Quellen der Menschheit

Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 17

Hymne 17.49 Abwehr der Kravyāda; Übersetzen mit dem Boot

ye 'śraddhayā dhanakāmyāt / kravyādā samāsate | / te vā anyeṣāṃ kumbhīṃ / pary ādadhati sarvadā ||

Die, welche aus Unglauben, aus Geldgier / als Kravyādas dasitzen: / diese legen wahrlich um den Topf anderer [?] / allezeit herum.

iṣīkāṃ caratīṃ vittvā / tilpiyaṃ daṇḍanaṃ naḍam | / tān indra idhmaṃ kṛtvā / yamasyāgniṃ nirādadhau ||

Nachdem er Schilfrohr, [ein] umherlaufendes, gefunden hat, / Tilpiya, Stab, Rohr: / diese hat Indra zu Brennholz gemacht / und Yamas Feuer hinausgesetzt.

aviḥ kṛṣṇā bhāgadheyaṃ paśūnāṃ / sīsaṃ kravyād uta candraṃ ta āhuḥ | / māṣāḥ piṣṭā bhāgadheyaṃ havyaṃ te / 'raṇyānyā gahvaraṃ sacasva ||

Das schwarze Schaf ist der Anteil der Tiere, / das Blei [ist dein], Kravyād, und Glänzendes (Gold?) nennt man dein; / gemahlene Māṣa-Bohnen sind dein Opferanteil; / verbinde dich mit dem Dickicht der Wildnis.

pratyañcam arkaṃ pratyarpayitvā / pravidvān panthāṃ vi hy ācakāra | / parāmīṣām asūn dideśa / dīrgheṇāyuṣā sam adhād ihemān ||

Nachdem er den Arka entgegen zurückgegeben hat [?], / hat er, kundig, den Weg wahrlich gebahnt. / Von diesen [Toten] hat er die Lebenshauche abgewiesen; / mit langem Leben hat er hier diese [Lebenden] verbunden.

anaḍvāhaṃ plavam anv ārabhadhvaṃ / sa vo nirvakṣad duritād avadyāt | Bhatt. nirvakṣa(d) / ā rohata savitur nāvaṃ hiraṇyayīṃ / ṣaḍbhir ūrmibhir amatiṃ carema ||

Fasst das Stier-Floß an; / es soll euch aus Übel und Tadel hinaustragen. / Steigt auf Savitars goldenes Boot; / mit sechs Wellen wollen wir die Not durchwandern.

gobhiṣ ṭaremāmatiṃ durevāṃ / yavena kṣudhaṃ puruhūta viśvām | / vayaṃ rājānaḥ prathamā dhanānām / ariṣṭāsa ṛjanībhis tarema ||

Mit Rindern wollen wir die Not, die schlimmwandelnde, überwinden, / mit Gerste den ganzen Hunger, du Vielgerufener; / wir, Herrscher, die ersten der Reichtümer, / unversehrt, wollen mit den Geraden [?] hinüberkommen.

pūrṇaṃ nāri pra harābhi kumbham / apāṃ rasair oṣadhīnāṃ ghṛtasya | / imān pātṝṃr amṛtenā sam aṅdhi / sthirā vīrāḥ saṃmanaso bhavantu ||

Den vollen Topf, Frau, bring hin und füll ihn / mit den Säften der Wasser, der Pflanzen, des Ghees; / diese Trinker [Schützer?] salbe mit Unsterblichem; / fest, mannhaft, einmütig sollen sie sein.