dadāmīty eva brūyād / anu cainām abhutsata | / vaśāṃ brahmabhyo yācadbhyas / tat prajāvad apatyavat ||
‚Ich gebe [sie]‘ soll man sagen, / und dann [sie] auch wirklich hingeben: / die Vaśā-Kuh den Brahmanen, die [sie] erbitten; / das ist kinderreich, nachkommenreich.
prajayā sa vi krīṇīte Bhatt. su / paśubhiś copa dasyati | / ya ārṣeyebhyo yācadbhyo / devānāṃ gāṃ na ditsati ||
Mit Nachkommen verkauft er sich, / und um sein Vieh kommt er [?], / der den Ārṣeya-Nachfahren der Seher, die bitten, / die Kuh der Götter nicht geben will.
Durch die Verstümmelte [an den Hörnern?] zerfallen ihm [seine Sachen], / durch die Hüftlahme reißt er ein Rohr [?] ein; / durch die Baṇḍā [Verstümmelte] brennen seine Häuser, / durch die Einäugige wird sein Besitz verspielt.
Von ihrem Fuß, von dem Stall her, / findet der, der Viklindu heißt [Nässe?], [das]: / Ohne Neigung verfallen die, / die [ihr] mit dem Maul zuschnüffeln.
yad asyā gopatau satyā / loma dhvāṅkṣo ajīhiḍat | / tataḥ kiśorā mriyante / vatsāṃś ca ghātuko vṛkaḥ ||
Wenn dem Kuh-Herrn ihrer, dem wahrhaften, / ein Rabe [ihr] Haar [ver]spottet, / dann sterben Fohlen/Kälber, / und die Jungtiere [tötet] der mörderische Wolf.
Wenn von ihr für irgendeinen Genuss / jemand Haare [Schwanzhaar] abschneidet: / dann sterben Kinder, / und Yakṣma [Schwindsucht] wird das ‚Unbeugsame‘ zerschneiden.
Als sie geboren wird, besiegt sie [alles]; / die Götter samt den Brahmanen [erlangt] die Vaśā: / daher ist sie den Brahmanen zu geben. / Das nennen sie das Bewahren des Eigenen.