Wolldecken, Felle, Juwelen, Dörfer, Felder, Ziegen und Schafe, Schmuckstücke, Elefanten, Pferde, und auch Mädchen und erlesene Frauen – Stück für Stück zuweisend, gab sie jener Beste der Könige den Brahmanen.
Wort für Wort
kambalājinaratnāni
Wolldecken, Felle, Juwelen (Akk.)
ādiśyādiśya dadau
Stück für Stück zuweisend gab er (Abs. wdh. + Perf.)
droṇaṃ saṃkīrtya bhīṣmaṃ ca somadattaṃ ca bāhlikam duryodhanaṃ ca rājānaṃ putrāṃś caiva pṛthak pṛthak jayadrathapurogāṃś ca suhṛdaś caiva sarvaśaḥ
Droṇa nennend, und Bhīṣma, und Somadatta, und Bāhlīka, und König Duryodhana, und die Söhne, einen jeden einzeln, und die von Jayadratha Angeführten, und alle Freunde,
Mit Gewändern als Schaum und Juwelen als Flut, mit dem Klang der Trommeln als Getöse, mit Kühen und Pferden als Wirbeln, mit erlesenen Frauen als großer Fundgrube –
Wort für Wort
savastraphenaratnaughaḥ
mit Gewändern als Schaum, Juwelen als Flut (Nom., Bildwort)
nārīratnamahākaraḥ
mit erlesenen Frauen als großer Fundgrube (Nom., Bildwort)
Das Almosenfest wird über mehrere Verse hinweg als Ozean-Metapher ausgestaltet (Gewänder=Schaum, Juwelen=Flut, Trommelklang=Getöse, Kühe/Pferde=Strudel, Frauen=Fundgrube).
evaṃ sa rājā kauravyaś cakre dānamahotsavam naṭanartakalāsyāḍhyaṃ bahvannarasadakṣiṇam
So veranstaltete jener kauravische König das große Fest der Freigebigkeit, reich an Schauspielern, Tänzern und Tanzdarbietungen, mit reichlich Speise, Säften und Opfergaben.
Wort für Wort
dānamahotsavam
das große Fest der Freigebigkeit (Akk.)
naṭanartakalāsyāḍhyam
reich an Schauspielern, Tänzern, Tanzdarbietungen (Akk.)
Nachdem er so zehn Tage lang Gaben gegeben hatte, wurde der König, der Sohn der Ambikā, frei von seiner Schuld gegenüber Söhnen und Enkeln, o Stier der Bharatas.
Wort für Wort
daśāham dānāni dattvā
nachdem er zehn Tage lang Gaben gegeben hatte (Akk. + Abs.)
putrapautrāṇām anṛṇo
frei von Schuld gegenüber Söhnen und Enkeln (Gen. + Nom.)