ā vada bahulaṃ goṣṭhaṃ / suvīraṃ bahupūruṣam | / yatheto na pramīyātā / evā me goṣṭham ā vada ||
Rufe einen reichen Stall herbei, / mit guten Männern, mit vielen Leuten; / so dass er von hier nicht schwinde: / so rufe mir den Stall herbei.
Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 19
ā vada bahulaṃ goṣṭhaṃ / suvīraṃ bahupūruṣam | / yatheto na pramīyātā / evā me goṣṭham ā vada ||
Rufe einen reichen Stall herbei, / mit guten Männern, mit vielen Leuten; / so dass er von hier nicht schwinde: / so rufe mir den Stall herbei.
ā vada duhituṣ pate / bhrātur jāmātar ā vada | / paścā ta udbhūtaḥ sphigaḥ / kiṣkindhānām avīr jahi ||
Rufe, Herr der Tochter; / Bruder, Schwiegersohn, rufe [herbei]; / hinten ist dein Gesäß aufgerichtet; / erschlage die Kiṣkindhās [?], nicht die Schafe [?].
yad ulūko vadati mogham etad / yat kapotaḥ padam agnau kṛṇoti | / śrutakarṇāya kavaye stomyāya / tasmai yamāya namo astv adya ||
Wenn die Eule vergeblich ruft, / wenn die Taube ihren Fuß ins Feuer setzt: / für den ohrenkundigen Weisen, den Preisenswerten, / für jenen Yama sei heute Verehrung.
ya aindrāḥ pāśā ye ca vāruṇā / āre asmat tān devī nirṛtir dadhātu ||
Welche Schlingen des Indra und welche des Varuṇa [es gibt]: / fern von uns soll sie die göttliche Nirṛti setzen.
ye vaiśvānarāḥ pāśā ye ca mārutā / āre asmat tān devī nirṛtir dadhātu ||
Welche Schlingen des Vaiśvānara und welche der Maruts [es gibt]: / fern von uns soll sie die göttliche Nirṛti setzen.
ye vaiśvadevāḥ pāśā ye ca vaiśvakarmaṇā / āre asmat tān devī nirṛtir dadhātu ||
Welche Schlingen der Allgötter und welche des Viśvakarman [es gibt]: / fern von uns soll sie die göttliche Nirṛti setzen.
nārade kitave varuṇe soma / aicchan mahimānaṃ mahāntam | / avindat taṃ viśvakarmā samudre / akṣāṇāṃ klandam ainam asmin dadhāmi ||
Nārada, der Würfelspieler, Varuṇa, Soma / suchten die Größe, die große; / Viśvakarman fand sie im Meer. / Das Rasseln der Würfel setze ich in diesen [hier] ein [?].
yad dhastayor yac cakṣuṣor / mano yat praviveśa te | / skandān asya praskandena / klandena klandayāmi tat ||
Was in deinen Händen, was in den Augen, / was in den Geist eingegangen ist: / durch sein Herausspritzen (skanda), durch Hervorspritzen, / durch Rasseln lasse ich jenes rasseln [?].
tisro devīr apsarasa ākaikā sākaikā pretaprayām ety ekasyā nāma | / juṣāṇā apsarasa ājyasya sahaso vyantu svāhā ||
Drei göttliche Apsarasen: Ākā, Sākā [und die dritte]; „Pretaprayām eti“ ist der Name der einen. / Die Apsarasen sollen, Gefallen findend, das Ājya aus Kraft genießen. Svāhā.
atyākṣaṃ tvā manasā- Bhatt. manasā atyak- / -atyākṣaṃ hṛdayena tvā | / atyākṣaṃ sarvair aṅgais tvā / tathā hi tyajanaṃ kṛtam ||
Ich habe dich im Geist überwunden [?], / im Herzen habe ich dich überwunden, / mit allen Gliedern habe ich dich überwunden; / so ist ein Verlassen (tyajana) gemacht.
imā yāḥ prati nandatha / striyaḥ pumāṃsam anvitam | / sarvāḥ saṃgatya brūta / tejane tyajanaṃ kṛtam ||
Ihr Frauen hier, die ihr [ihn] freudig begrüßt, / einem Mann Folgende: / alle sprecht versammelt: / im Tejana ist das Verlassen gemacht [?].
tyajanaṃ me dyāvāpṛthivī adhātāṃ / tyajanaṃ devaḥ savitā bṛhaspatiḥ | / agniś ca tubhyaṃ sūryaś ca / tejane tyajanaṃ kṛtam ||
Das Verlassen haben mir Himmel und Erde gesetzt, / das Verlassen der Gott Savitar, Bṛhaspati; / und Agni und Sūrya dir: / im Tejana ist das Verlassen gemacht [?].
saṃ divaḥ saṃ pṛthivyāḥ / saṃ vātāt saṃ nadībhyaḥ | / saṃskandam indra ābharat / sa āgāt so 'gād idam ||
Zusammen vom Himmel, zusammen von der Erde, / zusammen vom Wind, zusammen von den Flüssen / hat Indra den Saṃskanda (Zusammenspritzung) herbeigebracht; / er ist gekommen, er ist hierher gekommen.
saṃskandam oja ojasā / devebhir nāma te hitam | / hiraṇyanāma nāma te Bhatt. iraṇyaṃ nāma / saṃskandāsy oṣadhe ||
Saṃskanda [gewinnt] Kraft durch Kraft; / mit den Göttern ist dein Name gesetzt; / Hiraṇya-Name ist dein Name; / Saṃskandā bist du, Pflanze.
saṃ samudro nadībhiḥ / saṃ dyāvāpṛthivī ubhe | / saṃ jāyā patyā yonyāṃ / saṃskandāsy oṣadhe ||
Wie das Meer sich mit den Flüssen vereint, / wie Himmel und Erde beide sich vereinen, / wie sich die Gattin mit dem Gatten im Schoß vereint: / Saṃskandā bist du, Pflanze.
saṃ te śīrṣṇaḥ kapālāni / saṃ yoniṃ saṃgavīnyau | / saṃ te sarvāṇy aṅgāni / saṃ skandenābhi dadhmasi ||
Zusammen deine Schädelschalen [mit dem Haupt], / zusammen den Schoß, die beiden Saṃgavīnī [?]; / zusammen alle deine Glieder: / mit Saṃskanda blasen wir [dich] zusammen.
śriyaṃ dhātur mayi dhehi Bhatt. dhātar / śriyā mādhipatiṃ kṛṇu | / viśām īśāno maghavān / indro mā yaśasā nayat ||
Setze Herrlichkeit in mich, Dhātar; / mit Herrlichkeit mache mich zum Oberherrn; / der Herr der Völker, Maghavan Indra, / soll mich mit Ruhm führen.
mayi tyad indriyaṃ bṛhan / mayi dakṣa uta kratuḥ | / gharmas triś cid vi bhātu mā / gāyatrīcchandasā virāḍjyotiṣā / tasya doham aśīya || Bhatt. tasyād, cf. VSM 38.28b tásya dóham aśīmahi
In mir jene große Indriya-Kraft, / in mir Geschick und Einsicht; / der Gharma (Glut) soll dreimal in mir erstrahlen; / mit der Gāyatrī als Metrum, mit dem Licht der Virāj: / von dessen Melkung möchte ich genießen.
arkāsadhasthau kavimātariśvānau yamāṅgirasaḥ | / yaśasvinaṃ mā devā yaśasaḥ kṛṇuta svāhā ||
[Arka und Sadhastha?], Kavi und Mātariśvan, Yama und die Aṅgiras [?]: / macht mich, ihr Götter, ruhmvoll durch Ruhm. Svāhā.