yayoḥ sarvam idam ārpitaṃ vaśe / bhūtaṃ ca nimiṣac ca ceṣṭat | Bhatt. ceṣṭata(⟨ ceṣṭat) / tau mā vadantaṃ gṛhṇītām upadraṣṭāram atra / māsyoc cheṣy ayathāvat prajāpate ||
Die beiden, in deren Gewalt dieses All eingefügt ist, / das Gewordene und was blinzelt und sich regt – / die beiden sollen mich, den Sprechenden, ergreifen [annehmen]: den Zeugen hier [?]. / Nicht sollst du [etwas] übrig lassen [?] auf ungehörige Weise, Prajāpati.
Wer mich, den Sprechenden, mit Herz und Rede, / mit Rede, Gehör, Sinn rauben will – / den soll der Gott Indra, Varuṇa, Bṛhaspati, / der Gott Īśāna, der Tod angreifen, / damit er nicht die dritte Morgenröte lebe.
yo mā jihṛkṣād brahmīyān manyamāna / itthaṃ vidvāṃsaṃ pramatir matīnām | / tam indro devo varuṇo bṛhaspatir / īśāno devo abhi yātu mṛtyur / yathā na jīvād uṣasaṃ tṛtīyām ||
Wer mich rauben will, im Glauben, Brahman-Wissen [Gemäßes] zu haben [?], / mich, der ich so wissend bin, [er,] der Klügste unter den Klugen [sich dünkend]: / den soll der Gott Indra, Varuṇa, Bṛhaspati, / der Gott Īśāna, der Tod angreifen, / damit er nicht die dritte Morgenröte lebe.
pratyagvadhenāsyāpi dadhāmi / prāṇaṃ mo dānaṃ vidata yo mā jihṛkṣāt | / so asyāyur ā chinattu kuliśeneva vṛkṣaṃ / yathā na jīvād uṣasaṃ tṛtīyām ||
Mit Gegenschlag lege ich ihm auch [?] / den Atem …[?], wer mich rauben will. / Der soll ihm das Leben abhauen wie mit dem Beil den Baum, / damit er nicht die dritte Morgenröte lebe.
yasyā akṣaram ekam eva / paraḥ sahasrā ayutaṃ ca śākhāḥ | / tasyā vāco vidathāvadantaṃ / yo mā jihṛkṣāt sa nv etv ārtim ||
Deren Silbe nur eine ist, / darüber hinaus tausend und zehntausend Zweige – / dieser Rede kundigen Redner [in der Versammlung], / wer mich rauben will, der soll ins Unheil geraten.
uṣā vā ādityam aindha / sa uṣaseddha ud ait sa udyan prajābhya ātapat Bhatt. uṣasedya / so 'pa tamo 'hata so 'nnādyam avārundha | / apa tamo hate 'nnādo bhavati ya evaṃ veda ||
Uṣas hat wahrlich Āditya entzündet; / er ging, von Uṣas entzündet, auf; aufgehend erwärmte er die Geschöpfe; / er schlug die Finsternis weg, er gewann die Nahrung. / Die Finsternis schlägt weg, wird Speiseesser, wer dies so weiß.
vāto vā agnim aindha / sa vāteneddho 'jvalat so 'dīpyata / so 'pa tamo 'hata so 'nnādyam avārundha | / apa tamo hate 'nnādo bhavati ya evaṃ veda ||
Vāta hat wahrlich Agni entzündet; / er, von Vāta entzündet, flammte, er leuchtete; / er schlug die Finsternis weg, er gewann die Nahrung. / Die Finsternis schlägt weg, wird Speiseesser, wer dies so weiß.
manomayī brāhmaṇam aindha Bhatt. (⟨ mano vai) / sa brahmacaryam avasat sa vedam anv abrūta / so 'pa tamo 'hata so 'nnādyam avārundha | / apa tamo hate 'nnādo bhavati ya evaṃ veda ||
Die aus Sinn Bestehende entzündete den Brahmanen; / er lebte als Brahmacārin, er sprach den Veda nach; / er schlug die Finsternis weg, er gewann die Nahrung. / Die Finsternis schlägt weg, wird Speiseesser, wer dies so weiß.
homena pratiran prajāpate dampatī pari dadhāmi puṣṭyā | / rāyaspoṣaṃ savitar ni yaccha / jarāmṛtyū kṛṇuhi sarvavīrau ||
Durch den Opferguss [das Leben] verlängernd, Prajāpati, / übergebe ich das Ehepaar der Fülle. / Reichtumsmehrung, Savitar, gewähre; / mach sie [erst] dem Alter [und] Tod [verfallend], mit allen Männern [Söhnen].
ayaṃ homo vardhayann etu dampatī / prajāvantau paśuvantau suvīrau | / rāyaspoṣaṃ savitar ni yaccha / jarāmṛtyū kṛṇuhi sarvavīrau ||
Dieser Opferguss soll das Ehepaar mehrend kommen, / kinderreich, viehreich, mit guten Männern. / Reichtumsmehrung, Savitar, gewähre; / mach sie [erst] dem Alter [und] Tod [verfallend], mit allen Männern [Söhnen].
Rinderreichen, viehreichen, rossreichen / Opferguss opfere ich für das Ehepaar. / Reichtumsmehrung, Savitar, gewähre; / mach sie [erst] dem Alter [und] Tod [verfallend], mit allen Männern [Söhnen].