pumān puṃso adhi tiṣṭha carma / tatra hvayasva yatamā priyā te | / yāvantāv agre prathamaṃ sameyathus / tad vāṃ vayo yamarājye samānam ||
Als Mann steig auf das Fell des Mannes; / ruf dort [die herbei], welche dir die liebste ist. / So weit ihr beide einst zuerst zusammengekommen seid: / dieses Lebensalter ist euch im Reich Yamas gemeinsam.
So viel Glanz habt ihr beide, so viele Kräfte, / so viel Sehkraft, so vielfach Stärken. / Agni verbindet den Körper, wenn er entfacht ist; / dann vereint euch als Paar mit dem Gegarten.
sam asmiṃl loke sam u devayāne / saṃ smā sametaṃ yamarājye | / pūtau pavitrair upa tad u hvayethāṃ / yadyad reto adhi vāṃ saṃbabhūva ||
Vereint in dieser Welt, vereint auf dem Götterweg, / vereint seid ihr im Reich Yamas: / gereinigt mit Läuterern ruft dorthin herbei, / was immer an Samen für euch entstanden ist.
āpaḥ putrāso abhi saṃ viśadhvam / imaṃ jīvaṃ jīvadhanyāḥ sam eta | / tāsāṃ bhajadhvam amṛtaṃ yad āhur / yam odanaṃ pacati vo janitrī ||
Ihr Wasser, ihr Söhne, geht in diesen Lebenden ein; / lebensreich, versammelt euch. / Habt Anteil an ihrem Unsterblichen, von dem man spricht: / dem Odana, den eure Gebärerin kocht.
yaṃ vaḥ pitā pacati yaṃ ca mātā / riprān nirmukthyai śamalāc ca vācaḥ | / sa odanaḥ śatadhāraḥ svarga / ubhe vyāpa nabhasī mahitvā ||
Den euer Vater kocht und den die Mutter, / um sich vom Schmutz und vom Fleck der Rede zu befreien: / dieser Odana, hundertströmig, im Himmel, / hat durch seine Größe beide Himmelsräume durchdrungen.
ubhe nabhasī ubhayāṃś ca lokān / ye yajvanām abhijitāḥ svargāḥ | / teṣāṃ jyotiṣmān madhumān yo agre / tasmin putrair jarasi saṃ śrayethām ||
Beide Himmelsräume und beide Welten, / die Himmel, die die Opfernden erobert haben: / in dem von ihnen, der vorn leuchtend, honigreich ist, / darin sollt ihr beide mit Söhnen bis ins Alter euch lehnen.
Beide sollen Ostgegend um Ostgegend beginnen; / an diese Welt schließen sich die Gläubigen an. / Messt das Gefäß aus; das soll euch voll sein. / Dieser Gegarte soll euch auf dem Väterweg zufallen [?].
pratīcī diśām iyam id varaṃ vāṃ / yasyāṃ somo adhipā mṛḍitā ca | / tasyāṃ mimāthāṃ sukṛtaḥ sacethām / adhā pakvena saha saṃ bhavema ||
Diese Westgegend ist die beste für euch beide, / in der Soma Herr und Gnädiger ist. / In ihr messt [den Odana] aus, schließt euch den Rechtschaffenen an; / dann wollen wir mit dem Gegarten vereint sein.
Das höhere Reich mit Nachkommenschaft, mit Vorrang: / die Nordgegend der Richtungen soll uns den Vorrang schaffen. / Das fünfteilige Metrum ist Puruṣa geworden; / mit allen, mit allen Gliedern wollen wir vereint sein.