yantāsi yacchase hastam / apa rakṣāṃsi sedhasi | / prajāṃ dhanaṃ ca gṛhṇānaḥ / parihasto abhūd ayam ||
Du bist der Halter, du hältst die Hand hin; / du schiebst die Rakṣas weg. / Nachkommenschaft und Reichtum ergreifend, / ist dieser zum Parihasta (Handumfasser) geworden.
Parihasta, halte auseinander / den Schoß, um einen Embryo zu bilden. / Maryādā [Grenze/Ordnung], setze einen Sohn ein; / den führe du herbei, laß ihn kommen.
Die Medhā (Einsicht) als erste erbitte ich, / die Brahman-erfüllte, von Sehern gepriesene, / von Brahmacārins getränkte [genährte], / mit der Hilfe der Götter.
Segen soll uns Kraft und gute Nachkommen, / Geschick, Besitz und Glanz verleihen. / Ich, Indra, mit Macht die Felder gewinnend, / die Nebenbuhler unter mich zwingend.
Savitar ist mit dem Schermesser gekommen; / komm, Vāyu, mit warmem Wasser. / Die Ādityas, Rudras, Vasus, einmütig, / die vorausdenkenden, haben den König Soma geschoren.
Mit dem Schermesser, mit dem Savitar schor, / wissend, den König Soma, Varuṇa: / damit schert, ihr Brahmanen, dies ab; / nicht kränklich, langlebig soll dieser Held sein.