Kapitel 25: ṛgvede 2.25 · indhāno agniṃ vanavad vanuṣyataḥ kṛtabrahmā śūśuvad rātahavya it
Brahmaṇaspati macht seinen Gefährten siegreich
Fünf Verse mit dem Kehrvers "wen immer Brahmaṇaspati zum Gefährten macht"; sie schildern den Sieg, das Gedeihen und die Unaufhaltsamkeit dieses Mannes.
indhāno agniṃ vanavad vanuṣyataḥ kṛtabrahmā śūśuvad rātahavya it / jātena jātamati sa pra sarsṛte yaṃ-yaṃ yujaṃkṛṇute brahmaṇas patiḥ
Der das Feuer entzündet, soll den Widersacher überwinden; wer ein Brahman gemacht und die Gabe gegeben hat, soll erstarken. Mit dem Geborenen übertrifft er das Geborene, er stürmt voran, wen immer Brahmaṇaspati zum Gefährten macht.
vīrebhirvīrān vanavad vanuṣyato gobhī rayiṃ paprathad bodhati tmanā / tokaṃ ca tasya tanayaṃ ca vardhate yaṃ-yaṃ ...
Mit Helden soll er feindliche Helden besiegen, mit Rindern den Reichtum weit ausbreiten; er wird von selbst wach. Sein Spross und Nachkomme wächst, wen immer Brahmaṇaspati zum Gefährten macht.
Wie ein Strom, eine Flut, ungestüm, tobend, wie ein Stier stürmt er mit Kraft auf die Schwächlinge los [?]; wie Agnis Vorwärtsdrang ist er nicht aufzuhalten, wen immer Brahmaṇaspati zum Gefährten macht.
Zu ihm strömen die himmlischen, unversiegbaren [Wasser]; er geht mit den Kämpfern als erster unter die Rinder. Von unbezwingbarer Stärke schlägt er mit Kraft, wen immer Brahmaṇaspati zum Gefährten macht.
tasmā id viśve dhunayanta sindhavo 'chidrā śarma dadhire purūṇi / devānāṃ sumne subhagaḥ sa edhate yaṃ-yaṃ ...
Ihm lassen alle Ströme erbeben [?]; unverletzten Schutz haben sie vielfach gewährt. In der Huld der Götter gedeiht er glückreich, wen immer Brahmaṇaspati zum Gefährten macht.