Agni Vaiśvānara als Bote zwischen den beiden Welten, Vater der Verehrungshandlungen, Gast und Wagenlenker; am Schluss (3.3.10-11) Preis seiner Größe und Geburt. Unsicher sind ā cakre (3.3.10) und ariṇāt (3.3.11).
Dem Vaiśvānara mit breiter Kraft haben die Begeisterten Schätze gewidmet, für den Weg in den Stützen. Denn Agni, der Unsterbliche, dient den Göttern; und so verletzt er die ewigen Ordnungen nicht.
Zwischen den beiden Welten geht der wundertätige Bote, der niedergesetzte Rufer, der Vorangestellte des Menschen. Er schmückt das große Haus, mit den göttlichen Tagen [?], Agni, angetrieben, durch Andacht Güter (bringend).
Das Banner der Verehrungshandlungen, der Versammlung Vollbringer, Agni – ihn feiern die Begeisterten mit Einsichten. In ihn haben sie Werke und Lieder gelegt; von ihm erbittet der Verehrer Wohlwollen.
Vater der Verehrungshandlungen, Herr, der Ausmesser und Antrieb der weisen Opferbringer ist Agni; er drang in beide Welten ein, vielgestaltig; vielgeliebt freut er sich an seinen Sitzen, der Seher. [Anm.: asura hier als Herr/Lebensmacht – plausibel.]
Den Strahlenden, Agni mit strahlendem Wagen, mit goldfarbener Ordnung [?], Vaiśvānara, in den Wassern sitzend, das Licht findend, tief eindringend, eilend, von Kräften umgeben, tragend – ihn haben die Götter hier als schönen Glanz eingesetzt.
Agni, mit den Göttern und den Menschen, mit den Geschöpfen, die vielfarbige Weihehandlung ausspannend durch Dichtung, fährt als Wagenlenker dazwischen, mit zielführenden (Hilfen) [?], der Rege, Hausfreund, der Vertreiber der Schmähung.
Agni, lass dich preisen im Leben, reich an gutem Nachwuchs; mit Kraft schwelle an, leuchte uns Labungen zusammen. Belebe die Kräfte, auch die großen, du Wachsamer; du bist der Götter Wunscher, der Begeisterten Wohlwirkender. [Anm.: Zeilenmitte unsicher.]
viśpatiṃ yahvamatithiṃ naraḥ sadā yantāraṃ dhīnāmuśijaṃ ca vāghatām / adhvarāṇāṃ cetanaṃ jātavedasaṃ pra śaṃsanti namasā jūtibhirvṛdhe
Den Stammesherrn, den jugendlichen Gast, rühmen die Männer stets, den Lenker der Gebete, den Uśij der Opferbringer, den Wecker der Rituale, Jātavedas – mit Verneigung und Eifer, zum Wachsen.
Strahlend, Gott, erfreulich, umgibt Agni die Siedlungen mit Macht, mit gutem Wagen. Zu seinen Satzungen, des vielnährenden, mögen wir im Haus treten (ihn schmücken) mit Loblied.
Vaiśvānara, deine Stätten habe ich erstrebt [?], durch die du Lichtfinder wurdest, du Schauer. Geboren erfülltest du die Welten, die beiden Welten; Agni, all dies umfasst du aus dir selbst.
Aus den Wirkkräften Vaiśvānaras hat der Eine, der Seher, mit guter Werktätigkeit Großes freigesetzt [?]; beide Eltern verherrlichend wurde Agni geboren – Himmel und Erde, reich an Samen.