idāvatsarāya parivatsarāya / saṃvatsarāya prati vedayāma etat | / yad vrateṣu duritaṃ nijagmima / durhārdaṃ tena śamalenāñjmaḥ || Bhatt. śamalenājmaḥ
Für das Idāvatsara, Parivatsara, Saṃvatsara / melden wir dies an: / was wir an Übel in den Gelübden begangen haben, / damit salben wir [das] Bösherzige mit dem Śamala (Unreinen) [?].
yan me vrataṃ vratapate lulobha- / -ahorātre sam adhātāṃ ma etat | / udyan purastād bhiṣag astu candramāḥ / sūryo raśmibhir abhi gṛṇātv etat ||
Was an meinem Gelübde, Herr der Gelübde, verletzt worden ist: / Tag und Nacht haben dies für mich wiederhergestellt; / der aufgehende Mond soll im Osten der Arzt sein; / Sūrya soll mit [seinen] Strahlen dies besprechen.
Wohltuend wehe der Wind auf die Kühe; / kraftvolle Pflanzen sollen sie abweiden, / fettreiche, lebensfördernde, wohltuende; / dem Fußbegabten (Vieh) zur Rast, Rudra, sei gnädig.
Die einförmigen, vielförmigen, gleichförmigen, / deren Euter [und] Geburt Agni kennt, / die die Aṅgirasen hier durch Tapas gemacht haben: / diesen, Parjanya, gewähre großen Schutz.
Die unter den Göttern ihre Leiber in Bewegung setzten, / deren Gestalten Soma kennt: / diese, reichlich, schwellend, / nachkommenreich, Indra, weise uns im Stall zu.
Prajāpati hat mir diese, [sie] gebend, / obwohl viele, in meinen Stall gebracht; / mit ihrem Nachwuchs möchten wir uns vereinen, / lebend in Wohlergehen viele Herbste hindurch.
Herantretend rumpelt (carkardīti) sie, / die Gelbbraune, Vielrumpelnde; / Rumpeln (kardā) wurde geboren aus dem Hālīkṣṇa [?], / aus Reis, Bohne und auch Gerste.
Wie der Esel, der Kurzgesichtige, / gegen den Parasvant Wind lässt (śardhate) [?], / so soll dein Hinterteil Wind lassen; / Hālīkṣṇaparṇa, lass Wind lassen; / Vṛtra-Töter, Mächtiger, lass Wind lassen.
pavīraval lāṅgalaṃ / suśevaṃ somapitsaram | / tad ut kṛṣati gām aviṃ / prapharvyaṃ ca pīvarīṃ / prastāvaṃ rathavāhanam ||
Der Pflug mit Schneide (pavīra), sehr angenehm, / mit Soma-Griff [?]: / der zieht empor Kuh, Schaf, / die Prapharvī und die Pīvarī, / Prastāva, Wagenzug [?].
Glück! Halte den Zügel an; / Glück! Setze den Treibstachel in Bewegung; / Glück dem angeschirrten Zugtier: / mit dem Stachel schlage das rechte [Tier].
Diese dort sind gesehen worden, / auf der Vedi herankommend; / Agni hat die Opfergabe den Göttern hin [zugesprochen], / der Spruch (Mantra) ist der Hotar, der Herr der Opfergabe.