somo rājā savitā ca rājā / bhavo rājā bhuvanaṃ ca rājā | / śarvo rājā śarma ca rājā / ta u naḥ śarma yacchantu devāḥ ||
Soma ist König, Savitar ist König, Bhava ist König, die Welt ist König; Śarva ist König, der Schutz (śarma) ist König: diese Götter sollen uns Schutz gewähren.
vi te hanavyāṃ śaraṇiṃ / vi te mukhyāṃ nayāmasi | / yathāvaśo na vādiṣo / mama cittam upāsāsai ||
Wir führen dir die Kinnlade [?], die Śaraṇi [?] auseinander, wir führen dir den Mund auseinander, damit du nicht nach Belieben widerredest [und] meinem Sinn dienst.
yebhiḥ pāśaiḥ parivitto vibaddhaḥ / parauparāv ārpito aṅgeaṅge | / vi te cṛtyantāṃ vicṛto hi santi / bhrūṇaghni pūsan duritāni mṛṣṭām || read mṛṣṭā || (?)
Mit welchen Fesseln du umschlungen, gebunden, [an] Fernem und Nahem, an jedes Glied geheftet bist: sie sollen dir gelöst werden, denn sie sind gelöst. Pūṣan, wische die Übel am Embryotöter ab.
trite devā amṛjataina etat / trita enan manuṣyeṣv amṛṣṭa | / tato yadi tvā madhye na ārat / tad ahaṃ tvad brahmaṇāpā karomi || Bhatt. tad (⟨ tvad)
Bei Trita haben die Götter dieses [Übel] abgewischt, Trita hat es unter den Menschen abgewischt. Wenn dich daraus in unserer Mitte etwas erreicht hat, so nehme ich das mit der heiligen Formel (brahman) von dir weg.
marīcīr dhūmaṃ pra viśānu vātam / udārān gacchota vā nīhāram | / nadīnāṃ phenam anu tad vi naśyatu / bhrūṇaghni pūṣan duritāni mṛṣṭām || Bhatt. (⟨ ṣṭā)
Gehe in die Lichtstrahlen, in den Rauch, dem Wind nach; geh in die Höhen oder in den Nebel; dem Schaum der Flüsse nach soll das vergehen. Pūṣan, wische die Übel am Embryotöter ab.
agne rakṣaḥ prati daha / yat kumbhyābhir ābhṛtam | / anādhṛṣyaḥ sa yāsyaty / abhūj jīvātave ayam ||
Agni, verbrenne den Rakṣas, das durch die Kumbhīs (Krug[-Dämoninnen?]) herbeigebracht wurde. Unangreifbar wird dieser hier weitergehen; er ist zum Leben geworden.
Was Krallen hat, was Hufe hat, was Sprossen hat und was immer Blüten hat – die Urvā [?], der Fisch, das Madhūlaka: davon soll dieser trinken, frei von Ausfluss, frei von Krankheitsschar.