Aus dem sie die Ṛc-Verse hauten, / aus dem sie die Yajus-Sprüche schabten [?], / dessen Haare die Metren sind – / diesen Skambha nenne, wer von ihnen er wohl ist.
asacchākhāṃ pratiṣṭhantīṃ / paramam iva janā viduḥ | / uto san manyante 'vare / ye 'sya śākhām upāsate
Einen Zweig des Nichtseienden, fest stehend, / wie das Höchste kennen ihn die Leute; / ‚Auch das Seiende‘ meinen die Niedrigeren, / die diesem Zweig dienen.
yatra devā brahmavido / brahma jyeṣṭham upāsate | / yo vai ta brāhmaṇo veda / taṃ vai brahmavido viduḥ ||
Wo die Götter, die Brahman-Kenner, / das Brahman, das Älteste, verehren: / wer wahrlich, o Brahmane, jenes [Brahman] kennt, / den kennen die Brahman-Kundigen.
bṛhanto nāma te devā / asatas pari jajñire | / ekaṃ tad aṅgaṃ skambhasya- / -asad āhuḥ paro janāḥ ||
„Die Großen“ heißen deine Götter; / sie sind aus dem Nichtseienden entsprungen. / Das ist das eine Glied des Skambha: / das Nichtseiende, sagen die Leute weit oben [o. „die anderen“].
Den goldenen Keim, den höchsten, / unübertrefflich [o. „unaussprechlich“], kennen die Leute. / Skambha goss dies zuerst aus, / das Gold, in die Welt hinein.
In Skambha sind die Welten, in Skambha die Glut, / in Skambha ist die Ordnung eingesetzt. / Skambha, dich kennen wir als anschaulich gegenwärtig: / in Indra ist alles zusammengefügt.