Quellen der Menschheit

Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 17

Hymne 17.44 Vertreibung von Yakṣma und Kravyād-Agni

naḍam ā roha na te atra loka / idaṃ sīsaṃ bhāgadheyaṃ ta ehi | / yo goṣu yakṣmaḥ puruṣeṣu yakṣmas / tena tvaṃ sākam adharāṅ parehi ||

Besteig das Rohr; du hast hier keine Welt. / Dieses Blei ist dein Anteil, komm her. / Der Yakṣma, der in den Rindern, der Yakṣma, der in den Menschen ist: / mit dem geh zusammen nach unten fort.

aghaśaṃsaduḥśaṃsau / kareṇānukareṇa ca | / mṛtyūṃś ca sarvāṃs teneto / yakṣmāṃś ca nir ajāmasi ||

Die beiden Unheilsredner und Übelredner [treiben wir aus] / mit Kara und Anukara [?]; / und alle Tode und Yakṣmas / treiben wir damit von hier hinaus.

nir ito mṛtyuṃ nirṛtiṃ / nir yakṣmam ajāmasi | / yo no dveṣṭi tam addhy agne kravyād / yaṃ dviṣmas taṃ te pra suvāmaḥ ||

Von hier treiben wir den Tod, Nirṛti, / den Yakṣma hinaus. / Wer uns hasst, den friss, Agni Kravyād; / wen wir hassen, den geben wir dir preis.

yady agniḥ kravyād yadi vā vyāghra / imaṃ goṣṭham anyokā ā viveśa | / taṃ māṣājyaṃ kṛtvā pra hiṇomi / dūraṃ sa gacchatv apsuṣado 'ty agnīn ||

Ob es Agni Kravyād ist oder ein Tiger / oder ein fremder Hausbewohner, der in diesen Kuhstall eingedrungen ist: / den mache ich zu Māṣa-Bohnen-Opferschmalz und schicke ihn fort; / weit weg soll er gehen, im Wasser wohnend, über die Feuer hinaus.

yat tvā kuddhāḥ pracakrur / manyunā puruṣe mṛte | / sukalpam agne tat tvayā / punas tvod dīpayāmasi ||

Was dir Erzürnte im Zorn angetan haben, / als der Mensch gestorben war, / das ist, Agni, durch dich gut zurechtgerichtet; / dich entfachen wir wieder.

punas tvādityā rudrā vasavaḥ / punar brahmā vasunītir agre | / punas tvā brahmaṇaspatir ādhād / dīrghāyutvāya śataśāradāya ||

Wieder sollen dich die Ādityas, Rudras, Vasus [einsetzen], / wieder Brahmā, der Führer zu Gütern, als erster; / wieder soll Brahmaṇaspati dich einsetzen / zu langem Leben, hundertjährigem.

yo agniḥ kravyāt praviveśa vo gṛham / imaṃ paśyann itaraṃ jātavedasam | / taṃ harāmi pitṛyajñāya dūraṃ / sa gharmam indhat parame sadhasthe ||

Der Agni Kravyād, der in euer Haus eingetreten ist, / indem er diesen anderen Jātavedas erblickte: / den trage ich weit fort zum Ahnenopfer; / er soll die Glut im höchsten gemeinsamen Sitz entzünden.

kravyādam agniṃ pra hiṇomi dūraṃ / yamarājño gacchatu ripravāhaḥ | / ihaivāyam itaro jātavedā / devo devebhyo havyaṃ vahatu prajānan ||

Den Kravyād-Agni schicke ich weit fort; / er soll zu König Yama gehen als Träger des Schmutzes. / Hier allein soll dieser andere Jātavedas, / der Gott, den Göttern das Opfer fahren, wissend.

kravyādam agnim iṣito harāmi / janān druhantaṃ vajreṇa mṛtyum | / vi taṃ śāsmi gārhapatyena vidvān / pitṝṇāṃ loke api bhāgo asya ||

Den Kravyād-Agni, ausgesandt, trage ich fort, / der die Menschen schädigt, einen Tod, mit dem Keil [Vajra] [?]. / Ich weise ihn ab mit dem Gārhapatya-Feuer, wissend; / in der Welt der Väter soll auch er einen Anteil haben.

kravyādam agniṃ śasamānam ukthyaṃ / pra hiṇomi pathibhiḥ pitṛyāṇaiḥ | / mā devayānaiḥ pathibhir ā gā / atraivaidhi pitṛṣu jāgṛhi tvam ||

Den Kravyād-Agni, den gepriesenen, lobenswürdigen, / schicke ich fort auf den Wegen der Väter. / Komm nicht auf den Götterwegen; / hier eben sei, bei den Vätern wache du.