dyauś ca ma idaṃ pṛthivī ca- / -antarikṣaṃ ca me vyacaḥ | / agniḥ sūrya āpo medhāṃ / viśve devāś ca saṃ dadhuḥ ||
Himmel und Erde, dies [ist] mein weiter Raum, / und der Luftraum. / Agni, Sonne, Wasser haben mir Weisheit, / und alle Götter haben sie zusammen verliehen.
Ich bin der Überwältigende, / „Der Höhere“ mit Namen auf der Erde. / Ich bin der Bezwinger, der Allbezwinger, / in jeder Himmelsrichtung der Überwinder.
Als du, o Göttin, dich früher ausbreitetest, / von den Göttern geschaffen, glitt deine Größe dahin, / da trat gutes Sein [Gedeihen] in dich ein, / und du schufst die vier Himmelsrichtungen.
yad vadāni madhumat tad vadāni / yad īkṣe ṣutadyaḥ punantu mā | / tviṣīmān asmi jūtimān yān hanmi dodhataḥ ||
Was ich spreche, das soll honigsüß sein; / was ich erblicke, [das soll]: die Ströme [„ṣutadyaḥ“] sollen mich reinigen. / Ich bin glänzend, schnell, / die ich erschüttere, schlage ich.
aśva iva rajo duduhe vi taṃ janaṃ / ya ākṣiyan pṛthivīm ād ajāyata | / madrā pari bhuvanasya gopā / vanaspatīnāṃ gṛbhir oṣadhīnām ||
Wie ein Ross melkte er den Staub; er [zerstreute] das Volk, / der die Erde bewohnend hervorging; / der Erfreuende, Beschützer der Welt ringsum, / mit den Stimmen der Bäume und Pflanzen.
Die Viśvakarman mit der Opfergabe suchte, / in der die Feuer in den Wassern waren: / ein freies Gefäß, in der Höhle niedergelegt, / war es; es kam ans Licht, [da] entstanden die Genüsse für die Mütter [d. h. Mutterhabenden].
tvam asy āvapanī janānām / aditiḥ kāmadughā viśvarūpā | / yat ta ūnaṃ tat ta ā pūrayāti / prajāpatiḥ prajābhiḥ saṃvidānaḥ ||
Du bist die Aussäerin der Menschen, / Aditi, wunschmelkende, vielgestaltige. / Was dir fehlt, das füllt dir auf / Prajāpati, im Einklang mit den Geschöpfen.