Quellen der Menschheit

Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 17

Hymne 17.25 Abwehr des Alptraums, Preis der Sonne

dyāvāpṛthivī ahorātre nakṣatrapeśaḥ | / idam aham amuṣminn āmuṣyāyaṇe 'muṣyāḥ putre duṣvapnyaṃ vrajet ||

Himmel und Erde, Tag und Nacht, ihr Stern-Geschmückten: diesen Alptraum möge er [zu] jenem [NN], dem Nachkommen des [NN], dem Sohn der [NN], hingehen [?].

yad asmāsv ity āṣṭādaśakī ||

„yad asmāsu …“ – die achtzehnteilige [Strophengruppe].

mā pra gāma patho vayaṃ / mā yajñād indra sominaḥ | / mānta sthur no arātayaḥ ||

Wir wollen nicht vom Pfad abkommen, nicht vom Opfer, Indra, wir Soma-Besitzer; nicht sollen sich zwischen uns die Feindseligen stellen.

yo yajñasya prasādhanas / tantur deveṣv ātataḥ | / tam āhutam aśīmahi ||

Der des Opfers Vollbringer [ist], der Faden, der unter den Göttern gespannt ist – ihn möchten wir als Dargebrachten genießen [erreichen].

namo mitrasya varuṇasya cakṣase / maho devāya tad ṛtaṃ saparyata | / dūredṛśe devajātāya ketave / divas putrāya sūryāya śaṃsata ||

Verehrung dem Auge Mitras und Varuṇas! Dem großen Gott bringt dies Wahre dar; dem Fernblickenden, gottgeborenen Banner, dem Sohn des Himmels, Sūrya, sprecht Lob.

dyāvā ca tatra tatatanann ahāni ca / na te adevaḥ pradivo vi vāsati | / yad etaśebhiḥ pratarai ratharyasi / prācīnam anyad anu vartate raja / ud anyena jyotiṣā yāsi sūrya ||

Und Himmel [und Erde] und die Tage spannten sich dort [?] – nicht wohnt bei dir ein Gottloser seit alters; wenn du mit den [Etaśa-]Rossen, den vorwärtsstrebenden, fährst, folgt ein anderer Luftraum [nach Osten hin]; mit anderem Licht steigst du auf, Sūrya.

yena sūrya jyotiṣā bādhase tamo Bhatt. vādhase / jagac ca viśvam abhīyarṣi bhānunā | / tenāsmad viśvām anirām anāhutim / apāmīvām apa duṣvapnyaṃ suva ||

Mit welchem Licht, Sūrya, du die Finsternis vertreibst und die ganze bewegte Welt mit Glanz überströmst: mit diesem treibe von uns fort alle Mangelnot, Nicht-Opferung, Krankheit, den Alptraum.

viśvām anirām amīvām anāhutim / amuṣmā āmuṣyāyaṇāyāmuṣyāḥ putrāya pra hiṇmaḥ ||

Alle Mangelnot, Krankheit, Nicht-Opferung schicken wir jenem [NN], dem Nachkommen des [NN], dem Sohn der [NN], hin.