus der zweiten Unterteilung der Vidyā entstandenen hundertzwanzig [Silben] soll man dort in den [acht Haupt-]Richtungen schreiben; dort soll man die Göttin, herbeigerufen samt ihrem Gefolge, verehren. Man soll [dieses Yantra] bei den genannten Anwendungen aufstellen, o höchste Herrin; nichts in der Welt ist unerreichbar durch diese von mir verkündeten Yantras.

Vers 71: 120 = 24 (Buchstaben) × 5 oder ähnliche Kombinatorik der 'zweiten Unterteilung' der Vidyā, wie schon in V.2 thematisiert.

ekādidvayasaṃvṛddhyā pārśvayoḥ koṣṭhavardhanam | ekonaviṃśatikoṣṭhāntaṃ kṛtvā liṅgaṃ tathopari ||73|| kṛtvā prāṅmadhyataḥ prāgvac catvāriṃśadbhir eva vai | teṣu mūlādi parito madhyāntaṃ vinyaset kramāt ||74|| vidyādvitīyabhedotthā vidyā viṃśataṃ śataṃ priye | liṅgasya madhyakoṣṭhāntaṃ śiṣṭaṃ koṇeṣu saṃlikhet ||75|| vidhāya caturasraṃ tu sūtradvayanipātanāt | [tad] bāhye [pūrvavat] tasyopari samālikhet ||76|| paṅktiśaḥ saptakoṣṭheṣu paryāyādīṃs tathārṇakān | nityāparyāyajanite pārśvayoś ca vāmayoḥ ||77||

Durch stufenweise Vermehrung [der Feldreihen] um eins, dann zwei [usw.] wächst die Feldzahl auf beiden Seiten; nachdem man [die Reihen] bis zu neunzehn Feldern geführt hat, [entsteht] darüber ebenso das Liṅga. Nachdem man [dies] von der östlichen Mitte aus wie zuvor mit genau vierzig [Feldern] gebildet hat, soll man darin, von der Basis (mūla) ausgehend, ringsum bis zur Mitte der Reihe nach [die Silben] anordnen. Die aus der zweiten Unterteilung der Vidyā entstandenen hundertzwanzig [Silben], Geliebte, [schreibe man] bis zum mittleren Feld des Liṅga; die übrigen [Silben] soll man in den Ecken schreiben. Nachdem man, durch Fällen zweier Linien [an jeder Ecke], ein Quadrat gebildet hat, soll man außerhalb davon, wie zuvor, darüber schreiben, reihenweise, in sieben Feldern, die der Reihe nach [wiederkehrenden] Silben, die aus dem Wechsel (paryāya) der [sechzehn] Nityās entstehen, auf beiden – der linken und der [rechten] – Seite.

Dieser Abschnitt (V.73-77) beschreibt eine zweite, ähnliche Liṅga-Konstruktion (das im Titel der Seitenüberschrift so genannte 'Meruliṅga', vgl. V.79) mit stufenweise wachsenden Feldreihen bis zu 19 und einem 40-Felder-Liṅga-Kern.

madhye yugādyakṣaraṃ tu likhet proktakrameṇa vai | liṅgāgramadhyād abhitaḥ piṇḍikāyāṃ ca saṃlikhet ||78|| vidyāḥ prathamabhedotthāś caturviṃśatikās tathā | kṛtvaivaṃ meruliṅgaṃ tu yantraṃ tatraiva tāṃ likhet ||79|| samastavāñchitaprāptyai jayārogyāyurāptaye | paṭādau tat samālikhya pūjayen nityaśaṃ ca tām ||80||

In der Mitte soll man die anfängliche Silbe des Paares (yuga) [?] schreiben, nach der genannten Ordnung; von der Spitze der Mitte des Liṅga aus, ringsum, soll man auch auf dem Sockel (piṇḍikā) schreiben. Nachdem man so die vierundzwanzig, aus der ersten Unterteilung entstandenen Vidyā[-Silben angebracht hat, ist dieses] Yantra das Meru-Liṅga; eben dort soll man Sie [die Göttin] einschreiben. Zur Erlangung aller Wünsche, zu Sieg, Gesundheit und langem Leben soll man dies, auf Tuch oder dergleichen gemalt, [darstellen] und Sie beständig verehren.

Mit diesen Versen endet der Abschnitt über das Meru-Liṅga-Yantra.

prākpratyagdakṣiṇodak-saikaviṃśatisūtrataḥ | catuḥśatāni koṣṭhāni bhavanti susamāni vai ||81|| tasyaikapārśvādhobhāge pañca koṣṭhāni mārjayet | tataś copari ṣaṭsaptāv evam ekādaśāvadhi ||82|| mārjayed uparistāc ca tasyaiva pratilomakam | tathā kuryāt pārśvayoś ca tenādhiṣṭhānapiṇḍike ||83|| bhavataś coparistāt pañcaviṃśatikoṣṭhakaḥ | liṅgam anyāni pārśvasya mārjanād bhavati priye ||84|| adhiṣṭhāne piṇḍikāyāṃ tadvidhito vibhedajāḥ | liṅge prathamabhedotthās tanmadhyasthe svavāñchitam ||85||

Durch einundzwanzig Fäden in Ost-West- und Süd-Nord-Richtung entstehen vierhundert (400) gleichmäßige Felder. Im unteren Teil einer Seite davon soll man fünf Felder zusammenfassen; dann darüber sechs, sieben, und so weiter bis elf. Darüber soll man dann wiederum dessen Umkehrung [absteigend] zusammenfassen; ebenso soll man auf [beiden] Seiten verfahren – dadurch [entsteht] der Sockel (adhiṣṭhāna-piṇḍikā). Darüber entsteht ein fünfundzwanzig-Felder-Liṅga; die übrigen [Felder ergeben sich] aus der seitlichen Zusammenfassung, Geliebte. Auf dem Sockel [schreibe man die Silben], die nach jener Methode entstehen [wie zuvor beschrieben]; auf dem Liṅga [schreibe man] die aus der ersten Unterteilung entstandenen [Silben]; in dessen Mitte [schreibe man] das eigene Anliegen.

400 = 20×20 (21 Fäden je Richtung), vom Kommentar bestätigt. Dies ist die Konstruktion des in V.5 genannten Mahāliṅga-Yantras.

madhye tadvidyāṃ vidyām iti proktaṃ tavānaghe | mahāliṅgābhidhaṃ yantraṃ tava pūjākhilaiṣṭadā ||86|| samatirekhāṃ niṣpādya yoniṃ tasyās tu madhyataḥ | tattatsūtravaśāt kuryād ekaviṃśatiṃ tathā samam ||87|| evaṃ [yonicakraṃ] parito likhet tā viṃśatiṃ śatam | śiṣṭamadhyatrikoṇe tu likhed vāñchitam ātmanaḥ ||88||

[Wenn man] in der Mitte diese[r Anordnung] die Vidyā [aufschreibt] – so ist dir, Makellose, [dies] verkündet; dieses Yantra, genannt Mahāliṅga, dessen Verehrung dir alles Erwünschte gewährt. Nachdem man eine ebene Linie gezogen hat, und in deren Mitte ein Yoni-[Dreieck], soll man kraft der jeweiligen Fäden ebenso einundzwanzig gleichmäßige [Unterfelder] bilden. So [entsteht das Yoni-Cakra]; ringsherum soll man die hundertzwanzig [Silben] schreiben; im verbleibenden mittleren Dreieck aber soll man sein eigenes Anliegen schreiben.

Mit V.86 endet der Mahāliṅga-Abschnitt; ab V.87 beginnt die Konstruktion des Yoni-Cakra.

tatra tām arcayet prāgvat sthāpayec ca tathā tathā | tatra iṣṭam avāpnoti yonicakrānubhāvataḥ ||89|| samatirekhāṃ niṣpādya cordhvayoniṃ ca saṅgatam | tatra tiryak catuḥsūtrapātanād anyatas tathā ||90|| tiryagvṛttaṃ mārjayitvā pūrvaśṛṅgāt tathābhitaḥ | praveśagatyā vilikhet tāś caturviṃśatiṃ kramāt ||91|| vilikhya [madhye ca] vilikhen nijavāñchitam | tatra tāṃ pūjayed devīṃ pūrṇākhilārthasiddhaye ||92||

Dort soll man Sie wie zuvor verehren und [das Cakra] ebenso aufstellen; dort erlangt man durch die Kraft des Yoni-Cakra sein Anliegen. Nachdem man eine ebene Linie gezogen hat, und [darauf] ein Aufwärts-Dreieck (liṅga) zusammen mit [dem Yoni-Dreieck] vereinigt, [ziehe man] dort quer, durch das Fällen von vier Fäden, ebenso von der anderen [Seite her]. Nachdem man den quer verlaufenden Kreis(-abschnitt) zusammengefasst hat, soll man von der vorderen Spitze aus, ringsum, im Uhrzeigersinn fortschreitend, jene vierundzwanzig [Silben] der Reihe nach schreiben. Nachdem man [dies] geschrieben hat, soll man [in der Mitte] sein eigenes Anliegen schreiben; dort soll man jene Göttin verehren, zur vollständigen Erfüllung aller Anliegen.

Diese Verse beschreiben das Vajrayoni-Yantra (Verbindung von Aufwärts- und Abwärts-Dreieck, vgl. das in V.5 genannte 'Vajravajraka').

tathā vidhāya daśabhir daśabhiḥ sūtrapātanaiḥ | dvitīyabhedān vilikhet tathā sādhyasamanvitāḥ ||93|| [etan mahāvajrākhyaṃ] pūjanādyais tu sidhyed dhi nijavāñchitāḥ | evam ūhyaṃ tṛtīyotthair vidyābhir anyad api kalpayet ||94|| te 'pi vāñchitasaṃsiddhiṃ kuryur eva suniścitam | koṣṭhayantravibhedāny anyāny api vakṣye yathāvidhi ||95||

Ebenso soll man, durch das Fällen von zehn-mal-zehn Fäden, [ein weiteres Yantra bilden und] die Silben der zweiten Unterteilung darin schreiben, zusammen mit dem Namen des Zielobjekts. [Dies ist das Yantra namens Mahāvajra]; durch Verehrung und dergleichen werden die eigenen Wünsche gewiss erfüllt. Ebenso mag man, durch Analogieschluss (ūha), auch andere [Yantras] mit den Silben der dritten Unterteilung konstruieren. Auch diese werden die Erfüllung der Wünsche ganz gewiss bewirken. Ich werde nun, der Vorschrift gemäß, auch weitere Abwandlungen der Koṣṭha-Yantras darlegen.

'Ūhya' (durch Analogieschluss zu erschließen) kennzeichnet ausdrücklich, dass der Text hier nicht jede Einzelkonstruktion vorschreibt, sondern die Methode auf andere Vidyā-Silbengruppen übertragen werden soll.

[Wurzeltext von Vers 96 im Original fast vollständig durch OCR-Zerstörung verloren – laut Kommentar begann er mit dem Wort "koṣṭha-" und leitete die Methode der geraden und ungeraden Zauberquadrate (bhadra) ein] vidyās tṛtīyabhedotthāṃs tattadaṅkānuguṇyataḥ | manīṣitaṃ ca saṃlikhya teṣāṃ madhyasthakoṣṭhataḥ ||97|| vidadhyād vāñchitaṃ sarvaṃ [yantram] evaṃ kalpitais tathā | [syād] vaśyākarṣaṇavidveṣastambhanoccāṭanādikam ||98|| āyur ārogyaṃ vijayaṃ [sarvakāmāṃś] ca sidhyati | sthāpanād dhāraṇāc cānyair upāyaiḥ sādhako niśam ||99||

[Der Wurzeltext von Vers 96 ist an dieser Stelle fast vollständig zerstört; nach dem Kommentar begann er mit dem Wort „koṣṭha-" und führte die im Folgenden erläuterte Methode ein, mittels gerader und ungerader Zauberquadrate (bhadra) unendlich viele weitere Yantras zu bilden, indem man in deren Feldern zunächst bestimmte Zahlen und dann die diesen Zahlen entsprechenden Silben einträgt – eine im breit zitierten Kommentar ausführlich erläuterte, eigenständige mathematische Konstruktionsmethode, die selbst nicht zum Wurzeltext gehört und hier nicht übersetzt wurde.] Nachdem man die aus der dritten Unterteilung entstandenen Vidyā-[Silben] entsprechend den jeweiligen [in die Felder eingetragenen] Zahlen geschrieben hat, und das eigene Anliegen in deren mittlerem Feld, soll man auf diese Weise, mit den so konstruierten [Yantras], jeden Wunsch erfüllen; [sie dienen] zur Unterwerfung, Anziehung, Erzeugung von Feindschaft, Lähmung, Vertreibung und dergleichen. Langes Leben, Gesundheit, Sieg und [alle Wünsche] werden erfüllt; der Übende [erlangt dies] durch Aufstellung, durch Tragen und durch andere Mittel, beständig.

Vers 96 ist im vorliegenden Scan praktisch nicht erhalten (dokumentierte Quellenlücke); der Kommentar zitiert an dieser Stelle ausführlich mehrere Verse aus einem fremden mathematischen (gaṇita-)Lehrtext zur Konstruktion ungerader und gerader Zauberquadrate (viṣama-/sama-bhadra), die jeweils mit „iti" statt mit einer Versziffer enden und daher erkennbar nicht zum Tantrarāja-Wurzeltext gehören; sie wurden dem Auftrag gemäß nicht übersetzt, sondern nur inhaltlich zusammengefasst.

iti devyā yan mayā tāḥ tvam uktāḥ sarvasiddhidāḥ | aśeṣaṃ devi te proktaṃ yantrasiddhābhidhāgame ||100|| śuddhavidyāmayo vyāptir iti samyak samīritā | asyā niṣpattyāś citte tattattvaṃ svātmasāt || iti ṣoḍaśanityātantre ślokādimate trayastriṃśat paṭalaḥ (paṭalasaṃkhyā 33) paripūrṇaḥ.

„So, o Göttin, [sind] jene von mir dir verkündeten [Yantras], welche alle Vollendung gewähren; das Ganze, o Göttin, ist dir mitgeteilt worden in [diesem] als ‚Yantra-Vollendung' bezeichneten Lehrabschnitt (āgama). So ist die aus der Reinen Erkenntnis (Śuddhavidyā) bestehende Alldurchdringung (vyāpti) recht dargelegt worden; durch die Verwirklichung dieser [Lehre wird] jenes Wesen (tattva) im Bewusstsein zum eigenen Selbst." So [endet] im Tantra der sechzehn Nityās, [gezählt] nach der Verszahl, der dreiunddreißigste Paṭala.

Die letzten beiden Zeilen vor dem Kolophon ('śuddhavidyāmayo vyāptir...') sind wortgleich mit der entsprechenden Stelle am Ende des vorangehenden 32. Paṭala und tragen selbst keine eigene Versziffer; es handelt sich vermutlich um eine feste, an mehreren Kapitelenden wiederkehrende Schlussformel dieses Textabschnitts, nicht um einen Kopier- oder OCR-Fehler, da sie an beiden Stellen im Kontext sinnvoll steht. Danach folgt im Original noch ein längeres Kommentar-Kolophon (Nennung von Subhagānandanātha und dem Werk Manoramā) sowie eine bibliographische 'Granthasaṃkhyā'-Schlusszeile (Verszählung der Kommentarprosa und Aufzählung 'elf' explizit benannter sowie unzählig vieler abgeleiteter Yantras), die beide nicht zum Wurzeltext gehören und hier nicht übersetzt wurden.

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