In Indra sind die Welten, in Indra die Glut, / in Indra ist die Ordnung eingesetzt. / Indra, dich kennen wir als anschaulich gegenwärtig: / in Skambha ist alles zusammengefügt.
nāma nāmnā johavīmi / purā sūryāt puroṣasaḥ | / yad adaḥ prathamaṃ saṃbabhūva / saha tat svarājyaṃ jagāma / yasmān na param asti bhūtam ||
Name um Name rufe ich an, / vor der Sonne, vor der Morgenröte: / was dort zuerst entstand, / das ging zugleich in eigene Herrschaft ein; / dem gegenüber gibt es kein höheres Wesen.
Dessen Ein- und Ausatem der Wind, / dessen Augen die Aṅgiras wurden, / der die Himmelsrichtungen zu Wahrnehmungsorganen [?] machte: / diesem ältesten Brahman sei Verehrung.
Skambha hielt die Erde und jenen Himmel, / Skambha hielt den weiten Luftraum, / Skambha hielt die sechs weiten Himmelsrichtungen, / in Skambha ging dieses ganze Weltall ein.
kathaṃ vāto nelayati / kathaṃ na ramate manaḥ | / kim āpaḥ satyaṃ prepsantīḥ / pra caṅkramīti sarvadā || Bhatt. caṃkramiti, emend. caṃkramati
Wie kommt es, dass der Wind nicht [ruhelos] schwankt? / Wie kommt es, dass der Geist nicht ruht? / Was streben die Wasser, wenn sie die Wahrheit erlangen wollen, / dass sie stets fortschreiten?
mahad yakṣaṃ bhuvanasya madhye / tapasi krāntaṃ salilasya pṛṣṭhe | / tasmiṃ chrayante ya u ke ca devā / vṛkṣasya skambhaṃ parita iva śākhāḥ ||
Ein großes Wunder [Yakṣa] inmitten der Welt, / in der Glut schreitend, auf dem Rücken des Wassers: / in ihm suchen Zuflucht die Götter, so viele es gibt, / wie die Äste ringsum den Stamm des Baumes.
Für den mit Händen, Füßen, / Rede, Gehör und Auge / die Götter allzeit die Opferspende / darbringen: der Unermessliche wird [von ihnen] ermessen [?] – / diesen Skambha nenne, wer von ihnen er wohl ist.