Kapitel 16: ṛgvede 3.16 · ayamagniḥ suvīryasyeśe mahaḥ saubhagasya
Agni als Herr über Reichtum und Heldenkraft
Agni gebietet über Heldenkraft, Reichtum und Nachkommen; Bitte, nicht in Not, Kinderlosigkeit oder Rinderlosigkeit zu geraten. Unsicher: śiśīhi (V. 3), Bezug von ye (V. 2).
Dieser Agni gebietet über gute Heldenkraft, über großes Glück; / über Reichtum gebietet er, über gute Nachkommenschaft, über Rinderbesitz, gebietet er über die Vṛtra-Tötungen.
Diesem, dem Mehrer, folgt, ihr Männer, Maruts, in dem Reichtümer [sind], die zum Wohl wachsen, / die in den Kämpfen überlegen sind, schwer zu bezwingen, [und] jeden Tag den Feind überwältigt haben. [Anm.: Bezug von ye 'die' (Maruts oder Reichtümer) unsicher.]
Der [Agni], der Täter, der alle Wesen überwältigt, der Täter unter den Göttern des Dienstes: / er müht sich bei den Göttern, bei guter Heldenkraft, beim Lobpreis, und bei den Männern.
mā no agne 'mataye māvīratāyai rīradhaḥ / māgotāyai sahasas putra mā nide 'pa dveṣāṃsyā kṛdhi
Liefere uns nicht, Agni, der Bedürftigkeit [?] aus, nicht der Kinderlosigkeit; / nicht der Rinderlosigkeit, Sohn der Kraft, nicht der Schmähung; halte die Feindschaften fern.
Hilf [uns] zum Siegespreis, Glücksgeber, dem nachkommenreichen, Agni, dem großen, bei der Weihehandlung; / verbinde [uns] mit größerem Reichtum, der Freude bringt, vielglänzender, ruhmvollem.