Quellen der Menschheit

Suśruta-Saṃhitā · Uttaratantra

Adhyāya 26: śirorogapratiṣedho Behandlung der Kopfkrankheiten

Das sechsundzwanzigste Kapitel legt die Behandlung der Kopfkrankheiten dar, jeweils nach dem betroffenen doṣa gegliedert: vāta-bedingter Kopfschmerz wird mit Milch, Ghee, Öl und wärmenden Auflagen behandelt, pitta- und blutbedingter mit kühlenden Übergießungen aus Sandelholz, Lotos und Zuckerrohrsaft, kapha-bedingter mit kopfreinigenden Mitteln, Brechmitteln und scharfen Pasten, die durch alle drei doṣas verursachte Form mit reichlichem Ghee-Genuss. Eigene Abschnitte gelten der erschöpfungsbedingten und der wurmbedingten Kopfkrankheit – bei letzterer wird Blut als Nasenmittel eingesetzt, um die Würmer anzulocken, bevor sie durch kopfreinigende und wurmtötende Mittel entfernt werden – sowie ausführlich sūryāvarta, ardhāvabhedaka, anantavāta und śaṅkhaka mit spezifischen Nasenkompressen (avapīḍa) aus Śirīṣa, Vacā, Realgar und Sandelholz. Das Kapitel schließt mit einer zusammenfassenden Bilanz der gesamten śālākya-Sektion: sechsundsiebzig Augen-, achtzehn Ohren-, einunddreißig Nasen- und elf Kopfkrankheiten sowie einem Verweis auf siebenundsechzig andernorts behandelte Krankheiten des Mundes, womit das Kapitel den gesamten Kopf-und-Sinnesorgan-Teil des Uttaratantra abrundet.

Zahlen der Kopf- und Sinnesorgankrankheiten (Vers 44–46)
KrankheitsgruppeAnzahl
Augenkrankheiten76
Ohrenkrankheiten18
Nasenkrankheiten31
Kopfkrankheiten (im engeren Sinn)11
Mundkrankheiten (andernorts behandelt)67
Mit dieser Zusammenstellung schließt Suśruta die gesamte śālākya-Sektion (Augen-, Ohren-, Nasen- und Kopfheilkunde) des Uttaratantra ab.
Avapīḍa (Nasenkompressen) bei sūryāvarta und ardhāvabhedaka (Vers 32–34)
Nr.Zutaten
1Śirīṣa-Wurzel und -Frucht
2Vaṃśa-Wurzel und Kampfer
3Vacā und langer Pfeffer
4Süßholz und Honig
5Manaḥśilā mit Honig oder mit Sandelholz
Dieselben avapīḍa werden auch bei anantavāta empfohlen (Vers 36); für kapha-bedingte Kopfkrankheit tritt zusätzlich ein avapīḍa aus sārivā, utpala, kuṣṭha und Süßholz hinzu (Vers 34–36).

athātaḥ śirorogapratiṣedhaṃ vyākhyāsyāmaḥ

Nun werden wir die Behandlung der Kopfkrankheiten (*śiroroga*) erklären.

yathovāca bhagavān dhanvantariḥ

So wie es der erhabene Dhanvantari sprach:

vātavyādhividhiḥ kāryaḥ śiroroge'nilātmake payonupānaṃ seveta ghṛtaṃ tailamathāpi vā

Beim *vāta*-bedingten (Wind-*doṣa*) Kopfschmerz wende man das für *vāta*-Erkrankungen vorgeschriebene Verfahren an; man trinke dazu Milch sowie Ghee oder auch Öl.

mudgān kulatthānmāṣāṃśca khādecca niśi kevalān kaṭūṣṇāṃśca sasarpiṣkānuṣṇaṃ cānu payaḥ pibet

Nachts esse man *mudga*-, *kulattha*- und Urdbohnen pur, scharf und warm zubereitet mit Ghee, und trinke danach warme Milch.

pibedvā payasā tailaṃ tatkalkaṃ vā'pi mānavaḥ vātaghnasiddhaiḥ kṣīraiśca sukhoṣṇaiḥ sekamācaret

Oder man trinke Öl zusammen mit Milch oder dessen Paste; mit *vāta*-beruhigend zubereiteter, angenehm warmer Milch wende man Übergießungen an.

tatsiddhaiḥ pāyasairvā'pi sukhoṣṇairlepayecchiraḥ svinnairvā matsyapiśitaiḥ kṛśarairvā sasaindhavaiḥ

Auch mit angenehm warmem, damit zubereitetem Milchreis bestreiche man den Kopf, oder mit gedünstetem Fischfleisch, oder mit *kṛśara* (Reis-Bohnen-Brei) mit Steinsalz.

candanotpalakuṣṭhairvā suślakṣṇairmagadhāyutaiḥ snigdhasya tailaṃ nasyaṃ syāt kulīrarasasādhitam

Oder mit fein zerriebenem Sandelholz, *utpala* und *kuṣṭha*, versetzt mit langem Pfeffer; für den bereits Geölten diene ein mit Krebssaft zubereitetes Öl als *nasya* (Nasenmittel).

varuṇādau gaṇe kṣuṇṇe kṣīramardhodakaṃ pacet kṣīraśeṣaṃ ca tanmathyaṃ śītaṃ sāramupāharet

Man zerstoße die Kräuter der *varuṇādi*-Gruppe und koche Milch mit halb so viel Wasser darin ein; ist nur noch die Milch übrig, quirle man sie und reiche den erkalteten Rahm.

tato madhurakaiḥ siddhaṃ nasye tat pūjitaṃ haviḥ tasmin vipakve kṣīre tu peyaṃ sarpiḥ saśarkaram

Das damit und mit süßen Kräutern zubereitete Ghee gilt als vortrefflich zur Nasenanwendung; nachdem die Milch eingekocht ist, trinke man das Ghee mit Zucker.

dhūmaṃ cāsya yathākālaṃ snaihikaṃ yojayedbhiṣak pānābhyañjananasyeṣu bastikarmaṇi secane

Der Arzt setze zur rechten Zeit fettige Rauchinhalationen ein, ebenso beim Trinken, Einölen, bei *nasya*, bei *basti* (Klistier) und bei Übergießungen.

vidadhyāttraivṛtaṃ dhīmān balātailamathāpi vā bhojayecca rasaiḥ snigdhaiḥ payobhirvā susaṃskṛtaiḥ

Der kundige Arzt verordne *traivṛta*-Öl oder auch *balā*-Öl und ernähre den Kranken mit fettigen Fleischbrühen oder gut zubereiteter Milch.

pittaraktasamutthānau śirorogau nivārayet śirolepaiḥ sasarpiṣkaiḥ pariṣekaiśca śītalaiḥ

Die durch *pitta* und Blut verursachten Kopfkrankheiten behandle man mit Ghee-haltigen Kopfauflagen und kühlenden Übergießungen,

kṣīrekṣurasadhānyāmlamastukṣaudra sitājalaiḥ nalavañjulakahlāracandanotpalapadmakaiḥ

— mit Milch, Zuckerrohrsaft, saurem Getreidewasser, Molke, Honig, Zuckerwasser, *nala*, *vañjulaka*, *kahlāra*, Sandelholz, *utpala* und *padmaka*,

vaṃśaśaivalayaṣṭyāhvamustāmbhoruhasaṃyutaiḥ śiraḥpralepaiḥ saghṛtairvaisarpaiśca tathāvidhaiḥ

— mit *vaṃśa*, *śaivala*, Süßholz, *mustā* und Lotus vermischt, als Ghee-haltige Kopfauflagen; auf ähnliche Weise auch bei *visarpa* (Erysipel, Wundrose).

madhuraiśca mukhālepairnasyakarmabhireva ca āsthāpanairvirekaiśca pathyaiśca snehabastibhiḥ

— ferner mit süßen Gesichtsauflagen, mit *nasya*-Verfahren, mit *āsthāpana* (nährendem Klistier), mit *virecana* (Abführmitteln), mit geeigneter Diät und mit öligen Klistieren.

kṣīrasarpirhitaṃ nasyaṃ vasā vā jāṅgalā śubhā utpalādivipakvena kṣīreṇāsthāpanaṃ hitam

Als *nasya* ist Milch-Ghee heilsam, oder gutes Fett von wildlebenden Tieren; mit *utpala* und ähnlichen Kräutern eingekochte Milch ist auch als *āsthāpana* heilsam.

bhojanaṃ jāṅgalarasaiḥ sarpiṣā cānuvāsanam madhuraiḥ kṣīrasarpistu snehane ca saśarkaram

Ernährung mit Fleischbrühe wildlebender Tiere und Ghee als *anuvāsana* (ölhaltiges Nachklistier); zur öligen Behandlung diene mit süßen Kräutersäften zubereitetes Milch-Ghee mit Zucker.

pittaraktaghnamuddiṣṭaṃ yaccānyadapi taddhitam kaphotthitaṃ śirorogaṃ jayet kaphanivāraṇaiḥ

Auch alles andere, was *pitta* und Blut beseitigt, ist heilsam. Die *kapha*-bedingte Kopfkrankheit überwinde man durch *kapha*-unterdrückende Maßnahmen:

śirovirekairvamanaistīkṣṇairgaṇḍūṣadhāraṇaiḥ acchaṃ ca pāyayetsarpiḥ svedayeccāpyabhīkṣṇaśaḥ

— durch *śiroviveka* (kopfreinigende Mittel), durch scharfe Brechmittel, durch das Halten von Mundspülungen (*gaṇḍūṣa*); man lasse reines Ghee trinken und wende wiederholt Schwitzverfahren an.

śiro madhūkasāreṇa snigdhaṃ cāpi virecayet iṅgudasya tvacā vā'pi meṣaśṛṅgasya vā bhiṣak

Der Arzt reinige den geölten Kopf mit dem Extrakt von *madhūka*, oder mit der Rinde von *iṅguda*, oder mit *meṣaśṛṅgī*,

ābhyāmeva kṛtāṃ vartiṃ dhūmapāne prayojayet ghreyaṃ kaṭphalacūrṇaṃ ca kavalāśca kaphāpahāḥ

— mit einem daraus bereiteten Räucherstäbchen zur Rauchinhalation; man lasse *kaṭphala*-Pulver einatmen sowie schleimlösende Mundspülungen anwenden.

saralākuṣṭhaśārṅgeṣṭādevakāṣṭhaiḥ sarohiṣaḥ kṣārapiṣṭaiḥ salavaṇaiḥ sukhoṣṇairlepayecchiraḥ

Mit *sarala*, *kuṣṭha*, *śārṅgeṣṭā*, *devakāṣṭha* und *rohiṣa*, zu einer mit Alkalilauge (*kṣāra*) und Salz versetzten, angenehm warmen Paste zerrieben, bestreiche man den Kopf.

yavaṣaṣṭikayoścānnaṃ vyoṣakṣārasamāyutam paṭolamudgakaulatthairmātrāvadbhojayedra saiḥ

Speise aus Gerste und *ṣaṣṭika*-Reis, mit den drei Scharfmitteln und *kṣāra* versetzt, sowie Brühen aus *paṭola*, *mudga*- und *kulattha*-Bohnen reiche man in angemessener Menge.

śiroroge tridoṣotthe tridoṣaghno vidhirhitaḥ sarpiḥpānaṃ viśeṣeṇa purāṇaṃ vā diśanti hi

Bei der von allen drei *doṣas* verursachten Kopfkrankheit ist ein alle drei *doṣas* beruhigendes Verfahren heilsam; besonders empfehlen die Gelehrten das Trinken von Ghee, vorzugsweise altem Ghee.

kṣayaje kṣayamāsādya kartavyo bṛṃhaṇo vidhiḥ pāne nasye ca sarpiḥ syādvātaghnamadhuraiḥ śṛtam

Bei der erschöpfungsbedingten (*kṣayaja*) Kopfkrankheit erkenne man die Erschöpfung und wende ein kräftigendes Verfahren an; zum Trinken und als *nasya* diene Ghee, das mit *vāta*-beruhigenden, süßen Kräutern gekocht wurde.

kṣayakāsāpahaṃ cātra sarpiḥ pathyatamaṃ viduḥ kṛmibhirbhakṣyamāṇasya vakṣyate śirasaḥ kriyā

Ghee, das Erschöpfung und Husten beseitigt, gilt hierbei als besonders zuträglich. Die Behandlung des von *kṛmi* (Würmern) befallenen Kopfes wird nun beschrieben:

nasye hi śoṇitaṃ dadyāttena mūrcchanti jantavaḥ mattāḥ śoṇitagandhena samāyānti yatastataḥ

Man gebe Blut als *nasya*; dadurch werden die Würmer betäubt, denn vom Blutgeruch berauscht, kommen sie von überall herbei —

teṣāṃ nirharaṇaṃ kāryaṃ tato mūrdhavirecanaiḥ hrasvaśigrukabījairvā kāṃsyanīlīsamāyutaiḥ

— danach müssen sie durch *śiroviveka* entfernt werden, etwa mit den Samen des *hrasvaśigru*, versetzt mit Bronzepulver und Indigo,

kṛmighnairavapīḍaiśca mūtrapiṣṭairupācaret pūtimatsyayutān dhūmān kṛmighnāṃśca prayojayet

— man behandle mit wurmtötenden, in Urin zerriebenen *avapīḍa* (Nasentropfen) und wende Rauchinhalationen aus faulendem Fisch sowie andere wurmtötende Mittel an.

bhojanāni kṛmighnāni pānāni vividhāni ca sūryāvarte vidhātavyaṃ nasyakarmādibheṣajam

Man verordne wurmtötende Speisen und mannigfaltige Getränke. Bei *sūryāvarta* (dem 'Sonnenwende-Kopfschmerz') wende man *nasya*-Verfahren und ähnliche Heilmittel an:

bhojanaṃ jāṅgalaprāyaṃ kṣīrānnavikṛtirghṛtam tathā'dhabhedake vyādhau prāptamanyacca yadbhavet

Ernährung überwiegend mit Fleisch wildlebender Tiere, Milchspeisen und Ghee; ebenso gilt bei *ardhabhedaka* (halbseitigem Kopfschmerz) alles zuvor Genannte, soweit anwendbar.

śirīṣamūlakaphalairavapīḍo'nayorhitaḥ vaṃśamūlakakarpūrairavapīḍaṃ prayojayet

Bei diesen beiden ist ein *avapīḍa* aus *śirīṣa*-Wurzel und -Frucht heilsam; man wende auch einen *avapīḍa* aus *vaṃśa*-Wurzel und Kampfer an,

avapīḍo hitaścātra vacāmāgadhikāyutaḥ madhukenāvapīḍo vā madhunā saha saṃyutaḥ

— heilsam ist hierbei auch ein *avapīḍa* aus *vacā* zusammen mit langem Pfeffer, oder ein *avapīḍa* aus Süßholz zusammen mit Honig,

manaḥśilāvapīḍo vā madhunā candanena vā teṣāmante hitaṃ nasyaṃ sarpirmadhurasānvitam

— oder ein *avapīḍa* aus *manaḥśilā* mit Honig oder mit Sandelholz. Nach diesen ist als *nasya* Ghee mit süßen Kräutersäften heilsam,

sārivotpalakuṣṭhāni madhukaṃ cāmlapeṣitam sarpistailayuto lepo dvayorapi sukhāvahaḥ

— *sārivā*, *utpala*, *kuṣṭha* und Süßholz, mit saurem Stoff zerrieben; eine Ghee- und ölhaltige Auflage bringt bei beiden Erkrankungen Linderung.

eṣa eva prayoktavyaḥ śiroroge kaphātmake anantavāte kartavyaḥ sūryāvartaharo vidhiḥ

Dieselbe Behandlung wende man auch bei der *kapha*-bedingten Kopfkrankheit an; bei *anantavāta* wende man das Verfahren an, das *sūryāvarta* beseitigt.

sirāvyadhaśca kartavyo'nantavātapraśāntaye āhāraśca vidhātavyo vātapittavināśanaḥ

Zur Beruhigung von *anantavāta* wende man auch den *sirāvyadha* (Aderlass) an; die Ernährung sei so gestaltet, dass sie *vāta* und *pitta* beseitigt.

madhumastakasaṃyāvaghṛtapūraiśca bhojanam kṣīrasarpiḥ praśaṃsanti nasye pāne ca śaṅkhake

Bei *śaṅkhaka* (Schläfenkopfschmerz) empfiehlt man Speise aus *madhumastaka*, *saṃyāva* und *ghṛtapūra* sowie Milch-Ghee sowohl als *nasya* als auch zum Trinken;

jāṅgalānāṃ rasaiḥ snigdhairāhāraścātra śasyate śatāvarīṃ tilān kṛṣṇān madhukaṃ nīlamutpalam

— auch eine fetthaltige Ernährung mit Fleischbrühen wildlebender Tiere wird hierbei gelobt. *Śatāvarī*, schwarzen Sesam, Süßholz und blaue *utpala*-Blüten

dūrvāṃ punarnavāṃ caiva lepe sādhvavacārayet mahāsugandhāmathavā pālindīṃ cāmlapeṣitām

— sowie *dūrvā* und *punarnavā* verwende man sorgfältig in einer Auflage, oder *mahāsugandhā* oder *pālindī*, mit saurem Stoff zerrieben.

śītāṃścātra parīṣekān pradehāṃśca prayojayet avapīḍaśca deyo'tra sūryāvartanivāraṇaḥ

Man wende hierbei auch kühlende Übergießungen und Auflagen an; ferner gebe man einen *avapīḍa*, der *sūryāvarta* abwehrt.

kṛmikṣayakṛtau hitvā śirorogeṣu buddhimān madhutailasamāyuktaiḥ śirāṃsyativirecayet

Bei den übrigen Kopfkrankheiten — ausgenommen die durch Würmer und durch Erschöpfung verursachten — lasse der kundige Arzt, mit Honig und Öl versetzt, die Kopfkanäle (*sirā*) gründlich reinigen.

paścātsarṣapatailena tato nasyaṃ prayojayet na cecchāntiṃ vrajantyevaṃ snigdhasvinnāṃstato bhiṣak

Danach wende man ein *nasya* aus Senföl an; kommt es dadurch nicht zur Besserung, so lasse der Arzt die bereits geölten und geschwitzten Kranken —

paścādupācaretsamyak sirāṇāmatha mokṣaṇaiḥ ṣaṭsaptatirnetrarogā daśāṣṭādaśa karṇajāḥ

— anschließend gründlich durch *sirāmokṣaṇa* (Aderlass) behandeln. Sechsundsiebzig sind die Augenkrankheiten, achtzehn die durch das Ohr entstehenden,

ekatriṃśad ghrāṇagatāḥ śirasyekādaśaiva tu iti vistarato dṛṣṭāḥ salakṣaṇacikitsitāḥ

— einunddreißig die der Nase, und elf die des Kopfes selbst: so sind sie ausführlich mit ihren Kennzeichen und ihrer Behandlung dargelegt.

saṃhitāyāmabhihitāḥ saptaṣaṣṭirmukhāmayāḥ etāvanto yathāsthūlamuttamāṅgagatā gadāḥ asmiñchāstre nigaditāḥ saṅkhyārūpacikitsitaiḥ

In dieser Saṃhitā werden siebenundsechzig Krankheiten des Mundes genannt; so viele Krankheiten des Kopfes (*uttamāṅga*) im Großen und Ganzen sind in dieser Lehrschrift mit ihrer Zahl, ihrer Gestalt und ihrer Behandlung dargelegt worden.

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