Kapitel 26: ṛgvede 2.26 · ṛjuricchaṃso vanavad vanuṣyato devayannidadevayantamabhyasat
Der Verehrende siegt; Bitte um Hilfe Brahmaṇaspatis
Vier Verse: der aufrichtige Beter und Verehrende wird gegen Gottlose überlegen; im zweiten Vers wird ein Held aufgefordert, die Gabe zu bereiten; Brahmaṇaspati führt seinen Verehrer geradewegs.
Der Aufrichtige, der Lobsprecher, soll den Widersacher besiegen; der Gottverehrende soll dem Gottlosen überlegen sein. Der gute Helfer soll in den Kämpfen den schwer Bezwingbaren besiegen; der Verehrende teilt die Nahrung des Nichtverehrenden auf.
Verehre, Held, zieh voran, du Eifriger [?]. Mache den Sinn gut im Kampf um die Überwindung Vṛtras; bereite die Gabe, damit du glückreich seist. Wir erbitten die Hilfe Brahmaṇaspatis.
sa ijjanena sa viśā sa janmanā sa putrairvājaṃ bharatedhanā nṛbhiḥ / devānāṃ yaḥ pitaramāvivāsati śraddhāmanā haviṣā brahmaṇas patim
Er trägt den Siegespreis davon mit dem Stamm, mit dem Clan, mit der Sippe, mit den Söhnen, und die Schätze mit Männern: wer den Vater der Götter, den Herrn des Brahman, gläubigen Sinnes mit der Gabe zu gewinnen sucht.
yo asmai havyairghṛtavadbhiravidhat pra taṃ prācā nayati brahmaṇas patiḥ / uruṣyatīmaṃhaso rakṣatī riṣo 'ṃhościdasmā urucakriradbhutaḥ
Wer ihm mit schmalzreichen Gaben huldigte, den führt Brahmaṇaspati geradeaus voran. Er verschafft Weite [?], bewahrt vor Bedrängnis und vor Schaden; auch aus der Enge wirkt er ihm Weite, der Wunderbare [Anm.: uruṣyatīm in PP, SA uruṣyatī; Lesung unsicher].