Quellen der Menschheit

Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 17

Hymne 17.54 Der Schatz im Himmel; Anteil der Aṅgirasas

vasor yā dhārā madhunā samaktā / ghṛtena miśrā amṛtasya nābhayaḥ | / sarvās tā ava rundhe svargaḥ ṣaṣṭyāṃ / śaratsu nidhipā abhīcchāt ||

Die Ströme des Guts, die mit Honig vermengt, / mit Ghee gemischt sind, Nabel des Unsterblichen: / alle diese hält der Himmel zurück; / in den sechzig Herbsten soll der Schatzhüter danach verlangen.

nidhiṃ nidhipā abhy enam icchād / anīśvarā abhitaḥ santv anye | / asmābhir datto nihitaḥ svargas / tribhiḥ kāṇḍais trīn svargān arukṣat ||

Den Schatz soll der Schatzhüter für ihn erstreben; / die anderen sollen ringsum herrenlos sein. / Von uns gegeben, hinterlegt ist der Himmel; / mit drei Abschnitten (Kāṇḍas) hat er drei Himmel bestiegen.

agnī rakṣas tapatu yad videvaṃ / kravyāt piśāca iha mā pra pāsta | / nudāma enam ava rudhmo asmad / ādityā no aṅgirasaḥ sacantām ||

Agni soll das Rakṣas verbrennen, das gottlos ist; / der Kravyād-Piśāca soll hier nicht [an uns herankommen] [?]. / Wir stoßen ihn hinaus, wir sperren ihn von uns ab; / Ādityas und Aṅgirasas sollen uns beistehen.

ādityebhyo aṅgirobhyo madhv idaṃ / ghṛtena miśraṃ prati vedayāmaḥ | / śuddhahastau brāhmaṇasyānihatya- / -enaṃ svargaṃ sukṛtāv apītam ||

Den Ādityas, den Aṅgirasas melden wir diesen Honig, / mit Ghee gemischt. / Ihr beiden mit reinen Händen, ohne den Brahmanen zu schädigen, / geht ihr beiden Rechtschaffenen in diesen Himmel ein.

idaṃ kāṇḍam uttamaṃ prāpam asya / yasmāl lokāt parameṣṭhī samāpa | / ā siñca sarpir ghṛtavat samaṅdhy / eṣa bhāgo aṅgiraso no atra ||

Diesen höchsten Abschnitt habe ich von ihm erlangt, / aus der Welt, aus der der Parameṣṭhin ... [?]. / Gieß Schmelzbutter zu, salbe reich mit Ghee; / dies ist der Anteil der Aṅgirasas bei uns hier.

satyāya ca tapase devatābhyo / nidhiṃ śevadhiṃ pari dadhma etam | / mā no dyūte 'va gān mā samityāṃ Bhatt. dyūteva / mā smānyasmā ut sṛjatā purā mat ||

Der Wahrheit und der Askese, den Gottheiten / übergeben wir diesen Schatz, den Schatzhüter. / Nicht soll er bei uns im Würfelspiel dahingehen, nicht in der Versammlung; / lasst ihn nicht für einen anderen los vor mir.

na kilbiṣam atra nādhāro asti / na yan mitraiḥ samamamāna eti | / paktāraṃ pakvaḥ punar ā viśāsy / anūnaṃ pātraṃ nihitaṃ no astu ||

Nicht Fehl gibt es hier, nicht Mangel an Halt, / nicht das, was [?] mit Freunden zusammen kommt. / Du Gegarter gehst wieder in den Koch ein; / ein unversehrtes Gefäß sei uns hinterlegt.

ahaṃ pacāmy aham id vadāmi / mamed u karman karuṇe 'pi jāyāḥ | / kaumāro loko ajaniṣṭa putro / 'nv ārabhethāṃ vaya uttarāvat ||

Ich koche, ich selbst spreche; / mein ist die Handlung, auch bei der Klage [?] die Gattinnen. / Die Welt der Jugend ist geboren, der Sohn; / fasst beide das höhere Lebensalter an.

priyaṃ priyāṇāṃ kṛṇavāma yātan / tamas te hantu yatame dviṣanti | / dhenur anaḍvān vayo yad anyat / pauruṣeyam apa mṛtyuṃ nudantu ||

Liebes der Lieben wollen wir tun, geht; / die Finsternis soll die schlagen, die euch hassen. / Kuh, Zugstier und jede andere menschliche Lebenskraft: / diese sollen den Tod wegtreiben.

sam agnayo vidur anyo anyaṃ / ya oṣadhīḥ sacate yaś ca sindhūn | / yāvanto devā divy ātapanti / hiraṇyaṃ jyotir dadhato babhūva ||

Die Feuer erkennen einander, / das, das die Pflanzen begleitet, und das, das die Ströme; / so viele Götter am Himmel glühen, / Gold als Licht setzend, entstanden sie.