Die Erde, die Feuer als Gewand trägt, die dunkelknieige, soll mich glänzend und geschärft machen. / Auf der Erde opfern sie den Göttern / das Opfer, die Opfergabe, wohl bereitet. / Auf der Erde leben die Menschen, / die Sterblichen, von der Svadhā-Speise. / Diese Erde soll uns Lebenshauch und Lebenszeit verleihen; / die Erde soll mich ein hohes Alter erreichen lassen.
yas te gandhaḥ pṛthivi saṃbabhūva / yaṃ bibhraty oṣadhayo yam āpaḥ | Bhatt. vibhraty / yaṃ gandharvā apsarasaś ca bhejire / yas te gām aśvam arhati | / tenāsmān surabhīn kṛṇu / mā no dvikṣata kaś cana ||
Dein Duft, o Erde, der entstand, / den die Pflanzen tragen, den die Wasser, / an dem sich Gandharvas und Apsaras erfreuten, / der dir – Rind, Ross – gebührt: / mit diesem mache uns wohlriechend; / niemand soll uns hassen.
Dein Duft, der in die Lotusblüte einging, / den sie bei der Hochzeit der Sūryā zusammentrugen, / die Unsterblichen, o Erde, [dein] Duft, zuerst: / mit diesem mache uns wohlriechend; / niemand soll uns hassen.
yas te bhūme puruṣeṣu / strīṣu puṃsu bhago rucir / yo vadhūṣu vadhūyuṣu | / yo goṣv aśveṣu / yo mṛgeṣūta hastiṣu | / kanyāyāṃ varco yad bhūme / tenāsmām̐ adhi saṃ sṛja / mā no dvikṣata kaś cana ||
Was an dir, o Erde, bei den Männern, / bei den Frauen und Männern, [als] Glück und Glanz ist, / was bei den Bräuten und Freiern, / was bei Rindern und Rossen, / was bei den Wildtieren und den Elefanten, / [und] was an Kraft bei der Jungfrau ist, o Erde: / damit begabe uns; / niemand soll uns hassen.
Fels, Erde, Stein, Staub: / die Erde, die zusammengefügt und gehalten ist, / auf der die Bäume, die Waldbäume, / fest stehen alle Tage, / zur goldbrüstigen Erde, / der gehaltenen, sprechen wir hin.
Die Allverzehrende, Fruchtbare, die Erde rufe ich an, / die Duldsame, die Erde, die durch das Brahman gewachsen ist, / die Kraft, Nahrung trägt, Anteil an Speise: / ich setze mich mit Schmalz auf dich, o Erde.
śuddhā ma āpas tanvaḥ kṣaranti / yo me sehur apriye taṃ ni dadhmaḥ | / pavitreṇa pṛthivīm ut punāmi ||
Rein strömen mir die Wasser meines Leibes. / Wer mich bezwang [und mir] unlieb [ist], den setze ich nieder. / Mit dem Reinigungsmittel reinige ich die Erde hinauf.
Schätze trägt sie auf vielerlei Weise, verborgen, Güter, / Juwel, Gold soll uns die Erde geben. / Güter soll sie uns geben, die Güterspenderin, freigebig, / die Göttin soll [sie] geben, wohlgesinnt.