Quellen der Menschheit

Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 17

Hymne 17.51 Odana-Kochen; Reinigung der Geräte

dhruveyaṃ virāṇ namo astv asyai / śivā putrebhya uta mahyam astu | Bhatt. putrebhyaṃ, misprint / sā no devy adite viśvavāra / irya iva gopā abhi rakṣa pakvam ||

Fest ist diese Virāj; Verehrung sei ihr. / Freundlich sei sie den Söhnen und mir. / Sie, unsere Göttin Aditi, Allschützende, / schütze wie ein Hüter das Gegarte.

piteva putrām̐ abhi saṃ sacasva naḥ / śivā no vātā iha vāntu śagmāḥ | Bhatt. śagmā(ḥ) / yam odanaṃ pacato devate iha / taṃ nas tapa uta satyaṃ ma vittām ||

Wie ein Vater die Söhne, schließ dich uns an; / heilvolle, wohltuende Winde sollen hier wehen. / Den Odana, den ihr beiden Göttinnen hier kocht: / diesen erkennt beide als unsere Askese und Wahrheit für mich [?].

yadyat kṛṣṇaḥ śakuna eha gatvā / tsaraṃ viṣaktaṃ bila āsasāda | / dāsī vā yad ārdrahastā samaṅkta / ulūkhalaṃ musalaṃ śundhatāpaḥ ||

Wenn ein schwarzer Vogel hierher gekommen ist / und den Löffelstiel [?] angeheftet in der Höhle niedergesetzt hat, / oder wenn eine Dienerin mit nassen Händen [ihn] beschmiert hat: / Mörser und Stößel – reinigt, ihr Wasser.

ayaṃ grāvā pṛthubudhno vayodhāḥ / pūtaḥ pavitrair apa hantu rakṣaḥ | / ā roha carma mahi śarma yaccha / mā dampatī pautram aghaṃ ni gātām ||

Dieser Presstein, breitgrundig, Lebenskraft gebend, / durch Läuterer gereinigt, soll das Rakṣas wegschlagen. / Steig auf das Fell; gewähre großen Schutz; / die beiden Gatten sollen nicht in Enkel-Unheil geraten.

vanaspatiḥ saha devair na āgan / rakṣaḥ piśācām̐ apabādhamānaḥ | Bhatt. piśācāṃ / sa ucchrayātai pra vadāti vācaṃ / tena lokām̐ abhi sarvāñ jayema ||

Der Baumherr ist mit den Göttern zu uns gekommen, / Rakṣas und Piśācas wegdrängend. / Er soll sich aufrichten und die Rede sprechen; / damit wollen wir alle Welten erobern.

sapta medhāṃ paśavaḥ pary agṛhṇan / ya eṣāṃ medasvān uta yaś cakarśa | / trayastriṃśad devatās tvāṃ sacante / sa naḥ svargam abhi neṣi lokam ||

Sieben Tiere haben die Opferkraft (medhā) umfasst, / wer von ihnen fett war und wer abgemagert. / Dreiunddreißig Götter schließen sich dir an; / du führst uns zur Himmelswelt.

svargaṃ lokam abhi no nayāsi / saṃ jāyā saha putraiḥ syāma | / gṛhṇāmi hastam anv aitv atra / mā nas tārīn nirṛtir mo arātiḥ ||

Zur Himmelswelt führ uns hin; / mit Frau und Söhnen wollen wir sein. / Ich ergreife [deine] Hand; sie soll hier mitkommen. / Nicht soll uns Nirṛti oder Arāti überwältigen.

grāhiṃ pāpmānam ati tām̐ ayāma Bhatt. tāṃ / tamo vyasya pra vadāsi valgu | / vānaspatya udyato mā jihiṃsīr / mā taṇḍulaṃ vi śarīr devayantam ||

Den Ergreifer (Grāhi), das Übel, überschreiten wir. / Die Finsternis auseinanderwerfend, sprichst du lieblich. / Du vom Baum Stammender, Erhobener, verletze uns nicht; / zerbrich nicht das Reiskorn, das nach den Göttern strebt.

viśvavyacā ghṛtapṛṣṭho bhaviṣyaṃ / sayonir lokam upa yāhi vidvān | / varṣavṛddham upa yaccha śūrpe / tviṣiṃ palāvān apa tad vinaktu ||

Allweit, mit Ghee auf dem Rücken, das Künftige: / geh gleichgeschoßig zur Welt, wissend. / Reiche das regengewachsene [Korn] in den Worfelkorb; / den Glanz [?], jenes soll die Spreu davon abscheiden.

trayo lokāḥ saṃmitā brāhmaṇena / dyaur evāsau pṛthivy antarikṣam | / aṃśūn gṛbhitān anu saṃrabhethām read gṛbhītām̐? / ā pyāyantāṃ punar ā yantu śūrpāt ||

Drei Welten sind vom Brahmanen bemessen: / der Himmel dort, die Erde, der Luftraum. / Die ergriffenen Halme/Soma-Zweige fasst zusammen an; / sie sollen anschwellen, wieder aus dem Korb zurückkommen.