Deine Berge, die Schneegebirge und der Wald, o Erde, sollen uns wohltuend sein. / Die braune, schwarze, rote, vielgestaltige, / die feste Erde, von Indra beschützt, / unbesiegt, unverletzt, unversehrt habe ich die Erde bestiegen.
yat te madhyaṃ pṛthivi yac ca nabhyaṃ / yās ta ūrjas tanvaḥ saṃbabhūvuḥ | / tāsu no dhehy abhi naḥ pavasva ||
Was deine Mitte ist, o Erde, und was dein Nabel, / [und] die Kraftströme deines Leibes, die entstanden sind: / in diese setze uns; strömt für uns rein hin.
Auf der man den Altar umgrenzt, auf dieser Erde, / auf der die Werkmeister das Opfer ausspannen, / auf der die Opferpfähle aufgerichtet werden, / aufrecht, glänzend, vor den Opferspenden [im Osten]: / diese Erde soll uns mehren, [selbst] sich mehrend.
yo no dveṣat pṛthivi yat pṛtanyād / yo 'bhimanyātai manasā vadhena | / tan no bhūme randhaya pūrvakṛtvane ||
Wer uns hasst, o Erde, wer gegen uns zu Felde zieht, / wer uns mit Sinn und Tötung feindselig nachstellt: / den gib uns hin, o Erde, für den, der zuvor [die Tat] beging [d. h. liefere ihn dem Rächer aus].
Aus dir geboren wandeln auf dir die Sterblichen; / du trägst die Zweifüßigen und Vierfüßigen. / Auf dir, o Erde, sind diese fünf Menschenstämme, / für die die aufgehende Sonne mit ihren Strahlen / das Licht, das Unsterbliche, für die Sterblichen ausbreitet.
Ein großer Sitz [bist du], groß bist du geworden; / groß ist [dein] Ansturm, [dein] Beben und Zittern. / Der große Indra beschützt dich mit Heldenkraft. / Als solche, o Erde, lass uns strahlen, / wie der Anblick von Gold.
Feuer ist in der Erde, Feuer in den Pflanzen; / das Feuer tragen die Wasser, Feuer ist in den Steinen; / Feuer ist innen in den Menschen, / in Rindern und Rossen sind Feuer.