Quellen der Menschheit

Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 17

Hymne 17.5 Preis der Erde (V)

yasyāṃ gāyanti nṛtyanti / janā martyā vailavāḥ | / yujyante yasyām ākrando / yasyāṃ vadati dundubhiḥ | / sā no bhūmiḥ pra ṇudatāṃ sapatnān Bhatt. sapatnāṃ / yo no dveṣṭy adharaṃ taṃ kṛṇotu ||

Auf der die Leute, die Sterblichen, singen und tanzen, die Lautenspieler [?], / auf der Kriegsgeschrei angestimmt wird, / auf der die Pauke ertönt: / diese Erde soll unsere Rivalen [Nebenbuhler] wegstoßen; / wer uns hasst, den soll sie niedriger machen.

yasyāṃ puro devakṛtāḥ / kṣetre yasyāṃ vikurvate | / prajāpatiḥ pṛthivīṃ viśvagarbhām / āśāmāśāṃ raṇyāṃ naḥ kṛṇotu ||

Auf der die von Göttern gebauten Burgen sind, / auf der sie im Feld [ihre Werke] verrichten: / Prajāpati soll die weltschwangere Erde / uns in jeder Himmelsrichtung lieblich machen.

janaṃ bibhratī bahudhā vivācasaṃ / nānādharmāṇaṃ pṛthivī yathaukasam | / sahasraṃ dhārā draviṇasya no duhāṃ / dhruveva dhenur anapasphurantī ||

Die Menschen trägt sie auf vielerlei Weise, die verschieden Sprechenden, / von verschiedener Sitte, [ihre] Erde, wie ein gemeinsames Haus. / Tausend Ströme des Reichtums soll sie uns melken, / wie eine feste Kuh, die nicht ausschlägt.

yas te sarpo vṛścikas tṛṣṭadaṃśmā / hemantajabdho bhṛmalo guhā śaye | / krimir ilmaṃ pṛthivi prāvṛṣi yad ejati / tan naḥ sarpan mopa sṛpad Bhatt. sṛpa(d) / yac chivaṃ tena no mṛḍa ||

Deine Schlange, der Skorpion, der mit spitzem Biss, / der im Winter erstarrte, Kriecher, der in der Höhle liegt, / der Wurm, die Made, o Erde, was in der Regenzeit sich regt: / dass es uns nicht kriechend zu nahe komme; / was heilsam ist, damit sei uns gnädig.

ye te panthāno bahudhā janāyanā / rathasya vartman manasaś ca yātave | / yebhiś caranty ubhaye bhadrapāpās / taṃ panthāṃ jayemānamitram ataskaram ||

Deine Wege, auf vielerlei Weise, die von den Leuten begangen werden, / für Wagenspur und für den Gang des Geistes, / auf denen beide, Gute und Böse, gehen: / diesen Weg wollen wir gewinnen, ohne Feind, ohne Räuber.

mandaṃ (⟨ malvaṃ?) bibhratī gurubhṛd / bhadrapāpasya nidhanaṃ titikṣuḥ | / sūkareṇa pṛthivī saṃvidānā / varāhāya vi jihīte mṛgāya ||

Sanft [?], tragend, schwer tragend, / der Guten und Bösen Ende erduldend, / mit dem Eber in Einklang, öffnet sich die Erde / für den Eber, das Wildtier.

ye ta āranyāḥ paśavo mṛgā vane hitāḥ / siṃhā vyāghrāḥ puruṣādaś caranti | / ulaṃ vṛkaṃ pṛthivi ducchunām ita / ṛkṣīkāṃ rakṣo apa badhāsmat ||

Deine Waldtiere, die Wildtiere, die im Wald weiden, / Löwen, Tiger, Menschenfresser, streifen umher. / Den Wolf, o Erde, den Schakal [?], die Unholde, / die Bärin, den Rakṣas: wehre sie von uns ab.

ye gandharvāpsaraso / ye carāyāḥ kimīdinaḥ | / piśācān sarvā rakṣāṃsi / tān asmad bhūme yāvaya ||

Die Gandharvas und Apsaras, / die umherstreifenden Kimīdins [Unholde], / Piśācas, alle Rakṣas: / diese, o Erde, treibe von uns weg.

yāṃ dvipādaḥ pakṣiṇaḥ saṃpatanti / haṃsāḥ suparṇāḥ śakunā vayāṃsi | / yasyāṃ vāta īyate mātariśvā / rajāṃsi kṛṇvaṃś cyāvayaṃś ca vṛkṣān | / vātasya pravām upavām anu vāty arcir / yasyāṃ kṛṣṇam aruṇaṃ ca saṃbhṛte / ahorātre vihite bhūmyām adhi ||

Auf die die Zweifüßigen, die Vögel, herabfliegen, / Gänse, Adler, Vögel, Geflügel; / auf der der Wind weht, Mātariśvan, / Staubwolken aufwirbelnd und Bäume schüttelnd; / dem Wind folgt Flamme, Aufwärts- und Abwärtsstrom, / auf der das Schwarze und das Rote zusammengetragen sind, / Tag und Nacht, gesondert, auf der Erde.

varṣeṇa bhūmiḥ pṛthivī vṛtāvṛtā | / sā no dadhātu bhadrayā / priye dhāmanidhāmani ||

Mit Regen ist die Erde, die Pṛthivī, umhüllt. / Sie soll uns [das Gute] zuteilen mit Segen, / zu lieben [Wohnstätten], in jeder Wohnstatt.