Quellen der Menschheit

Lakṣmī-Tantra

Paṭala 54: Catuṣpañcāśo'dhyāyaḥ — Tantrārthasaṃgraha-Fortsetzung Vierundfünfzigstes Kapitel — Fortsetzung des Tantrārthasaṃgraha (Elementensymbolik und Mantra-Nyāsa)

Viertes Kapitel der Tantrārthasaṃgraha-Beilage: technische Kurzfassung der Elementensymbol-Visualisierung (Quadrat, Halbmond, Dreieck, Sechseck, Kreis für Erde/Wasser/Feuer/Luft/Äther) an aufsteigenden Körperzonen, gefolgt von Mantra-Nyāsa an den Körperteilen — rekapituliert Material aus Kap. 35.

caturaśrāṃ samāṃ pītāṃ vajrāṅkāṃ vasundharām │ mantreṇākṛṣya dehāntaḥ svasthāne ca svayaṃ nayet ‖1‖

Nachdem er, mittels des Mantra, das vierkantige, ebene, gelbe Erd[-symbol], mit dem Vajra-Zeichen versehen, in das Innere des Körpers hineingezogen hat, führe er es selbst an seinen [rechten] Ort.

[Anm.: Vierte Kapitel der Tantrārthasaṃgraha-Beilage: eine technische Kurzfassung der Elementensymbol-Visualisierung (vierkantiges gelbes Quadrat mit Vajra für Erde, Halbmond mit Lotos für Wasser, Dreieck mit Svastika für Feuer, Sechseck mit sechs Punkten für Luft, Kreis für Äther), die der Reihe nach an aufsteigenden Körperzonen (bis zu den Knien, Hüften, Nabel, Herz, Kehle, Augenbrauen, Scheitel) plaziert und schließlich in die Göttin selbst zurückgeführt wird — gefolgt von einem detaillierten Mantra-Nyāsa (Berührungs-/Platzierungsritus) an Fingern, Gelenken, Gliedern und Beinen nach dem sechsfachen Schema (ṣāḍguṇya). Der gesamte übrige technische Verlauf des Kapitels (V.2–29) wird wegen starker inhaltlicher und formaler Nähe zu bereits übersetztem Material (Bhūtaśuddhi Kap. 35, Nyāsa-Passagen der Sādhana-Progression) sowie schwerer OCR-Verderbnis hier als Sammeleinheit referiert statt Vers für Vers wiedergegeben.]

[V. 2–29, detaillierte Elementensymbol-Visualisierung und Mantra-Nyāsa an den Körperteilen; Text streckenweise stark verderbt]

[Anm.: Fortsetzung — nach der Erd-Visualisierung folgen in gleicher Weise Wasser-, Feuer-, Luft- und Äther-Symbol, dann Mahat und schließlich das 'Darüberhinausgehende' (param) an der jeweils nächsthöheren Körperzone; die Göttin wird dabei als leuchtende, aus Sonne, Mond und Feuer strahlende, in alle Richtungen blickende Gestalt vergegenwärtigt, die 'zum Wohl aller Lebewesen' den aus Mantra bestehenden Leib trägt. Ein kurzer Dialog (Śakra fragt, wo im Körper welche Symbole anzubringen seien; Śrī antwortet mit der genauen Zonenzuordnung) strukturiert den Abschnitt. Es folgt die Anweisung, den so gereinigten, aus reinem Lakṣmī-Wesen bestehenden Körper mittels Mantra-Nyāsa an Fingern, Gelenken, Handflächen, Rücken, von den Füßen bis zum Scheitel sowie an den Hüft- und Schenkelpartien mit den sechs Qualitäten (ṣāḍguṇya: Erkenntnis usw.) zu durchdringen.]

iti śrīpāñcarātrasāre lakṣmītantroddhāre tantrārthasaṃgrahe catuṣpañcāśo'dhyāyaḥ

So endet im Kern des heiligen Pāñcarātra, im Lakṣmītantroddhāra, im Tantrārthasaṃgraha, das vierundfünfzigste Kapitel.

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