Der in Jyeṣṭhaghnī Geborene, in Yamas Vicṛt [Sternbild]: / verletze nicht als Wachsender die Eltern. / Gnädig und freundlich seien dir [beide] Tiger-artige; / möge er alle Unheile überwinden.
vyāghre ahny ajaniṣṭa vīro / nakṣatrajāḥ sarvavīraḥ suvīraḥ | / sa mā hiṃsīḥ pitarau vardhamānas tasya / te devāḥ prati gṛhṇantu homam ||
Am Tag des Tigers [Nakṣatra] wurde der Held geboren, / sternen-geboren, allmännlich, tüchtig. / Er soll die wachsenden Eltern nicht schädigen; dessen / Opfer sollen die Götter annehmen.
yā rohiṇīr devapatyā / pra dhenur iva pinvate | / tatra tisro vyaṣṭakāḥ sarvām̐ adhi / bruvantu prajāyai jagate ca vām ||
Die Rohiṇīs, die Gattinnen der Götter, / die wie Kühe schwellen: / dort sollen die drei Vyaṣṭakā-Nächte / alles verkünden für eure Nachkommenschaft und die Welt.
Als ihr Götter mit den feuchten Reibhölzern, / mächtig, mit dem Mann den Mann entzündet habt: / da gediehet ihr als Paar, gleichen Schoßes, / lebende Nachkommenschaft, alternd, mit Glanz.
Erschlagt den Flieger, auch den Bohrer, die Maus, ihr Aśvins; / spaltet den Kopf, zermalmt die Kiefer, ihr Zähne. / Damit sie uns die Saat nicht fressen, ihr Schädlinge: / so macht Furchtlosigkeit für unser Korn.
Herr der Tardas, Herr der Zerstörer, / mit gewetzten Zähnen, hört uns; / wie der Hotar eine nicht gegessene Opfergabe [meidet]: / mit abgeschnittener Zunge, geht weg!
Tarda, du Zerkauer mit Zungenschnitt [?], / der als erster diesen göttlichen Pīyūṣa [Biestmilch/Trank] / zu trinken begehrt: / den durchbohre ins Herz, gegen ihn, mit Glut.
Fliegt durch den Luftraum, / stürzt euch nicht auf das Korn. / Setzt euch auf die Kämme der Berge; / Gras und Scherben fresst ihr, / Heuschrecken, so wie [Fürsten] Untertanen [fressen].
yās tvaci valayo jātā / yā jātās tanvas pari | / sarvās tā indrāṇī valīḥ / śamīśākhāsv ā sajāt ||
Die Falten, die auf der Haut entstanden sind, / die auf dem Körper ringsum entstanden sind: / alle diese Falten hat Indrāṇī / auf die Zweige der Śamī gehängt.