Quellen der Menschheit

Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 17

Hymne 17.53 Bereiten und Darbringen des Odana

pra yaccha parśuṃ tvarayā harantv / ahiṃsanta oṣadhīr dāntu parvam | / somo yāsāṃ pari rājyaṃ babhūva- / -amanyutā vīrudho me bhavantu ||

Reich das Beil her, sie sollen es eilig tragen; / unverletzend sollen sie die Pflanzen, den Halm schneiden. / Die, über die Soma Herrschaft hatte: / diese Pflanzen sollen mir ohne Groll sein.

navaṃ barhir odanāya stṛṇīta / priyaṃ hṛdaś cakṣuṣo valgv astu | / tatra devāḥ saha devair viśantv / imaṃ prāśnantu dakṣiṇato niṣadya ||

Ein neues Barhis streut für den Odana; / lieb soll es dem Herzen, schön dem Auge sein. / Dort sollen die Götter mit den Göttern eintreten; / diesen sollen sie genießen, sich im Süden niedersetzend.

vanaspate stīrṇam ā sīda barhir / agniṣṭomaiḥ saṃmito devatābhiḥ | / tvaṣṭeva rūpaṃ sukṛtaṃ svadhītyenā / ehāḥ pari pātre dadṛśrām ||

Baumherr, setz dich auf das ausgestreute Barhis, / gemessen mit den Agniṣṭoma-Feiern, mit den Gottheiten; / wie Tvaṣṭar die gute Form mit dem Messer [?] ... / die wir im Gefäß ringsum gesehen haben [?].

dhartā dhriyasva dharuṇe pṛthivyā / acyutaṃ tvā devatāś cyāvayantu | / taṃ dampatī jīvantau jīvaputrā / udvāsayātaḥ pary agnidhānāt ||

Als Halter sei gehalten auf dem Halt der Erde; / unerschüttert wie du bist, sollen dich die Gottheiten bewegen. / Diesen sollen das Ehepaar, lebend, mit lebenden Söhnen, / vom Feuerplatz wegbringen.

ṣaṣṭyai śaradbhyaḥ pari dadhma etaṃ / svaḥ pakvenābhy aśnavātai | / upainaṃ putrāḥ pitaraś ca sīdān / imaṃ svargaṃ gamayāntam agne ||

Sechzig Herbsten vertrauen wir diesen an; / im Himmel soll man mit dem Gegarten [das Ziel] erlangen. / Zu ihm sollen sich Söhne und Väter setzen; / diesen lass, Agni, bis zum Ende zum Himmel gelangen.

sarvān samāgān abhijitya lokān / yāvantaḥ kāmāḥ samapūpuras tān | / vi gāhethām āyavanaṃ ca darvir / ekasmin pātre adhyuddharainam ||

Alle zusammengekommenen Welten erobernd, / so viele Wünsche, wie sich erfüllt haben – / taucht ein, ihr beiden, Rührholz und Kelle; / in ein einziges Gefäß schöpf ihn heraus.

upa stṛṇīhi prathayā purastād / ghṛtena pātram abhi ghārayedam | / vāśrevosrā taruṇaṃ starasmim / imaṃ devāso abhihiṃkarātha ||

Streu darunter breit von vorn; / mit Ghee übergieß dieses Gefäß. / Wie eine brüllende Kuh das junge [Kalb] ... [?]; / macht ihr Götter das Hiṅ-Brummen über diesen.

upāstarīr akaro lokam etam / uruḥ pṛthuś cāsamaḥ svargaḥ | / tasmin suparṇo mahiṣaḥ śrayātai / devā enaṃ devatābhyaḥ pra yacchān ||

Du hast die Unterlage gemacht, diese Welt: / weit, breit und unvergleichlich, den Himmel. / Darin soll der Suparṇa, der Mächtige, sich niederlassen; / die Götter sollen ihn den Gottheiten übergeben.

yadyaj jāyā pacati tvat paraḥparaḥ / patir vā jāya uta tvat tiraḥ | / saṃ tat sṛjethāṃ saha vāṃ tad astu Bhatt. santat … vāntad / saṃ rādhayantau saha lokam etam ||

Was immer die Gattin kocht – von dir weiter und weiter [?] – / oder der Gatte für die Gattin, oder von dir verborgen: / das vereinigt; das soll euch gemeinsam sein, / einander erfüllend, gemeinsam mit dieser Welt.

yāvanto asyāḥ pṛthivīṃ sacante / asmāt putrāḥ pari ye saṃbabhūvuḥ | / sarvāṃs tān upa pātre hvayethāṃ / nābhiṃ janānāḥ śiśavaḥ samāyan ||

So viele, wie sich dieser [Erde/Frau] anschließen, / die Söhne, die aus diesem hervorgegangen sind: / alle diese ruft ihr beiden zum Gefäß; / zum Mittelpunkt [?] sollen die Kinder zusammenkommen.